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Der doppelte Honda! Civic 1.6 i-DTEC kommt und der große geht auf Roadtrip nach Monza!

Der doppelte Honda! Civic 1.6 i-DTEC kommt und der große geht auf Roadtrip nach Monza!

Ich mochte den Civic ja schon immer. Besonders natürlich den neuen – spacigen. Der mittlerweile bereits der Alte ist. 2012 kam ja das neue Civic Modell auf den Markt, der immer noch eine wunderbar ausgefallene Designsprache mitbringt, aber etwas weniger Sci-Fi mäßig daher kommt. Persönlich find ich’s ja schade, das der Charme vom Start-Trek-Shuttle etwas reduziert wurde, aber wenn sich dadurch mehr Käufer im Hier und Jetzt angesprochen angesprochen fühlen, soll’s mir recht sein ;)

 

Sehr positiv hatte sich beim 2011er Modell Hondas Ausstieg aus der Formel1 ausgewirkt: F1 Aerodynamiker, die sich mit Ihrem Know-How an Serienfahrzeugen austoben, üben beachtlichen Druck auf den cw-Wert aus ;)

Motor neu macht der März

Heute geht es aber gar nicht um das Auto an sich, sondern um den Motor. (BTW ist Honda der größte Motoren-Hersteller der Welt. Autos, Boote, Gartengeräte und natürlich Roller, Moppeds und Motorräder)

Denn der Civic kriegt neben dem mächtig kräftigen 2.2 i-DTEC den ich schonmal im Accord 800km weit testen konnte (Jens hatte mir seinen Accord-Testwagen seinerzeit zur Verfügung gestellt) nun auch den deutlich auf Sparsamkeit ausgelegten 1.6 i-DTEC spendiert.

Mit dem Motor wird wie eine neue Motoren-Generation mit dem Namen Earth Dreams eingeläutet. Hmm. Was mit damit gemeint sein soll wird vielleicht irgendwann genauer verraten. Bisher war der Claim bei Honda The Power of Dreams. Finde ich ja deutlich griffiger. Aber hey: Vielleicht deutet Earth Dreams ja auch drauf hin, dass es mit der Brennstoffzelle aus dem FCX-Clarity weiter geht.

Was is’n jetzt neu an Hondas 1.6 i-DTEC Motor?

  • Reibung im Motor um 40% verringerger (im Vergleich zum 2.2 i-DTEC
  • 47 Kilogramm leichter – 134 Kilo gesamt
  • 120 PS
  • 300 Nm bei 2000 Umdrehungen
  • dazu neues, 7 Kilo leichteres 6-Gang Getriebe
  • Verbrauchsangabe 3,6l – Bjoern fuhr in Nizzas Seealpen auf 5,6l
  • Durch “Active Noise Cancelling” soll es im Innenraum deutlich ruhiger sein
  • CO2 Ausstoß: 94 g/km
  • Motor ist ab Austattungsvariante “S” zu haben, die bei 20.450 Tacken startet
  • erhältlich ab April 2013

Die anderen schreiben zum Honda Civic:

Und dann war da ja noch der Honda Blogger Road-Trip!

Endlich mal wieder ein Honda on the Road (-Trip)! Wir haben unseren ORI10K Trip damals ja mit Sharky dem CR-Z Hybrid unternommen.

Tom Schwede und Camillo Pfeil machen sich dieses Wochenende mit dem Civic auf den Weg zur WTCC nach Monza! Allerdings nicht mit dem 1.6 i-DTEC sondern noch mit der 2.2 Liter Maschine.

Die beiden werden am Rennwochenende dem Honda Racing WTCC Team über die Schulter schauen, mit dem Honda in den internationalen Motorsport zurückkehrt. Drücken wir den beiden Fahrern Gabriele Tarquini und Tiago Monteiro mal feste die Daumen, dass sie in Ihren Renn-Civics den letztes Jahr dominierenden Chevies ordentlich Punkte abnehmen können.

Tom, Camillo: Ich hätte gerne Photos vom Auspuff. Will vergleichen, ob die WTCC-Tröten mit den Heizungsrohren mithalten können, die früher unter CRXen drunter hingen ;)

Verfolgen könnt Ihr den Trip auf der BloggerRoadTrip Facebookpage und über das Twitter Hashtag #HondaRT13.
Lisa und Matthias hauen sicher auch noch was zum Renn-Wochenende raus.

Watt issen nen Diesel Motor? #svpchamps

Watt issen nen Diesel Motor? #svpchamps

Wenn Ihr raten müsstet, welche Art Maschine auf dem Tisch rumliegt, würdet Ihr vielleicht auch sagen: Ein Benziner.

Weit gefehlt: Die Kollegen vom Shell Entwicklungszentrum in Thornton haben uns voll dran gekriegt, in dem Sie zur Verwirrung 4 Zündkerzen mit auf den Tisch gelegt haben. Wenn man genau hinkuckt, kann man zumindest an der Commonrail-Leiste erkennen, dass es ein Diesel-Motor ist, den Shell Ingenieur Aaron Jones da mit seinen Jungs zerpflückt hat.

Beeboy Bargas den ich ja letztens schon mit seinem Offrad-Trainingslager vorgestellt habe, ist jedenfalls wie wir alle drauf reingefallen, war aber der einzige der sich traute, seinen Tip auf Benziner auszusprechen (ich wollte ja Vierzylinder sagen) :-) Letztendlich war es ein Diesel Motor aus einem Peugeot 308. Glücklicherweise hat Top Gear Redakteur Vernon B. Sarne genau hingehört und behalten, dass auf dem Tisch mal eben über 250 Einzelteile lagen. Die Summe der Teile ließe sich auf über 400 steigern, wenn man wirklich jeden Kolben und den Motorblock bis ins Kleinste zerlegen würde.

Im Prinzip weiß ich ja, wie so ein Viertakt-Motor funktioniert, finde es aber immer wieder beeindruckend, DASS es funktioniert :) Es wird ernsthaft Zeit, dass ich mal das Schrauben lerne.

Darüber hatte ich mich noch mit Sven Wiesner unterhalten. Das Gefühl der Ruhe und des die Konzentration beim Schrauben, wenn die Werkstatt-Tür hinter einem zu fällt muss großartig sein. Vor allem, wenn einem zu Hause nach Stunden langer Grübelei endlich die Lösung für das aktuelle Problem einfällt.

So oder so hätten wir beide die Maschine da aber nicht wieder zusammen gebaut gekriegt :-) Vielmehr ging es darum, dass Aaron uns erklärt hat, wie ein Motor funktioniert und wie Shell V-Power positiv auf so einen Motor einwirkt: Zum Beispiel durch das ablösen von Ablagerungen und verhindern von Neubildungen. Darüber aber später noch mehr.

Hier noch ein kurzer Video-Clip, den Vernon von dem Tisch aufgenommen hat: