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Insel Pellworm versorgt sich selbst mit Energie – Stimmt mal mit ab!

Insel Pellworm versorgt sich selbst mit Energie – Stimmt mal mit ab!

Ein Freund von mir war an dem Projekt SmartRegion Pellworm beteiligt. Die Insel mit 1100 Einwohnern versorgt sich mittlerweile durch Wind- und Solarenergie vollständig selber mit Energie. Genau genommen produzieren Sie sogar mehr Energie als auf der Insel verbraucht wird.

Und besonders clerver: Die Nachtspeicheröfen werden bsw. zum Zwischenspeichern der Energie genutzt. Nicht nur zum Heizen.. Über ein smartes Netzwerk tauschen sich die Erzeugungsanlagen und Haushalte aus, damit möglichst effizient verbraucht und gespeichert wird.  Ich hatte ja mal den Nissan LEAF zum Test. Für das Elektroauto gibt es auch einen Kasten, über den sich die 22 Kilowattstunden im Autoakku wieder ausliefern lassen. Damit kann im Fall eines Stromausfalls ein kompletter Haushalt 3-4 Tage versorgt werden.

Hier könnt Ihr direkt für die SmartRegion Pellworm abstimmenHaut rein, das Voting läuft nur noch bis zum 5.11.

  1. SmartRegion-Pellworm-votenLink klicken
  2. Abstimmen für SmartRegion Pellworm anklicken
  3. Mail-Adresse eingeben
  4. Link in der Bestätigungsmail von ausgezeichnete Orte klicken: Fertig. Pellworm als ausgezeichneter Ort gewählt.
  5. Am nächsten Tag bis zum 5.11. wiederholen :)

Also hat Pellworm neben seinem rot-weißen Leuchtturm nun auch noch ein echtes Leuchtturm-Projekt :)

Foto von Flickr: Pellworm Leuchtturm User m20 Michael Schmid

 

 

 

Biogas aus Hausmüll produzieren

Biogas aus Hausmüll produzieren

Schaut Euch dieses Video hier an! In Kerala, Süd-Indien produziert die Organisation BIOTECH für rund 400$ (!!) Kunststoffbehälter, mit denen aus Hausmüll Biogas produziert wird. Mit dem Gas kann jede Familie individuell kochen und heizen werden. Durch die Ersparnis hat sich für eine indische Familie der Fermentierer nach ca. 3 Jahren amotisiert.

Picture bei Ashden Awards

Aber es geht noch einen Schritt weiter, da das Gas dem LPG-Gas sehr ähnelt, kann damit auch ein Generator betrieben und umweltfreundlich Strom erzeugt werden.

Die Behälter funktionieren in Indien durch Aufnahme der Sonnenwärme. Mit entsprechender Isolation können sie aber auch in kühleren Gegenenden eingesetzt werden.

Mehr Informationen dazu gibt es in dieser Fallstudie (PDF), erstellt von den Ashden Awards für nachhaltige Energie.

Shelby Tyne, Farmer aus Süd-Afrika hat sich eine ähnliche Anlage selber gebaut und verwertet seinen Hühnermist in riesigen schwarzen Plastikschläuchen zu Gas. Den Strom produziert er selbst mit einem alten Ford Diesel Motor, den er noch rumliegen hatte.

Nachdem das Gas aus dem Mist gewonnen wurde, lässt sich der Überrest immer noch als Dünger verwenden. Mittlerweile vertreibt Shelby die Technologie unter dem Label BioGasPower.

Ich überlege grade, was sich hier wohl mit dem Mist von 3 Pferden, Laub und abgemähtem Gras, Bioabfällen und Meerschweinchenstreu (*g*) alles erreichen ließe…

Weiß jemand, ob es eine vergleichbare Technologie schon hier in Deutschland gibt und wenn nicht, warum nicht?

Volvo Guru Vortrag zum nachhaltigen Auto thx @lokalreporter

Seine Bühne ist die Hebebühne – Rober Richter der VOLVO Papst aus Berlin Wilmersdorf bei der Pecha Kucha Night hält einen Vortrag über die Autos, deren Name auf Lateinisch soviel bedeutet wie “Es rollt”.

bild-51

Robert verdeutlicht u.a., was ein VOLVO mit Nachhaltigkeit zu tun hat, das 30% des CO2 Ausstoßes, den ein VW Lupo in seiner erwartenden 150.000km Lebensdauer verursacht, auf die Produktion in der Energiebilanz entfallen. Von daher ist ein lange gefahrener und immer wieder instandgesetzter Volvo durchaus ein LOHAS Auto. Auch, wenn er ein paar Liter mehr Spritverbrauch verursacht.

So hab ich das noch gar nicht gesehen.

Der Player von dem Vortrag ist ein bißchen gewöhnungsbedürftig. Der lädt erst die Präsentationsfolien, dann die Audiospur und spielt das dann in eins durch ab. Vor- oder Zurückspulen is leider nicht. Aber der Vortrag ist sehens- und hörenswert und dauert in etwa 4-5 Minuten.

bild-53. Beide Bilder sind aus Roberts Vortragsfolien entnommen. Danke an Gerald Angerer für den Tip