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Händel und Hendrix lebten Wand an Wand

Dasjamalcool: Zwar knapp 200 Jahre auseinander, aber trotzdem Wand an Wand haben Georg Friedich Händel und Jimi Hendrix in London gewohnt. Hörte ich gestern im Deutschlandfunk, da der Chef der Händel Foundation die Wand zwischen Brook Street 25 (Händel) und Brook Street 23 (Hendrix) einreißen liess um den jeweiligen Musiikmusemspilgern beide Welten bieten zu können.

Der Guardian lässt auch einen Blick in Hendrix Butze werfen.

Tetris Theme acapella, mit Orchester und ähm – anders:

Die russische Volksweise “Korobeiniki” die für den Titelsong von Tetris umfunktioniert wurde, in abgefahrenen Varianten.

Das schlimme ist: Der Tetris Song ist eines der Lieder, dessen Melodie mir NIE einfällt, wenn ich sie brauche.

Pippi Langstrump Titelsong?  Kein Problem
MacGyver anstimmen, wenn jemandem sein schweizer Taschenmesser aus selbiger fällt? Dreistimmig.
The lonely Stuntman? Textsicher.

Aber dieses einfache Liedchen will nicht in meinem Musik-Gedächtnis hängen bleiben.

Und Laser-Harfe ist ja wohl der Oberknaller:

Marc Cohn sings Walking in Memphis

Marc Cohn erklärt den Sinn der Musikindustrie in einem Satz

“Now Muriel, plays piano, Every Friday at the Hollywood”

Walking in Memphis war schon immer einer meiner Lieblingssongs. Weil er von einer Reise erzählt. Und davon Menschen zu treffen, die Dich verändern.

Drüben beim BROCKHAUS-Projekt habe ich eben über Memphis gelesen und nach einem YouTube Video des Songs gesucht. Dabei habe ich den Clip hier gefunden, in dem Marc Cohn schon 2008 ein Statement raushaut, das ich gar nicht doller und dicker unterstreichen kann:
Liebe Musiker – Ihr seid da um zu spielen! Nicht um Platten oder MP3s oder T-Shirts zu verkaufen.

There is no more recordbusiness. THIS is it: Playing live. And you know what? That is what I think it is supposed to be anyway. It used to be: You play a show just to promote your record. But now we are really just putting out records to promote our shows.

So we are glad you’re here. Thanks for coming.

She said, “Tell me are you a Christian child?”
And I said, “Ma’am, I am tonight”

Ich altere nicht.

Das ist sehr beruhigend. Alles was ich in den 90ern schon doof gefunden habe, finde ich heute immer noch doof. Nur nicht so vehement und ich kann drüber grinsen.

Meine 90er waren eher geprägt von:

Doom, 8-Loch-Docs aus London, ADnD, Zillo, Nine Inch Nails, Quake, Karlsquell, IRC, #digital-dictators, schwarze Strech-Jeans, Turtle Board, Bad Religion, Silke Bischoff, Lederhosen, Kunstnebel, Hot Dog Wagen im DEB, Goethes Erben, Strobos, NOFX, Zillo,

Bose QC20 InEar Kopfhörer unboxing

Kopfhörer zum “Welt vergessen”: Bose QC20 InEar mit Noice-Cancelling

Gestern hatte ich bereits dieses Demo-Dings bei Saturn gepostet, an dem man die Bose Kopfhörer testen kann. Probiert die Demo unbedingt mal aus. Ich bin vor Schreck fast hinters Regal gesprungen :-D Das ist wirklich total abgefahren – nicht nur die Geräuschunterdrückung sondern die räumliche Positionierung von Geräuschen im Kopfhörer. Kann ich nicht beschreiben muss man erleben. Und Ihr müsst ja sicher auch noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk besorgen *hust* :)

Mit dem Kopfhörer die Außenwelt ausblenden

Ich habe mit dem QC20 Kopfhörer jetzt schon ein bisschen rumprobiert und bin immer noch TOTAL begeistert. Oberes Ende der Qualitätsfahnenstange war bisher ja für mich der B&W C5 und ich hätte nicht gedacht, dass jemand da nochmal einen kompletten Flaggenmast oben drauf setzt!

Bevor ich irgendwas zur Technik und den vielen feinen Details vom Bose QC20 schreibe erstmal das wichtigste: Die Geräuschunterdrückung.

Ich durfte in diversen Fliegern und Hubschraubern mal die Piloten-Kopfhörer aufsetzen und wusste daher schon, dass Noise-Cancelling sehr gut funktioniert. Aber: In dem Zusammenhang braucht man es auch, nicht nur wegen der unangenehmen Lautstärke in so einem Fluggerät sondern weil sich die Piloten eben auch klar verständigen können müssen. Hier gibt es ein hervorragendes Video zum Pilotenheadset Bose A20 vom größten Flugfest der Welt in Oshkosh in dem klar wird, das Bose über Jahrzehnte langes Know-how aus der Luftfahrt verfügt.

Das was in der Fliegerei fast lebenswichtig ist, ist im normalen Alltag der pure Luxus.

Bose QC20 Noise-Cancelling Einheit am iPhone

Bose QC20 Noise-Cancelling Einheit am iPhone

Ich liebe Stille. Ich finde es wunderbar “meine Ruhe” zu haben. Ganz besonders beim Arbeiten natürlich. Gespräche von Kollegen, Geräusche draußen, jemand der nebenan telefoniert – alles das bringt mich aus meinem Gedankenfluss recht schnell raus.

Ihr könnt Euch meine Begeisterung nur ansatzweise vorstellen, als ich die Kopfhörer das erste Mal in den Ohren hatte und dann die Geräuschunterdrückung eingeschaltet habe.

Die Welt wird sofort still. Gespräche dringen nur noch ganz sacht ans Ohr. Ich nehme wahr, dass dort etwas ist aber es zieht nicht mehr meine akustische Aufmerksamkeit auf sich. Muss man wirklich ausprobiert haben.

Dann erst mache ich Musik oder im meinen Fall noch viel häufiger Podcast oder Hörbuch an. Jetzt geht die Sonne in den Ohren auf: Ich kann durch einen vorweihnachtlichen Supermarkt gehen und englische Podcasts auf Zimmerlautstärke hören! Wenn ich durch die Stadt gegangen oder in Geschäften unterwegs war musste ich normalerweise immer deutsche Sachen hören, weil immer mal wieder Gesprächsfetzen aus der Umgebung durchdrangen. Wenn sich dann 2 Sprachen miteinander im Ohr vermischten hat mich das wahnsinnig gemacht (jaaa, ich bin ein Geek *g*).

Ich versuche das Hörerlebnis mit dem QC20 mal zu beschreiben:

Gestern bin ich mit den QC20 in den Supermarkt. Als ich eine Mitarbeiterin fragte, wo ich die (oh das darf ich hier gar nicht schreiben: Geschenkeempfänger lesen mit) sagen wir also mal: Wo ich die Käsekuchen finde, da habe ich die Kopfhörer aus den Ohren genommen. Ich bin ja höflich. Dann hat irgendein Depp versucht eine Notausgangstür zu öffnen und damit einen Alarm ausgelöst, gegen den das “Die Pommes sind fertig”-Gefiepe der Friteusen bei McDonalds noch ein Engelschor sind. Ein richtig, richtig fieses schrilles Pfeifen. Kein Witz:
Kopfhörer wieder rein. Ruhe im Karton.
Dann noch 10 Minnuten rumgeschlendert und auf zur Kasse. Dort natürlich (Höflichkeit und so) Stöpsel wieder raus. Das plötzlich wieder einsetzende Grundrauschen von Menschen, Lüftungen, Kassenpiepsen und Einkaufswagenscheppern war überwältigend.

Durch den krassen Wechsel ist mir erst so richtig klar geworden, welchem Geräuschpegel wir so den lieben, langen Tag ausgesetzt sind.

Aber wie gesagt, ich empfehle Euch, das selber mal beim Unterhaltungselektronikdealer Eures Vertrauens anzutesten.

Wie macht Bose das mit dem Welt ausblenden?

Wie oben schon beschrieben hat Bose ziemlich lange Erfahrung im Bereich der Piloten-Headsets. Das ganze funktioniert durch Microphone die an den Kopfhörern sitzen und die Umgebungsgeräusche zur Analyse in den kleinen schwarzen Kasten schicken, den Ihr oben im Bild vor meinem iPhone liegen seht. Der Kasten erzeugt nun ein Gegengeräusch zum Umgebungslärm, sodass sich beide gegenseitig aufheben. Deswegen funktioniert das Prinzip besonders gut bei langen, gleichförmigen Geräuschen: Lüfterbrummen, Fahr- oder Flugzeug-Geräusche, Stimmengewirr. Dieses nervige Grundrauschen eben.

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Wenn Euch jemand ruft, eine Tür knallt oder irgendein anderes sehr plötzliches Geräusch auftritt, kommt das in der Regel durch den Filter durch und das ist auch gut so. Alleine schon aus Sicherheitsgründen. Wenn Ihr bsw. auf der Straße unterwegs seid, lässt sich das Noise-Cancelling über das Bedienelement am Kabel schnell ausschalten, damit Ihr um Euch herum noch Autos, Straßenbahnen oder marodierende Waschbären wahrnehmen könnt.

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Der Sound und die Passform der Bose QC20

Ok soviel Lärmunterdrückung. Natürlich sind die QC20 darüber hinaus natürlich noch absolut exzellente Kopfhörer und ein Telefonheadset.

Der Sound der aus den beiden Knöpfen kommt ist das beste, was ich bisher aus Kopfhörern auf – bzw in die Ohren bekommen habe. Insbesondere der Raumklang und die angenehmen Bässe. Einige andere Testberichte bemängeln die etwas zu schwachen Bässe. Möglicherweise gefällt mir durch meinen hohen Konsum von Hörbüchern und Podcasts der etwas bass-ärmere Klang gerade besonders gut).
Hall ist glasklar und natürlich und Bässe verteilen sich sehr angenehm im Kopf. Bei vielen anderen Kopfhörern habe ich eher das Problem, dass sie zu basslastig sind und ich schnell das Gefühl bekomme, mein ganzer Kopf vibirert.

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Wenn InEars so gut sitzen wie diese beiden Silikon-ummantelten Knöpfe, dann kann ich die stundenlang tragen. Normale Kopfhörer zum aufsetzen sind mir für unterwegs zu schwer und irgendwie bin ich auch aus dem Alter raus als Micky-Maus draußen rumzurennen ;)

Andere InEar Premium-Modelle müssen vergleichsweise tief in die Ohren gesteckt werden, um eine passive Lärmdämpfung nach dem Ohrenstöpsel-Prinzip zu erreichen.

Meiner Meinung nach ist die Kombination aus Soundqualität, Tragegefühl und Noise-Cancellation perfekt.

2 kleine Kritikpunkte

Auszusetzen habe ich an diesem kleinen Meisterwerk nix. Wär ebei knapp 300 Euronen auch ungewöhnlich ;) 2 Dinge sind mir aufgefallen, die ich anders machen würde:

  1. Wenn die Geräusch-Dämmeinheit per USB an meinem MacbookAir geladen wird, höre ich gleichzeitig ein leichtes Summen im Kopfhörer. Ob das nun am Kopfhörer liegt, oder an der Abschirmung des USB-Ladekabels bzw an meinem Macbook kann ich nicht nachvollziehen. An einem Steckdosenladegerät summt jedenfalls nix.
  2. Das QC20 kommt mit einer kleinen Neopren-Tasche. Die könnte für meinen Geschmack 2-3 cm länger sein, da ich einfach immer das Gefühl habe irgendwo das Kopfhörerkabel leicht abzuknicken. Ich bin da aber auch etwas paranoid ;)

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Die Features vom Noise-Cancelling Headset QC20

Die wichtigsten Dinge, die mir aufgefallen sind im Schnelldurchgang:

  • Welt-ausblende-Modus mit Hammer-Sound
  • 2 Tasten am Headset: Musik-Pause und Welt-wieder-einschalten
  • Tüddelfreies Kabel – noch nie habe ich ein so leicht auf und wieder abzurollendes Kabel gehabt!
  • Kein “Kabel-Klackern”! (Viele Kopfhörerkabel übertragen Geräusche, wenn Sie bsw. an den Jackenreißverschlus schlagen)
  • perfekter und angenehmer Sitz nicht zu tief im Ohr
  • Akkulaufzeit 16 Stunden, Ladezeit mit Mini-USB-Kabel 2 Stunden
  • Neopren-Tasche
  • wahlweise Android, Windows, Blackberry oder iPhone Version
  • Kopfhörerstecker mit Winkel um mit Telefon besser in die Hosentasche zu passen.

Als nächstes werde ich mich mit dem meinen Weltausblendern demnächst mal ins Café setzen und BROCKHAUS lesen. Das wird auf jeden Fall der Konzentrations-Härtetest.

Einige andere Tests da draußen bei neuerdings (wo der Bose QC20 aus einem VW Käfer einen Phaeton macht *GGG*) gizmodo, engadget und wolf-u.li

5 Lieblingsweihnachtssongs (kann garantiert keine Spuren von Wham! enthalten)

Ähnlich wie meinen Fernsehkonsum habe ich auch meinen Radio-Konsum zurück geschraubt. Damit bleibt mir das typische Weihnachtsliedgedudel einigermaßen erspart. Bis jetzt zumindest noch.

So ein paar Weihnachtssongs gibt es dann aber doch, die ich im Prinzip auch das ganze Jahr durch hören kann.

Lemmy geht immer. Leider habe ich seine “Stille nacht”-Performance nirgends gefunden:

Katzenjammer und Ben Caplan haben hier ein Cover hingelegt, dass sich gewaschen hat:

An John Lennon geht kein Weg vorbei. Eigentlich muss man zu Weihnachten auch “Imagine” gleich noch hinterher mitspielen:

Die Jungs von Playing for Change um Grandpa Elliott sind einfach der Hammer und ein bisschen Sonne aus Louisiana, kann ja auch zu Weihnachten nicht schaden:

Meine Lieblingsnummer ist und bleibt aber immer noch The Pogues “Fairy tale of New York” – das Original mit Kirsty MacColl und Shane McGowan. Deswegen ist der Song auch 2 Mal hier vertreten. Und im vergleich zu Katzenjammers ausgefeilter Version hat die “ungewaschene” hier einfach Seele:

So kommt man auch halbwegs Kitsch und Fahrstuhlmusik frei durch die Weihnachtszeit :)

Falls noch jemand weitere Vorschläge hat, die in die Reihe passen: Immer her damit!

Ich bin wohl der verhassteste RoadtripDJ

Ich brauche keine Fahrmusik. Ich will beim Fahren entweder meine Ruhe, oder was erzählt kriegen. Meinetwegen vom Beifahrer. Oder vom Podcaster meines Vertrauens oderzur Not auch von einem Laber-Radiosender wie Deutschlandfunk oder WDR-5. Ich liebe es im Auto zu sitzen und mir ein 42 stündiges Hörbuch wie REAMDE von Neal Stephenson reinzuziehen und auch nach 8 Stunden Fahrt noch ne Extrarunde um den Block zu drehen, nur um das Kapitel zu Ende zu hören.

Gerade im Ausland liebe ich es durch die Radiosender zu zappen. Mal ganz andere Musik zu hören. Oder auch ganz andere Sprachen. In Namibia zum Beispiel gab es einen Sender, auf dem die Moderatoren eine ganz seltsame Klicksprache gesprochen haben. Total abgefahren, da zuzuhören. Einen Sender weiter gab es dann ein Deutschsprachiges Quiz und ein Grünkohlessen in Windhoek zu gewinnen.

Ok, ich gestehe, dass ich schonmal begeistert mit einem smart eDrive durch Brooklyn gefahren bin und 1live gehört habe. Weil es so unwirklich war. Das war aber auch das einzige Mal, dass ich so richtig begeistert 1Live gehört habe ;)

Mittlerweile ertappe ich mich immer häufiger dabei, auf Klassik-Sendern hängen zu bleiben und richtig zuzuhören. Nicht nur im Auto. Auch zu Hause. Vielleicht ist es einfach nur das Alter. Vielleicht aber auch, weil mir mittlerweile immer häufiger auffällt, das die meiste Musik – zumindest im Radio – einfach nur noch Marketing-Schrott ist, der nach Schema-WirMüssenVielenDeppenGefallen-F zusammen gedroschen wird.

Aber:
Ich brauche einen Song zum ankommen. Nach mittlerweile einigen Roadtrips und abgefahrenen Reisen habe ich einen Song immer bei mir, den ich hören kann, wenn es dem Ende der Fahrt zugeht. Der alles zusammenfasst, was mir in solchen Momenten durch den Kopf geht.

Dieser Song ist seit ORI10K für meine Süße und mich Anders als gedacht von Kettcar.

Nur noch der Berg
Dann ist es geschafft
und dann und dann
freie Sicht auf das Meer.

Der einzige, der Kettcar mittlerweile hin und wieder ablösen kann ist Warren Zevon. Aber da fliegt einem immer was ins Auge ;)

Don’t let us get sick.
Don’t let us get old.
Don’t let us get stupid alright?
Just make us be brave
and make us play nice
and let us be together tonight.

und hier geht es zu den anderen Roadtrip-DJanes und DJs

Bei Heike gehts um Eddie Vedder und sein Album

Johannes Klaus  

Stefan Eschert 

Mikhail  hat bunt gemischt und ne Spotfiy-Playlist gebastelt:

Tom fährt mit Chris Rea ins Weihnachtswochenende

Jan hat persönliche Klassikergeheimtipps 

Mario mixt wüst rum

Thomas is in Trance 

Lisa hat echt aus jedem Dorf nen Hund ;)

Jens schult auf WDR4 DJ um, wenns mit dem Bloggen mal nix mehr is ;)

Thomas (Gigold) – Wilde Mischung

// Update – diese Reiseblogger hier, haben uns auch von ihren Lieblingsmusiken erzählt:

Nina von Smaracuja 80ies und Indie
Johannes Klaus von den Reisedepeschen
Angelika von den Reisefreunden hat gemeinsam mit ihren Facebook Fans eine lange Klassikerliste gebaut
Susi von Black Dots White Spots wieder 80ies direkt und dann Metalcore.
Yvonne von Just Tavelous die 3 musikalischen Roadtrip Phase
Stefan von Kaffeeersatz Rendezvous für das Gemüt
Lea von Escape Town Lala für leere Serpentinen
Christine von Lilies Diary Lieblingssongmixstick

Arabisch für Metal

Arabischer Metal hat was

Ich lese bzw. höre gerade Kill Decision von Danial Suarez. Und ich liebe es, wenn in Romanen kleine Details auf ganze Paralleluniversen in der Wirklichkeit hindeuten. So erzählt einer der Charaktere von seiner Vorliebe für arabischen Metal. Eigentlich kann ich sowohl mit arabischer Musik noch mit Metal so ganz viel anfangen, aber die Mischungen sind echt hörenswert. Ich habe mal ein paar der Arabic Metal Bands, von denen Suarez schreibt rausgesucht.

Ansonsten ist Kill Decision ein sehr cooler Tech-Thriller über Drohnen und Schwarmintelligenz. Die Geschichte mit den schwarmintelligenten Drohnen ist nicht mal so weit hergeholt, wie man in diesem Artikel bei The Atlantic lesen kann. Das ist wirklich ÜBEL was solche ferngesteuerte Mini-Drohnen machen könnten. Wozu brauchts da denn noch Eurohawks für ein paar Millarden?

Wer eine sehr gute Schnelleinführung ins Thema Drohnen möchte, sollte sich dieses Video anschauen. Frank Rieger (durch den ich auf Kill Decision aufmerksam wurde) erklärt hier bei der Digitalen Gesellschaft ein paar der wichtigsten Sachen.

So, nu aber zum arabischen Metal. Die Bands, die im Buch genannt werden sind

Die Afghanische Folk Metal Kapelle Al Quaynar

Den Sound finde ich mit am coolsten. Wie auch der Charakter aus dem Buch:

Narjahanam

Arsames

Mordab

Acrassicauda

Krasser Name :)

Diese Folk / World Metal bands werden nicht im Buch im Buch genannt

Rocken aber trotzdem :)

Al-Namrood

Aliaj

Die klingen ein bisschen wie Heroes del Silencio oder Love Like Blood

Arafel – Israelischer Folk trifft Black Metal

SEHR geil

Odious aus Ägypten

Acyl – World Metal aus Algerien

Rudra – Orient Metal aus Singapur

Moah, Sachen gibts :)

CHTONIC aus China

Die muss ich mir mal merken.

Mongolischer Nomaden Metal – Tengger Cavalry

Klingt aber total abgefahren:

Ego Fall – Chinesischer Folk Metalcore

Und nochmal Oberton-Growlscreamo Zeugs. SEHR abgefahren :)

.oO(puh, ich hoffe, dass ich nochmal in die USA einreisen darf *hüstel* Liebe Homeland Security Mitleser: Mir ging es nur um den Sound. Ich verstehe kein Wort worüber da so gegrowlt wird *g*)Oo.

Arabisch für Metal

Arabisch für Metal

den ersten Roman von Suarez DAEMON hat 1Live als Hörspiel rausgebracht

Das Schweigen des Milow – lustiger Serienmördersong

Ganz dicht is Milow nicht oder? :) Meine Süße hat mich eben zum ersten Mal auf den Songtext von You and Me von Milow hingewiesen. Klingt eher wie eine Ode an den kleinen Sadisten in uns.

Ich würde dich in einem riesigen Käfig halten
Den ganze Tag würde ich dich ansehen

Ich wünschte, du wärst ein wenig langsamer
Nicht nur langsam sondern gelähmt

Manchmal wünschte ich, du wärst eine Meerjungfrau
Ich könnte dich in der Badewanne zuhause großziehen

 

*gruuuuusel* Ich bleibe wohl besser dabei, Musik – inkl. Gesang – einfach nur als Geräusch das Spaß macht aufzunehmen. Ohne Bedeutung dahinter :)

Wie Musik uns beim Sport beeinflusst

Krass, beim NY Marathon sind MP3-Player eigentlich verboten? Die sind ja drauf…

Gut, mir persönlich würd es nichts ausmachen – 1. köme ich nie auf die Idee, 42km am Stück zu rennen. Viel zu ineffektiv und 2. brauche ich beim Sport keine Musik. Hörbücher, damit es nicht so langweiliig wird vielleicht. Aber wenn der Sport langweilig wird, ist es irgendwie auch die falsche Tätigkeit.

Nichtsdestotrotz gibt es hier nen interessanten Artikel dazu, wie Musik in manchen Fällen die sportliche Leistung steigern kann.