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Gibt’s ne Innentasche für Kamerarucksäcke in DSLR-Form?

Gibt’s ne Innentasche für Kamerarucksäcke in DSLR-Form?

Eigentlich sollte dieser Beitrag nur eine Mail mit einem Produkt-Wunsch an Monochrom werden, die ja die Anybags produzieren. Dann dachte ich mir aber:

“hey, vielleicht weiß ja noch jemand ne andere Lösung”.

Ich hätte gerne eine Anybag in Form einer DSLR als Innentasche im Kamerarucksack.

Hintergrund ist folgender:
Ich habe einen Lowepro DSLR Video Fastpack 250 Rucksack.
Der Rucksack ist soweit auch sehr super. Ich kriege mein Kamerazeugs rein, ne GoPro mit allem, was man so braucht, nen BROCKHAUS, Macbook Air mit Netzteil und T-Shirts und Unterwäsche für 2-3 Tage :)
Aber:

ich nutze eine Olympus OM-D E-M5
kleeeeeeeine Kamera also.

Das Kamerafach in T-Form, das super praktisch von oben zu erreichen ist, wenn ich den Rucksack seitlich vor den Bauch ziehe ist daher viiiiieeeeeel zu groß.
Die Kamera fliegt im DSLR-Fach hin und her.
Dummerweise wurde der Teil, der für das Objektiv gedacht ist nicht bis zur oberen Kante mit Klettverschluss ausgekleidet, sonst könnte ich den Boden immerhin bis ganz nach oben setzen und mein Problem wäre lösbar.

Bei Monochrom gibt es nun Anybags. Zusatz-Innentaschen für Kamerataschen. Die sind vom Prinzip her auch ne tolle Geschichte. Aber für meinen Anwendungsfall leider unbrauchbar:
Ich kann natürlich eine Anybag senkrecht in das freie Fach stecken, habe damit aber nichts gewonnen, da ich das Anybag immer rausziehen müsste, wenn ich dran will und damit die Funktion des Rucksack im Eimer wäre, direkt durch die Seitentasche an die Kamera zu kommen.

Ich möchte:
Eine Anybag in Größe und Form einer DSLR in T-Form, die sich halbwegs passend in das Fach einpasst:

  1. den vorderen Teil, wo das Obejektiv säße mit einem Klettboden für ein kleines micro4/3 Objekt abtrennen
  2. den breiten Teil, in dem der DSL-Body sitzen würde, mit Klettwänden individuell einteilen – für MFT-Kamera mit und ohne objektiv, 1-2 Pancakes usw.
  3. mit einem Klettdeckel verschließen, so dass aus der Anybag nicht gleich alles rausfällt, wenn ich den Rucksack seitlich öffne

Ich habe mit einigen Micro4/3 und Leica-Nutzern gesprochen, ob sie ähnliche Probleme haben:
Haben sie.
Von daher dürfte eine Anybag, die das Standardfach in DSLR-Größe in Kamerarucksäcken ausfüllt durchaus Nachfrage bekommen.

Was denkt Ihr? Habt Ihr ne andere Idee? Kennt ihr ne Tasche, die in etwa in das Fach passt?

Hier sind die Maße:

So in etwa meine ich das :)

So in etwa meine ich das :)

Selfies ab heute StVO konform im Suzuki Swift

Selfies ab heute StVO konform im Suzuki Swift

Ab heute steht der SUZUKI Swift Selfie bei den Händlern. Das da noch nicht eher jemand drauf gekommen ist! Eine integrierte 5 Megapixel-Kamera (da hätte ich mittlerweile aber auch 2-stellige MP-Zahlen erwartet) mit Datenverbindung macht Selfies von Fahrer und wahlweise Beifahrer und lädt diese in die bevorzugten Social Media Kanäle hoch, ohne, dass Fahrer die Hände vom Steuer nehmen muss.

Kamera-Swift-Selfie

Aus der offiziellen Suzuki Pressemitteilung

 

Die kleine, würfelförmige Kamera ist in dem Swift-Sondermodell mittig auf dem Rückspiegel montiert. Ihr schwarzes, edles Kunststoffgehäuse im zurückhaltenden Design fügt sich perfekt in das Interieur des Kleinwagens ein. Die Kamera verfügt über eine 14 mm Weitwinkellinse, die den Innenraum des Raumwunders Swift komplett erfassen kann, und bietet mit 5 Megapixel und Bildstabilisator gestochen scharfe Bilder in hoher Qualität. Bedient und ausgelöst wird sie spielend leicht über einen auf dem Lenkrad integrierten Button mit Kamerasymbol – so können die Suzuki-Fahrer auch während der Fahrt schnell und einfach Selfies von sich machen.

Kamera-close-Swift-Selfie

Vorne im Swift werkelt ein 1,2-Liter-Benzinmotor mit 94 Ponies. Der Rest basiert auf der Comfort-Ausstattung, das heißt sieben Airbags, Klimaautomatik, Start-Stopp-System, Freisprecheinrichtung (wäre ja auch doof – selbstfotografierendes Auto, aber zum Telefonieren muss ich doch wieder das Fon in die Hand nehmen.).

Lenkrad-Bedienung-Swift-Selfie

Wie Suzuki auf die Idee gekommen ist verrät Christian Andersen, Manager Press and Marketing Communication bei Suzuki Automobile Deutschland:

„Im weltweiten Ranking der‚ Selfiest Cities in the World‘ des US Magazins Time liegen die deutschen Metropolen weit abgeschlagen. Führend sind New Yorks Stadtteil Manhattan, South Beach in Miami Beach sowie, nicht gerade überraschend, der Campo Marzio in Rom. Hier gibt es also noch viel Luft nach oben: Unser ausdrückliches Ziel ist es, Deutschland mit der neuen Selfie-Kamera zukünftig zu einem verbesserten Ranking zu verhelfen.“

Natürlich wird so eine komplizierte Technologie vorher ausgiebig getestet – in diesem Fall 3 Monate lang. Klar, eine Kamera an den Rückspiegel hängen ist nicht wild, diese aber entsprechend mit dem Entertainmentsystem zu verdrahten, das Steuerungselement am Lenkrad zu platzieren und die Mobilfunkübertragung zu gewährleisten ist nicht ohne – wir bewegen uns hier ja in der Automobilwelt, in der jede Technik zwischen -40° und +110° funktionieren muss.

Derzeit scheint die Zielgruppe, die Suzuki anpeilt noch eher weiblich zu sein. Ich frage mich ob da auch noch eine Racing-Edition für den SUZUKI Swift Sport kommt, die die aktuellen Telemetrie- und Fliehkraft-Daten mit in den Nordschleifen-Selfie-Integriert. Meine erste Nordschleifen-Runde war damals auch in einem Swift Sport, da hätte ich die Selfie Cam gut gebrauchen können :)

Ach ja, der Preis. Der SUZUKI Swift Selfie kostet 15.999EUR

Profi Photoshooting mit iPhone 3GS Kamera by @fstoppers

Ein paar nette Schnappschüsse habe ich als Foto-Laie ja mit dem iPhone und Camplus auch schon hingekriegt. Aber was Lee Morris von fstoppers.com da macht ist krass.

Er hat eins seiner Lieblingsmodels genauso breitgequatscht wie Maskenbildner und Hairstylist, um ein Shooting lang für ihn zu arbeiten. Und dabei fotografiert er nur mit dem iPhone 3GS. Er wollte die schlechteste Kamera der Welt, aber niemand hatte eine Olympus zur Hand ;)

Schaut Euch das Video vom Shoting einfach selber mal an. Und auch in das Posting auf fstoppers, wo die fertigen Fotos nochmal zu sehen sind. Hammer! Und zeigt mal wieder: Es ist nicht die Kamera, sondern das Auge, der Photograph und das Motiv (und Klettband am Stativ, das Team, das Studio, und Equipment für dessen Gegenwert man mit dem iPhone 2 Jahre lang Dauerferngespräche führen könnte *g*)

gefunden bei lifehacker