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Nissan-BladeGlider

NISSAN zeigt auf Tokyo Motor Show ne Datenbrille: 3E

Schon witzig, wenn man im Mobiletech-Blog seines Vertrauens plötzlich Autothemen findet. Das, was Nissan da mit der Datenbrille und der Smartwatch vorhat ist schon lässig. Vor allem im Gesamtpaket mit dem Elektroauto Bladeglider der auch in Tokio vorgestellt wird.

.oO(Erinnert der BladeGlider eigentlich nur mich an einen DeLorean aus einigen Perspektiven?  Sollte es noch mal einen ‘Zurück in die Zukunft’-Film geben, wäre der NISSAN ein würdiger Ersatz *g*)Oo.

Hoffe allerdings, dass sie das Thema auch wirklich konsequent von vorne bis hinten durchziehen. Das Teil sieht definitiv stylish aus – muss aber mindestens soviel können wie Google Glass (was aktuell ja nicht schwer sein dürfte.) Wer will schon immer die Brille ändern, wenn man sich ins Auto setzt?

Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass die StVO die 3E so klasse findet, da sie das Auge komplett verdeckt. Klar, ist noch ne Studie, aber da müssen die Designer nochmal ran, sonst wird das nur was für den Beifahrer. Wir sind hier immerhin im Land, wo es noch nichtmal kamerabetriebene Rückspiegel geben darf.

Bin gespannt, was da in Tokio kommt. Was die Auto-Industrie von der Gadget-Welt zumindest mal lernen kann ist, dass Teaser zwar ganz nett sind, aber die Menschen lieber Fakten als hochglanz Image-Filmchen wollen, in denen das Produkt kaum zu sehen ist und wir fast nichts darüber erfahren. Dafür ist das Web einfach zu voll mit anderen spannenden Dingen, über die es schon mehr zu erzählen gibt. Dennoch – ich bin gespannt auf die NISSAN 3E

Hoffentlich gibts dann auch bald sowas hier:

* Artikelbild (c) NISSAN

Better Place Station am Flughafen Amsterdam (c) Better Place

Renault trennt sich von Elektroauto Infrastruktur Better Place

Gute und nachvollziehbare Entscheidung von Renault denke ich. Die Idee ganze Akkus zu tauschen war nett, aber zu teuer. Auch wenn Renault / NISSAN CEO Carlos Ghosn verbal immer noch an der Möglichkeit festhält – bzw. diese nicht explizit auschließt. Wieviele Akkus für zigtausend Euros kann sich eine Organisation oder ein einzelner “Akku-Tauschstation”-Betreiber von Better Place auch leisten? Da läge dann irre viel Kapital herum, dass nur genutzt wird, wenn mal jemand mit dem passenden Auto kommt.

Was ist die Altnernative zu Better Place?

NISSAN Leaf an 30-Minuten Schnellader von RWE in Schwerte

NISSAN Leaf an 30-Minuten Schnellader von RWE in Schwerte

Tankstellen mit ausreichend Schnelladern, so wie sie RWE entlang der Strecke Bonn – Hamburg stehen hat wären in meinen Augen die perfekte Lösung. 30 Minuten Schnelladen kann man dann mit Kaffeetrinken, Scheiben putzen, Auto saugen, Zeitung lesen und was nicht alles verbinden.

Dann noch eine Tankstelle mit Büro bzw. Warte-Lounge wie hier bei der Shell-Tanke in Berlin und alles ist gut.

Die Akku-Tauschstationen werden in 10-20 Jahren Sinn machen, wenn genug Elektroautos mit standardisierten Akkus unterwegs sind (und die Akkus hoffentlich preiswerter sind).

Bei movelo funktioniert das Akku-Tauschsystem übrigens bereits für E-Bikes. Sogar Länder übergreifend zwischen Deutschland und Österreich.

Nissan LEAF auf der Nordschleife (c) www.rad-ab.com

Nissan LEAF auf der Nordschleife! Schätz mal die Zeit!

Gestern hat der Nissan LEAF eine weitere Stufe des Auto-Adels erklommen: Er durfte eine Elektro-Auto Zeit auf die Nordschleife brutzeln und rad-ab Jens war dabei!

Meine Runde im Rahmen des RWE Auto-Corso letztes Jahr war ja eher gemütliches rumjuckeln und den Besuchern des 24-Stunden Rennens morgens um 9 zeigen, dass es auch leise geht :)

Ich finde nicht mehr genau den Verbrauch der Runde, meine mich aber zu erinnern, dass es irgendwo in dem Bereich lag, in dem Jens auch lag bei seiner Runde: Auf 21km Nordschleife rund 30km Reichweite verbraucht.

Die gezeitete Runde ist Peter Pyzera gefahren – der aktuelle Sieger der Nissan GT Academy. Ich habe auch schon eine Tendenz gehört, werde sie aber noch nicht verraten :) Zum (etwas unfairen) Vergleich: Der Nissan GT-R macht die Runde in 7:18 Minuten.

Was schätzt Ihr ist der LEAF für ne Zeit gefahren?

Hach.
Schön.
Ich freu mich für LEAFy. Ich denke ja auch, dass Motorsport mit Elektro-Autos nochmal ne echte Breitensport-Geschichte werden. Bergrennen, Gleichmäßigkeitsfahrrten, Rallys und alle sowas machen einfach nur Spaß mit den Stromern.

 

Der Nissan Leaf ist das perfekte Stau-Auto für den gesperrten Ostwestfalen-Damm

Sowas fällt wohl nur Bielefelder Verkehrsbetrieben ein. wir sperren nicht nur die Stadtautobahn in den Sommerferien um den Autobahnanschluss zu bauen, sondern auch gleich zwei andere Einfallstraßen.
Chaos vorprogrammiert.
Doch damit nicht genug: Warum packen wir auf die Bergstraße, die eine von zwei Ausweichrouten darstellt nicht gleich auch noch ne Baustelle?
Gesagt getan.

Ergo:
Um von Süden aus in die Stadt zu kommen, muss man mal 3-4 mal so viel Zeit einplanen.

Ich mache ja jeden Scheiß mit also dachte ich mir: “Ach komm, was soll der Geiz – Fahr die Strecke doch gleich zweimal. Einmal die Süße zur Arbeit bringen und dann 2 Stunden später zum Zug gen Schottland.

Beim 2. Versuch habe ich dann wenigstens einen Schleichweg gefunden, um besagte Bergstraße benutzen zu können, stand aber trotzdem die Hälfte der Strecke im Stau.

Der LEAF? Perfekt. ich kam mit genau der Reichweite an, mit der ich losgefahren war. ;)
Das Auto berechnet die Reichweite ja immer in Relation zur vorher gefahrenen Strecke. Also dem zügig zurückgefahrenen Rückweg meiner ersten Stauodyssee.

Da wo Benziner und Diesel richtig fies viel verbrauchen, nimmt ein Elektroauto eben so gut wie nix.

Dabei ist der LEAF auch noch verdammt bequem und mit ordentlichem Sound ausgestattet.

Dadurch nervt das im Stau stehen nicht weniger, aber man ist wenigstens relaxed dabei und ballert keinen Sprit raus :)

Bugreport Ladefoxx @westaflex #nissanleafcar33

Grundsätzlich ist das Ladefoxx Prinzip Super einfach. Werde da die Tage im Detail erklären

Probleme hatte ich grade beim beenden des ladevorgangs:

Optimisterweise habe ich ERST den Stecker vom Auto abgezogen und dann erst per Telefon den Ladevorgangs beendet. Da die Säule aber kein Fahrzeug mehr erkannt hat, Startete sie den Ladevorgang immer wieder.

Erst nachdem ich den Ladestecker wieder ans Auto angesteckt und den Ladevorgang mit einem vierten Anruf erneut ordnungsgemäß gestartet hatte, konnte ich ihn mit dem fünften Anruf beenden und mein Ladegerät von der Säule abziehen, die die Tür nicht öffnen wollte.

Witzigerweise summte der Klappenöffner bei den Anrufen, bei denen mir die Telefonansage sagte der Ladevorgang wird gestartet, ließ sich aber nicht öffnen.

War gerade etwas verwirrt :) Sollte die Säule nicht auch sofort öffnen, wenn ich den Stecker vorher schon abgezogen habe?

5 Gründe für das Bloglight auf Nissan

5 Gründe für das Bloglight auf Nissan

Das letzte Bloglight hatte ich ausgelassen, hier kann ich nun wieder aus dem Vollen schöpfen :) Warum der Strahler diesen Monat auf NISSAN gerichtet gehört? Hier meine persönlichen Gründe, die irgendwie alle mit Mut zu tun haben:

Mit den chicen LEAF Scheinwerfern kann Nissan das Blogloght auch selbst werfen :)

1. Nissan LEAF – das erste Elektroauto

Mutig, als erster Großserienhersteller ein so over-engineertes Auto wie den LEAF auf den Markt loszulassen! Der NISSAN Leaf ist das erste Elektroauto, dass ich jemals fuhr (2010 war das), dann das erste Elektroauto für den Massenmarkt, das sich wie ein richtiges Auto anfühlt und das erste Elektroauto, dass ich nun seit fast 100 Tagen im Alltag bewegen kann. Damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt

2. Europaweite Blogger-Kampagne zum Nissan LEAF

39! Blogger in Europa haben für 100 Tage einen LEAF zum Fahren, Testen, Erleben und drüber Bloggen bekommen. Was wir so alles mit den Autos angestellt haben lässt sich unter The Big Turn On nachverfolgen. Mutig eine solche Kampagne zu starten – und dann noch mit dem Innovtaivsten was die Firma zu beiten hat. Chapeau.

3. Der Deltawing in Le Mans, GT-R auf der Nordschleife

Nochmal mutig! Mit einem Batmobil zu den 24 Stunden von Le Mans antreten. Das innovtaive Fahrzeugkonzept des Deltawings ging beim prestigeträchtigsten Langstreckenrennen der Welt an den Start. Mit der Startnummer #0 auf der Nase, weil das Auto ausser Konkurrenz lief. Racingblog.de war beim Testtag und beim Rennen dabei.

In der Konkurrenz liefen die beiden Werks-NISSAN GT-R beim 24 Stundenrennen auf der Nordschleife. Und waren dabei fast serienbelassen. Sebastian, Bjoern und Moritz haben da genaueres aufgeschrieben.

4. Blogger in Juke-R und Playstation Zocker in Rennautos setzen

Nissan tut irre viel um Menschen die Marke und ihre Autos näher zu bringen. So wurde einigen Bloggern die Ehre zuteil, das Einzelstück Juke-R (ein Nissan Juke mit GT-R Super-Sport-Technik) zu fahren. Der GT-R gilt ja als ein Auto, mit dem jedermann schnell fahren und Könner SEHR schnell fahren können. Nissan gab in den letzten Jahren im Rahmen der GT-Academy und der Race-Academy immer wieder “normalen” Leuten die Chance, in das Cockpit eines Rennwagens zu kommen. Nicht nur zum schnuppern, sondern letztendlich zum Racen!
Aus der GT-Academy haben es einige Playstation-Spieler geschafft. Nachdem Lucas Ordonez 2011 als erster Gran Turismo Zocker in der zweithöchsten LeMans Klasse mit fuhr, war es dieses Jahr schon ein komplettes Team aus Konsolen-Fahrern, die sich plötzlich recht ordentlich auf echtem Asphalt schlugen.

5. Elektro-Motorsport in Goodwood

Gleich zwei Rekorde will NISSAN beim Goodwoog Festival of Speed brechen: Erst mit dem normalen Leaf. IM RÜCKWÄRTSGANG! Und dann wird Michael Krumm, der in LeMans schon den Deltawing chefpilotiert hat, versuchen eine neue Bestmarke für Elektroautos in der NISMO Racing LEAF Version zu setzen.

Die anderen Auto-Blogs, die am Bloglight beteiligt waren, habe ich mir von Jens bei Rad-ab.com gemopst

Moritz Nolte, Kai Bösel, Stefan Sprick, Sebastian Bauer, Can Struck, Blogger Auto Award, Jan Gleitsmann, David Hoffmann, Jens Wilde, Mario Roman Lambrecht, Bjoern Habegger, Fabian Meßner, Marco Stoehr, Nicole Y. Männl Thomas Giegold

Routenplanung @RWEmobility #eKorso klar. Jemand an der A61 morgen Zeit für Kaffee? @schwan #nissanLEAFcar33

Routenplanung @RWEmobility #eKorso klar. Jemand an der A61 morgen Zeit für Kaffee? @schwan #nissanLEAFcar33

So langsam werde ich ja doch etwas nervös :) Das wird ein ganz schöner Ritt morgen. Gerade bin ich die Route nochmal durchgegangen und habe mir mit dem RWE Ladesäulenfinder noch einige Sicherheits-Stops rausgesucht. Drückt mir die Daumen. Werde auf dem Weg beim Tanken wohl mindestens Zeit zum ausführlichen Twittern haben. Freue mich über Unterhaltung beim Laden ;)

Wenn Ihr auf der Strecke Köln – Rheinbach an der A61 wohnt oder jemanden kennt, eine Steckdose und Zeit für nen Kaffee habt, freue ich mich ne Mail (alex @ der-probefahrer . de) – evtl. schaue ich zum notleiden – äh -laden – vorbei ;)

Mehr Elektrotankstellen als man denkt :)

Im Screenshot vom RWE Ladesäulenfinder seht Ihr, dass es schon einen ganzen Batzen RWE Ladesäulen auf der Strecke gibt. Leider kommen für mich aber nur zwei der 30 Minuten Schnellader in Frage. Für den Rest muss ich irgendwie mit den Wechselstrom-Ladern auskommen, die das Auto in ca. 8 Stunden wieder vollmachen

Der Plan sieht so aus:

  1. Bielefeld
  2. 30 Minuten Schnellader Schwerte
  3. Optionaler Stop Gevelsberg
  4. 30 Minuten Schnellader Köln
  5. optional Weilerswist
  6. Rheinbach
  7.  Adenau
  8. Nürburg
Klingt nach ner entspannten Fahrt, oder? Ehrlich gesagt bin ich mir aber v.a. auf den ersten beiden Etappen Bielefeld – Schwerte (107 Kilometer) und dann v.a. Schwerte – Köln (109 Kilometer) noch unsicher. Denn da muss ich die Schnellader nehmen. 80% in 30 Minuten. Die sollten auch genau ausreichen, aber bei welcher Fahrweise? Und wie ist das Höhenprofil der Strecke? Viele Steigungen ziehen mir den Saft aus den Akkus wie nix.
Wenigstens ist es morgen nicht allzu kalt. Das ist immerhin was.
Trotzdem stelle ich mich auf eine Fahrt- und Ladezeit von min. 11 Stunden ein. Schon nicht schlecht für 300km ;) Mal sehen, ob ich da drunter komme. Nunja und dann ist da ja auch noch die Rückfahrt. Von Schwerte nach Bielefeld gibt es in Oelde und Rheda wohl noch Tankstellen. Also sollte ich zumindest halbwegs sicher nach Hause kommen am Sonntag.
Ich befürchte nur, dass ich vom 24 Stunden Rennen am Sonntag nicht ganz soviel mitbekommen werde. Werde mich wohl vormittags auf den Rückweg machen, damit ich noch im Hellen zurückkomme. Licht kostet ja auch recht viel Strom. Auch wenn der Nissan LEAF natürlich schon sehr Strom sparende Leuchterchen hat.
Das wird schon ein Abenteuer morgen – Abenteuerwochenende sogar. Hin- und Rückfahrt in vollelektrisch und dazwischen der eKorso mit 150 Elektroautos auf der Nordschleife. Kein Tag Zeit zum Verschnaufen. Mal sehen, ob ICH Sonntag noch Saft hab ;)
Wir lesen uns von unterwegens.

Hab ich grade #NissanLEAFcar33 kaputt gemacht?

Schockschwerenot hab ich einen Schrecken gekriegt. Der kleine Stromer hat mir grad nen ordentlichen Streich gespielt. Bis zum Rand voll geladen hab ich mich grad nach krankheitsgebeutelter Woche und immer noch dickem Hals auf dem Weg zum Supermarkt gemacht. Nächste Woche Mittwoch gibt’s ja nichts mehr, da heisst es hamstern was geht.

Beim ersten Mal richtig auf die Bremse treten hing ich fast an der Windschutzscheibe. “Ach Du Scheiße”, dachte ich mir “Bremsen im Eimer?”.

Dann sah ich, dass auch die Rekuperierung nicht funktionierte. Was soviel bedeuten würde: Die zweitwichtigste Funktion des Autos nach Vortrieb erzeugen wäre über die Wupper.

Nochmal sowohl im ECO als auch im D-Modus testgebremst und wieder packten die Bremsscheiben voll zu, wo sonst eigentlich die sanfte Verzögerung des als Generator eingesetzen Elektromotors das Auto verlangsamt. Nach dem dritten Bremsversuch mit gleicher Wirkung ließ ich mein in den Fußraum gerutschtes Herz bis auf weiteres da unten liegen und dachte erstmal nach:

  • Bremse kaputt? Neee, kann nicht sein, da würde irgendwas leuchten.
  • Rekuperierung kaputt? Auch unwahrscheinlich, dann müsste ja auch der Vortrieb leiden.
  • Bremspedal verbogen? Falscher Fahrmodus? Erdmagnetismus hat Besitz vom LEAF ergriffen?

Alles Humbug. Nach zwei Kilometern war die Lösung ganz einfach:

Denn da war der Akku wieder ein bisschen leer und konnte überhaupt erst zurück gewonnenen Strom speichern. Ich denke mal um die Akkus gegen Überlastung zu schützen wird einfach bei voller Ladung nicht sofort rekuperiert. Also müssen die Scheibenbremsen herhalten und wenn Du seit Tagen nur dieses sanfte langsam gleiten gewöhnt bist, fühlt sich das plötzlich an, als hätte da einer nen Anker geworfen :)

Und mein Herzchen hab ich auch im Fußraum wieder gefunden.

Die Sache mit dem Aufladen – #NissanLEAFCar33

Die Sache mit dem Aufladen – #NissanLEAFCar33

Vorab wieder kurz meine Bitte: Die LEAD Testfahraktion ist auch für den Guten Zweck. Wenn Ihr hier für mich auf TURN-ON klickt, kann ich meinen LEAF dem Tierheim Bielefeld spenden – vorausgesetzt, ich mache bis zum Ende der 100 Tage den 1. Platz in Deutschland. Ich bin da momentan sehr optimistisch. Ihr klickt ja wie die Wahnsinnigen! DANKE!

Heute habe ich einen ordentlichen Schreck bekommen. Nein, nicht weil das Kabel beim Laden warm würde. Der TÜV Süd hat ja schöne Schauermärchen verbreitet. Weder bei mir, noch bei Jan hat das Laden des NISSAN LEAF bisher ein Problem verursacht. Jan war sogar so rebellisch und hat zwischen Elektroauto Ladegerät und Steckdose ein Verlängerungskabel gehängt.

LEAF beim Laden in Angies grüner Vor(-Raum-)Hölle

Allerdings entgegen der ausdrücklichen Warnhinweise am Stecker, auf eigene Gefahr und bei ständiger Kontrolle. Aber hey, wir wollen ja auch testen hier, gell? Dazu sei gesagt, dass er ein Kabel für elektrische Rasenmäher genommen hat, das für eine ordentliche Belastung ausgelegt ist. Ich weiß nicht, was mit einem Baumarkt-3fach-Stecker für vier Euro neunzig passieren würde, wenn der LEAF mal einmal tief Strom holt. Könnte durch glühen.

Ich habe hier ja eine verhätnismäßig luxuriöse Ladesituation auf dem Ponyhof. Sara in Berlin muss immer recht weit raus fahren zu einer Schnelladestation. Dennis hat auch 5-10 Minuten Fahrt bis zur 8-Stunden Elektropumpe. Städter halt :) Ich fahre einfach vor die Haustür zwischen die beiden Scheunentore und setz dem LEAF die Nase unter Dauerstom mit 10 Ampere. Alles super soweit – wenn auch nicht ganz so easypeasy wie bei rad-ab.com Marco – der tankt den LEAF einfach in der Garage.

Bis mein Vermieter heute meinte, es könnte sein, dass die Steckdose noch an seinem Stromkreis hängt, weil die früher mal in die Scheune verlegt war. *schluck* DAS würde die ganze Situation aber deutlich unentspannter machen. Das hieße entweder auch ein sehr teures Verlängerungskabel in die Wohnung legen – und dabei drauf achten, dass Hof-Katzen und -Hunde sich nicht die Lücke zu Nutze machen um mal zu schauen was sich so bei uns in der Küche zu finden ließe. Oder alternativ müsste ich vor und nach jedem Laden den Stromzählerstand aufschreiben.

Glück im vermeintlichen Unglück: Beide Stromzähler wären bei uns in der Deele.

Probieren geht über studieren. Wir kamen auf die Idee einfach mal das Ladegerät einzustecken und zu schauen, ob wir sehen können, welcher Stromzähler sich daraufhin schneller dreht.

Was soll ich sagen: Angie und ich sind ja hier ECHT nachhaltig stromsparend unterwegs. Keine Standby-Geräte. Bis auf den Kühlschrank immer alles aus der Steckdose raus gezogen wenn wir gehen und so.

Vor unserem LEAF-Lade-Experiment waren wir gerade gegangen. Nachdem ich das Ladegerät eingesteckt hatte kam also mal RICHTIG Bewegung in die Stromzählerscheibe auf unserer Seite :)

Sehr erleichternd. Sara und Dennis – Ihr könnt gerne mal auf ne Tasse Strom vorbei kommen ;)

Und nochmal der Hinweis: Hier bitte für mich auf TURN-ON klicken, damit das Tierheim Bielefeld am Ende den LEAF geschenkt bekommt. Ihr könnt alle 60 Minuten neu klicken! Danke schonmal!

Segelschein machen mit dem Nissan LEAF – #TBTO #NissanLEAFcar33

Segelschein machen mit dem Nissan LEAF – #TBTO #NissanLEAFcar33

Kinder, wie die Zeit vergeht. Die ersten 2 Wochen Nissan LEAF stromern sind schon rum. Und auf der Jagd nach dem LEAF für das Tierheim Bielefeld haben wir es schon auf Platz 2 geschafft! Klickt bitte weiter so fleissig hier auf Turn-On  damit demnächst der LEAF seinen Dienst als Strom-Auto für stromernde Hunde leisten kann.

Aber genug der wohltätigen Worte – ich wollte Euch erzählen, wie es sich denn so im Alltag mit dem LEAF fährt.

Bis jetzt ganz hervorragend! Seit ich elektrisch fahre kriege ich Parkplätze in illustrester Gesellschaft. NEIN ich meine nicht die Littfaßsäulen-Lady, sondern das MI6-Poolfahrzeug hinter mir :)

The name is LEAF, NISSAN LEAF

Der Strom reicht bisher immer aus. Ich musste noch kein Auto mieten oder mir 150km Kabeltrommel aus dem nächsten Baumarkt organisieren. Ganz im Geigentiel[tm] – bis auf ein Mal habe ich am Ende des Tages immer noch massig Reichweite im Akku.

Eines ist beim Umstieg auf Elektromobilität aber auch klar:

Man muss sich einen anderen Fahrstil angewöhnen. Je sanfter und smoother Ihr so dahin gleitet anstatt abrupt und zackig aufs Gas zu latschen, desto weiter kommt Ihr. Das geht mit dem berühmten vorausschauend fahren los. Wenn die Ampel in 300m rot wird, lässt man das Auto sanft langsamer werdend drauf zu rollen.

Erstens rekuperiert es dann fröhlich vor sich hin und macht den Akku wieder voll.

Zweitens hat man Glück und die Ampel wird passend wieder grün, sodass man den Restschwung gleich wieder zum Anfahren nutzen kann. Denn vollständig zum Halten kommen und dann wieder anfahren kostet natürlich am meisten Energie.

Es ist halt wie sanft im Wind mitsegeln.

Allerdings muss ich mich ganz ehrlich immer wieder dran erinnern, es nicht zu übertreiben. Das Auto ist schließlich über und über mit The Big Turn On beklebt. Da will man ja auch nicht als Verkehrshindernis für die Spritter unangenehm auffallen ;)

So oder so kann ich schonmal sagen, das elektrisch fahren ausgesprochen alltagstauglich und entspannend ist. Heute habe ich mal für eine (glücklicherweise erfolglose) Fahrt zu IKEA den Volvo angeworfen. Die Süße wollte Regale haben, bei denen ich mir nicht 100% sicher war, ob sie in den LEAF passen würden, ohne hinten im Regen raus zu kucken. Da musste die alte 2,3 Liter Dame mal wieder ran.

Ok, ein 20 Jahre altes Auto macht so oder so einiges mehr an Krach, als ein Neuwagen. Geschenkt. Aber dass der Geräuschkulissenunterschied SO drastisch ausfallen würde, hatte ich dann doch nicht erwartet :)

Die Tage gibt es dann mal einige andere Stimmen von Probe-LEAFern, die mir den Schlüssel gemopst haben. Hach, ich mag gar nicht an den Tag denken, an dem hier wieder so eine mobile Sprungschanze vorbeikommt und den kleinen Stromer abholen will.

Und bitte das Turn-On-Klicken fürs Tierheim Bielefeld nicht vergessen!

Nissan LEAF Car 33 wird gebracht