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Ideen für Buzzriders @robgreen

Sicherlich können wir beim buzzcamp ein bißchen drüber schnacken, aber ich musste die Ideen grade erst einmal runtertippseln ;)

Ich bin eben durch den Vorschlag zur Buzzriders Startseite und meinen Änderungsvorschlägen dort noch auf ein paar weiter führende Punkte gekommen, die ich loswerden wollte:

Ich weiß nicht mehr genau, ob wir mal drüber gesprochen haben, aber mir kamen eben einige Ideen wie sich Buzzriders über die reine Information hinaus auch im sozialen, selbstorganisatorischen Bereich nützlich machen kann.

Eins der Hauptprobleme heutzutage ist, daß viele Leute kaum noch Eigenverantwortung für etwas übernehmen und wenn sie das gerne möchten, dann fehlen ihnen die Möglichkeiten zum Austausch, die Kontakte, die Strukturen und Instrumente zur Umsetzung.

Buzzriders könnte doch ein prima Tool zur Selbstorganisaition von Selbsthilfe sein – ein paar Beispiele:

Kinderbetreuung
Die Kitas sind überlaufen, die Kindergärten randvoll. Alle schimpfen auf den Staat, weil er keine Alternativen bietet. Als ich klein war hat mal hier ne Nachbarin auf uns Kiddies aufgepasst und dann hier mal eine oder eben auch mal meine Ma. Das liesse sich doch heute genauso regeln. Und das sehr gut! Arbeitende Mütter können sich zu 5 oder 10 was auch immer zusammen schliessen und abwechselnd die Kinder hüten. Alles was sie brauchen, ist eine Möglichkeite zur Planung und Kommunikation und jemanden, der sie auf die Verfügbarkeit einer entsprechenden Plattform aufmerksam macht.

Das gleiche gilt für Nachhilfe und die Pflege und Beschäftigung von Senioren. Das sind übrigens zwei Punkte, die sich auch prima vereinbaren lassen, wenn es nur jemand macht.

Autos sharen
Für ne Tankfüllung oder einen kleinen Kostenbeitrag würde ich meinen Volvo in den Zeiten, wo ich ihn nicht brauche (während der Arbeitszeit bsw.) auch an Leute verleihen, die mal eben was von IKEA abholen wollen, sich aber keinen Bulli mieten möchten.

Gaststätten als Büros nutzen
WLAN an, Kaffeeflatrate für den Tag anbieten und im urigen Kneipen Ambiente, in dem abends gefeiert wird arbeiten und Kunden empfangen. Der Platz is ja sowieso da. Möglicherweise auch während die Kneipe für den Publikumsverkehr noch geschlossen ist. Die Tagsüberarbeitenden und ihre Kunden können dadurch für den Kneiper auch gut zu Abends-Publikum werden.
Hallenprojekt und Unperfekthaus in Essen gehen ja schon in die Richtung.

Politik
Auch kommunale oder sogar nur auf stadtteilebene zu entscheidene Dinge können über die Plattform abgewickelt werden, wenn erst einmal genug Leute drauf sind.

Für all das könnte Buzzriders eine Plattform zur Planung und Umsetzung im grossen und Bundesweiten Stil sein, dadurch kommt Leben in die Bude und wird für Werbepartner und Sponsoren noch interessanter.

Dazu könnte man noch ein motivierendes belohnungssystem durch die Werbepartner anbieten, Gutscheine, Events und Incentives. Und ein Bewertungssystem einführen, das dafür sorgt, Leute, die auf der Plattform Mist bauen, auch als solche erkennbar sind.

Soweit erstmal mein kleiner Ideenwasserfall zu buzzriders, den ich loswerden musste bevor ich überlaufe *g*. Das Projekt wird klasse, Rob. Das weiss ich jetzt schon und ich bin beeindruckt, wie weit Du schon bist! Und wie viel Du von der Vision, die Du mir im Februar und März beschrieben hast schon umgesetzt hast.