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DLimP Podcast Ep01: Was ist Paleo Lifestyle? – Constantin von Paleosophie.de erklärt’s

In den letzten Monaten ist viel passiert. Das Blogdesign habe ich verändert und bewege mich ein bisschen vom reinen Thema Auto Weg zu anderen Themen hin, die mein Leben bestimmen.

Eines der dominantesten Themen ist dabei der Paleo Lifestyle – also Steinzeit Ernährung, Sport und (für mich) Voluntary Simplicity. Unter anderem darum, weil ich durch Umstellung meiner Ernährung auf Paleo seit Juli 2012 gut 13 Kilo abgenommen habe.

Und darüber unterhalte ich mich in diesem Podcast mit Constantin von Paleosophie.de – einer der umfangreichsten deutschsprachigen Webseiten zum Thema Paleo-Ernährung und Lebensweise.

Über diesen Link kommt Ihr zu Constantins Paleosophie und unserer 2. Podcast-Folge darüber, wie ich zu Paleo gekommen bin, über Barfuß laufen und vielen Details zum Paleo Lifestyle. Dort erkläre ich auch, warum wir keinen Kühlschrank mehr in der Küche haben :) Hier ist schonmal der Bildbeweis:

Blick in die kühlschranklose Küche auf dem Ponyhof :)

Hier geht es zum Player der Einstiegs Podcast-Folge Was ist Paleo Lifestyle? 

MP3-Download

 

Als besonderes Schmankerl hat Constantin in die Geschenkekiste gepackt und 2 Kochbücher rausgeholt :) Beide sind von Frank Olschewski, der sich auf seinem Blog Urgeschmack nahezu täglich mit dem Thema Paleo Lifestyle auseinandersetzt und zwei Kochbücher veröffentlicht hat. Da wir uns in der Folge hier auf DLimP sehr mit den Grundlagen beschäftigt haben, könnt Ihr hier das Urgeschmack Kochbuch gewinnen und drüben bei Constantins Paleosophie das Urgeschmack Desserbuch.
Wie Ihr gewinnen könnt erfahrt Ihr im Podcast ;) oder Ihr teilt oder verbreitet einfach das Posting hier und schickt mir kurz eine Mail mit dem Link Eures Supports für den Podcast an alex@der-probefahrer.de Einsendeschluss ist der 1.3.2013.

Die Notizen worüber wir uns in der Sendung unterhalten findet Ihr nach dem Klick

VW Golf GTi Cabrio – Probefahrt von @KaiThrun

VW Golf GTi Cabrio – Probefahrt von @KaiThrun

Hey ENDLICH kann ich mal wieder auf eine Probefahrt verlinken, die ausnahmsweise nicht von einem Autoblogger unternommen wurde. Große Freude!

VW Golf GTi Cabrio – Bild: KaiThrun

Kai Thrun – WebArchitekt-Blogger der alten Garde hat letztens einen Volkswagen Golf GTi Cabriolet von Wiegand Automobile in Bad Salzdetfurth (den Ortsnamen kenne ich auch nur von Schmidteinander :-D) für 2 Tage vor der Tür gehabt und einen ordentlichen Fahrbericht draus gezimmert.

Cooler Fahrbericht, bei dem ich einige Male laut lachen musste *g* (hier kennt man streckenweise Straßenmeistereien auch nur noch aus Büchern).

Kai achtet auf genau die Kleinigkeiten, die ich spannend finde: Aschenbecher zu klein, Gurt wird nicht angegeben und er beschreibt, welche Knöpfe zu fummelich sind. Einzig auf Gadget-Features könnte er mehr eingehen. Aber hey – ich vergesse auch immer öfter darüber zu schreiben, wo mein iPhone gut drin liegt und wo nicht :)

Neue A-Klasse. Probefahrt. Morgen. YAY! :-D

Moah, wie lange habe ich darauf jetzt gewartet… Seit anderthalb Jahren verfolge ich dieses Auto und endlich – ENDLICH kriege ich morgen einen Schlüssel in die Hand und kann die neue Mercedes-Benz A-Klasse endlich mal bewegen.

Und ich bin _sowas_ von gespannt.

Wenn Ihr etwas zu dem Auto wissen wollt: Kommentieren, Twittern, Facebooken… Ihr kennt das Spiel. Ich krieg alles für Euch raus ;)

Was vom CONCEPT A-CLASS aus Shanghai in Serie gegangen ist, hat mich in Genf schon total begeistert. Aber da konnte ich es ja noch nicht wirklich erleben. Da war nur anfassen und reinsetzen.

Morgen werden ich dann zusammen mit der Auto-Blogger-Horde über die Testwagen herfallen und schauen, was Mercedes (aktuell) kleinster und neuester so zu bieten hat.

Auf dem Autosalon in Genf hat mich Dr. Engels, der Chef- Ingenieur des Autos noch drum rum geführt:

Im Hintergrund ist übrigens Mercedes Benz Reporterin Torie zu sehen. Das Ergebnis Ihres Walkarounds um die neue A-Klasse sehr Ihr hier:

Was haben ein Opel Corsa und ein Porsche Cayenne gemeinsam?

Ich muss ja gestehen, dass mich die Kleinwagen in letzter Zeit immer wieder überrascht haben. Ganz im Ernst, das was wir heute an Ausstattung und Gadgets in den kleinen Stadtautos kriegen, war vor 10 jahren noch mindestens gehobene Mittelklasse (fiel auch dem auto-geilen auf). Gleiches gilt für die deutlich gesteigerte Verarbeitungsqualität. Hölle, was sich da getan hat. Wo früher klappriges Plastik rumrappelte und Stoff so dünn wie Nylonstrumpfhosen über die Sitze gespannt war, haben wir heute feinste Nähte und rock-solid Materialien. Ausserdem wirkt so ein Corsa heute von der Größe her eher wie ein Kadett auf mich. Auch Kleinwagen können erwachsen werden ;)

Opel Corsa D - Foto von rad-ab.com

Von daher haben sich meine Qualitäts-Erwartungen an Kleinwagen wie den Opel Corsa auch deutlich um einige Latten nach oben verlagert. Nichts desto trotz konnte mich der kleine rote Corsa D, den Jens letztens als Testwagen da hatte, ziemlich aus den Socken hauen. Ich hatte mit vielm gerechnet, aber nicht DAMIT.

Ok, die Motorisierung war schon verdammt ordentlich: 1,7l CDTi Diesel mit 130 Ponies ist auch mal eine Ansage für eine Maschine in dieser Klasse. Die Knapp 1160kg Masse bringen die 4 Pötte sehr ordentlich in Schwung. Bis auf 200km/h. Verdammte Saat – das letzte Mal, dass ich in einem Corsa nahe der 200 unterwegs war, ist über 15 Jahre her und damals hatte ich ECHT ANGST! :-) Heute? “Piece of cake” wie die Herrschaften sagen, die auch Vauxhall auf Opels schreiben (aber nur wenn das Lenkrad auf der verkehrten Seite ist *g*).

Das Fahrwerk ist dabei moderat sportlich. Also straff ohne gleich unkomfortabel zu werden. Kurvenhatz geht immer im Corsa :) Auch auf Winterreifen. Leider konnte ich auf meiner Probefahrt nicht auf meine Hausstrecke fahren. 1. hatte Jens nicht soviel Zeit und 2. hatten wir *hust* Fliesen im Kofferraum liegen, die nicht als Mosaik ankommen sollten. Die schätzungsweise 2 Zentner Zuladung auf der Hinterachse haben Corsa, Corsa (der Werbespot mit Maggie Simpson ist immer noch einer der großartigsten Auto-Spots ever *g*) jedenfalls nicht ansatzweise aus dem Konzept gebracht. Ganz im Gegensatz dazu, was ich mit Jens Spritsparmessung veranstaltet habe :) Trotzdem bin ich nicht über 6,5 Liter gekommen. Endergebnis waren 5,5.

Tja, aber was hat das jetzt mit nem Porsche Cayenne zu tun? Was haben der typische Bewohner eines Berufsschulparkplatz und der einer Großgrundbesitzergarage ausgerechnet gemeinsam? Es sind die beiden Autos, in denen ich eines der angenehmsten und ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster und nenne es luxuriösesten Features ever erleben durfte:

Lenkrad-Heizung!

Kein Scheiß! Ich saß noch nicht richtig im Corsa D drin, da meinte Jens: “Na? Merkste schon was?” – “Öhm nööö? Auto läuft, Du hast wieder schreckliche Mucke dabei… Alles wie gehabt”.
“Naja noch ein paar Sekunden, dann wirstes merken hehe”
Und ich fragte mich, was der sich so diebisch freute und malte mir schon die wildesten Szenarien aus. Bis ich dann tatsächlich nach gefühlt nicht mal 2 Minuten nach Losfahren warme Flossen gekriegt habe!
In.
Einem.
Kleinwagen.
Nur um nochmal auf der Zunge zergangen dran zu ernnern.
“Ach komm, Du willst mich veralbern und hast ABC-Salbe aufs Lenkrad geschmiert.” meinte ich.
“Nene,” meinte Jens “Pack mal oben oder unten in die Mitte vom Lenkrad.”
Hmmm, tatsächlich – da wars noch kalt. Witzig, die Heizleistung ist auf 8 und 3 Uhr am stärksten. Klar, da wo man am häufigsten anlangt. Dann wird die Position darunter warm und der Rest wird nicht mehr aktiv beheizt. Reicht aber dennoch um ohne Handschuhe loszufahren.

Sehr, sehr beeindruckend. Ich frage mich, ob das einfach eine Sonderausstattung als purer Luxus ist, oder ob Opel damit auf dem Skandinavischen und Osteuropäischen Markt bessere Karten hat. Wobei ich jetzt aus beiden Gegenden Leute kenne, die bei -15° im T-Shirt den Arm aus dem Fenster halten :)

Der Rest um das lecker warme Volant (wer hat sich dieses bescheuerte Wort für Lenkrad eigentlich einfallen lassen?) ist sehr stylish geraten. Ich stehe ja auch Klavierlack-Optik. Ähm allerdings hasse ich rot. Außen wie innen. Und Lüftungsfassungen in (roter) Wagenfarbe empfinde ich dann doch als irritierend.

Ansonsten geht es mir wie Jens: Der Bordcomputer gehört nach unten und das Navidisplay dorthin wo der Bordcomputer sitzt. Beim Blick auf die Mittelkonsole fällt mir auch erst so richtig auf, dass wir in einem Kleinwagen sitzen. Da ist dann doch alles recht eng zusammen gerückt. Nicht problematisch, aber es fällt auf, dass die Screens etwas kleiner als normal erscheinen.

Aber hey! Ausstattungsmässig kann er mit dem Cayenne mitheizen :-D

Probefahrt mit dem Peugeot 208 – Stylish im Nebel

Probefahrt mit dem Peugeot 208 – Stylish im Nebel

Auf dem Weg nach Portugal, wohin Peugeot mich zum probefahren des Peugeot 208 eingeladen hatte, holte ich mir noch einen ordentlichen Rüffel von willsagen für mein Entenbashing ab. Sorry nochmal dafür :) Warum ich hier den Citroen 2CV erwähne? Weil der Ur-Ur-Großcousin vom Peugeot 208 mit einem abgewandelten Entenmotor lief: Der Peugeot 104 ist sozusagen der Ur-Ur-Großonkel der Kleinwagen-Reihe. Der erwähnte Ur-Ur-Großcousin war der Citroen LN/LNA – das Schwestermodell des Peugeot 104 aus dem PSA Konzern.

Ok, gehen wir über die frisch geschlagene historische Brücke rüber zum Peugeot 208 :-)

Der Peugeot 208 ist ein Kleinwagen. Die Auto-Industrie und EU-Kommission sprechen im Fachjargon auch gerne vom B-Segment. Ich finde ja beide Begriffe werden den Autos heutzutage nicht mehr gerecht. Der Peugeot 208 ist tatsächlich 7 cm kleiner als sein Vorgänger 207. Und 110 kg leichter. Dafür aber im Innraum 5 cm (wenn ich mich richtig erinnere) größer geworden. Das äußert sich v.a. dadurch, das 2 Kerle bequem Platz haben, ohne auf der Mittelarmlehne Kuscheln zu müssen.

Nerds und Doctor Who Fans da draußen – erinnert Euch das an etwas? ;)

Nach dem morgendlichen Briefing zum Auto werden wir vom Parkplatz unseres Hotels The Oitavos über das Houbi hier bereits gebloggt hat (Google Übersetzung) losgelassen.

Die erste Etappe mit knapp 106 Kilometern werden wir im 1.6 e-HDi mit 115 Diesel Pferdchen in Silber-Grau fahren. Grundsätzlich bin ich ja eher ein Freund von Benzin-Motoren, der größte Diesel marschiert sehr ordentlich und klingt vor allen Dingen nice. Mehr Fauchen als Nageln. Wie es sich für einen Löwen gehört :)

Ich nehme erstmal auf dem Co-Piloten-Sitz Platz und studiere das Roadbook. Die Jungs von Peugeot meinten, wir sollten vor allem den Hinweg nach Roadbook fahren – die Strecke sei deutlich spannender: Kleine Bergstraßen, die im Navi nicht verzeichnet sind. DAS klingt doch mal nach Spaß!

1. kann mir ein Auto ja außen wie innen nicht schwarz genug sein und 2. werde ich ja auch nicht müde zu erwähnen, dass das Außen-Design eines Autos für mich das unwichtigste Kriterium ist. Mir ist erst einmal wichtig, dass ich mich da, wo ich 99% meiner Zeit mit einem Auto zubringe – nämlich drinnen – wohl fühle.

Während Arild von auto.germanblogs so die Autobahn gen Norden hoch schippert, kann ich mich also erstmal im Innenraum umsehen. Ich muss ja ganz ehrlich gestehen: Als ich die Tür aufgemacht und in den Innenraum geguckt habe, dachte ich erstmal WehTehefF ist DAS? Die Interieurfarbe irgendwo zwischen Mittel-Grau und Stahl-Blau wirkt im ersten Moment etwas befremdlich und steril. 2 Minuten Gewöhnungsphase später gefällt mir die Farbe immer besser. Mal ganz was anderes als die üblichen Grau-Töne. Deutlich interessanter als Beige und eine echte Alternative zu schwarz. Da hat sich der Innenarchitekt ordentlich ausgelassen!

Die Türgriffe sind aus grau-blau verchromten Kunststoff. Oben im Sonnendach sind blaue LED-Ambilight-Leisten eingelassen. Die Sitze bestehen an den Seiten aus Leder und in der Mitte aus so etwas wie Alcantara. Dadurch wird der gute Seitenhalt der Sitzbacken noch unterstützt, da man nicht so arg auf diesem Wildleder-artigen Material rutschen kann.
Nachteil: Ihr kennt das, wenn man mit der Hand über diesen Stoff streicht, verändert er die Farbe. Wenn man hier den Löwenelz in der Mitte der Sitze gegen den Strich bürstet, wechselt die Farbe vom grau-blau etwas ins bräunliche. Ich fand, das sah etwas schmuddelich aus. Ist aber vermutlich auf den hellbraunen Lederstreifen kurz unter Kopfstütze abgestimmt. Außerdem sehe ich es ja nicht, wenn ich drauf sitze ;)

Was haben wir so an High-Tech im Auto?

Absolutes Usability-Highlight ist natürlich die Radio- / Navi-Kombination, die mit DREI Knöpfen und nem Touchscreen auskommt! Ein Drehregler für laut/leise, ein Menu-Button und ein Knopf um die Seiten der einzelnen Bildschirme zu wechseln. Alles was in Blau dargestellt wird, ist touchbar. So kann man bsw. die Senderfrequenzen des Radios mit einem Regler nach rechts und links verändern. Funktioniert auch während der Fahrt erstaunlich gut, so lange es nicht zu arg holpert. Einzig bei seeeeehr langen Radio-Senderlisten oder in MP3-Ordnern braucht es etwas Übung bis ich das ertatscht hatte, was ich haben wollte.

Damit haben wir dann auch gleich mal den Soundtest gestartet:

iPhone an einen der USB-Ports gesteckt und es spielt sofort den zuletzt im iPod gelaufenen Track weiter. Somit habe ich direkt mal den Rock-Test mit Kettcar gestartet. Das neue Album “Zwischen den Runden” klingt super, die älteren Alben scheppern in der Grundeinstellung etwas. Lässt sich aber zurecht equalizen. Danach eine kleine Runde HipHop und hier scheint das Auto deutlich mehr für gemacht zu sein. Die Bässe von MC Winkels Hörtip Jay-Z & Kanye West – Watch the Throne holen wirklich alles aus den JBL Boxen raus. Sehr fein. Bei alten Funny van Dannen Aufnahmen – insbesondere bei den Gedichten – muss ich den ohne Anschlag durchdrehenden Lautstärke-Knopf schon ordentlich kurbeln, bis ich Funnys “Adjektive” verstehe.

Dann das wichtigste für mich: Soundqualität bei Podcasts

Ich höre beim Autofahren eigentlich nur Podcasts. Außer jemand anderes ist dabei und kann kann das Gelaber nicht am Kopp haben :) Top-Produktionen wie Alternativlos! oder die gesammelten Pritloveschen Werke von der Meta-Ebene sind super zu hören. Bei nicht ganz so High-Endigen Produktionen wie unserem podCARSt oder dem Sci-Fi Retina-Cast (wo viel Sound über Skype kommt) muss ich auch ganz aufdrehen, damit ich alles verstehe. Aber hey – bei 130 auf der Autobahn auch normal.

Bluetoothfreisprecheinrichtung tuts. Telefoniert haben wir nicht. Roaming-Kosten aus Portugal und so :) Bemerkenswert:
Auf der Beifahrerseite ist ebenfalls ein Mikrofon angebracht.

Frauenauto?

Meine Vermutung:
Damit die Damen der Schöpfung auch ordentliche Konferenz-Telefonate führen können. (Jaaaa, und nochmal 20€ in die Clichée Kasse *g*). Meine Vermutung bestätigt sich allerdings auch durch 2 beleuchtete Schminkspiegel. ;)

Mit dem 208 will Peugeot wieder Boden bei den Ladies als Käufergruppe gut machen. Der 207 war wohl vom Style her etwas zu aggressiv für die Damenwelt. Der 208 ist wie gesagt kleiner und hat etliche Design-Merkmale erhalten, die ihn eher zum Lifestyle-Produkt machen. Dazu gehören sowohl die Chrom-Elemente außen an Spiegeln und Heckscheibe, wie der extrem stylishe Schaltknauf, die Einfassungen der Lüftung und die Chromeinlage im Lenkrad. Sogar die Fußmatten hinten haben ein loungiges Muster verpasst bekommen.

Draußen prangt in der Schnauze statt des Haifischmauls nun der Floating Grille. Ein Kunststoff Kühlergrill mit einem Waben-Muster, das mich an die Lounge-Tapeten aus den 70ern erinnert. Sehr chic.

Das Heck ist fest in den Klauen des Löwen. Denen sind die Rückleuchten nach empfunden:

2 USB-Anschlüsse plus 12V Zigaretten-Anzünder Sorry, wenn ich bei dieser Gelegenheit wieder ein Clichée bedienen muss, aber ein französisches Auto ohne Anzünder im 12V-Anschluss? Ist irgendwie komisch :) Einer der USB-Ports wird übrigens für den 3G-Stick benötigt, um die 10 PEUGEOT CONNECT Apps mit Daten zu versorgen. Wie erfolgreich diese Apps sein werden, wird sich zeigen. 350,- € im ersten und 150,- € in den Folgejahren für Apps, die ich auch im iPhone oder Android für lau bekomme ist ein Wort zum Sonntag. Ich denke einmalig 49,90 € für den Stick und dann ggf. günstige Gebühren für Datenroaming im Ausland wären angemessen.

Schwebende Instrumente

Ein weiteres Highlight ist das sportliche und kleine Lenkrad und die darüber thronenden Instrumente. Hier hat sich Peugeot richtig ins Design-Zeug gelegt. Die komplette Anzeigen-Batterie ist eine Etage hoch gewandert und so noch besser im Blick. Normalerweise guckt man ja durch das obere Viertel des Lenkrads durch auf Tacho und Kollegen. Dank der veränderten Instrumenten-Position und dem kleinen Lenkrad, mit dem sich der 208 sehr präzise fahren lässt, muss man die Augen noch weniger von der Straße nehmen und hat alle wichtigen Informationen besser im Blick.

Soviel erstmal zu meinen Ersteindrücken des Peugeot 208. Ich weiß, gefahren bin ich eigentlich bis hierhin noch gar nicht. Das liefere ich Euch nach. Mit eben dem Diesel und 2 Benziner-Varianten. Darunter auch eine Vorserienversion des neuen 3-Zylinder Motors.

Und Marc Bocqué – weltweiter PR – und Marketingsprecher von Peugeot wird Euch im Video einige Highlghts erklären.

Bis dahin könnt Ihr drüben bei Rad-Ab Jens Er-Fahrungen rund um den Eiffelturm mit dem 208 in Berlin lesen.

Wenn Ihr des Spanischen mächtig seid, schaut bei diariomtor.com vorbei (google translated) und italienisch hier auf automobili10.it (google translated)

Ach ja und Elodie von der Agentur hat ein paar hübsche Fotos geschossen auf der Veranstaltung. Nächstes Mal muss sie ein paar Cupcakes mitbringen :-D

Citroen DS Probefahrt – Rendezvous mit einer schwebenden Göttin im Tausch für #NissanLEAFcar33

Citroen DS Probefahrt – Rendezvous mit einer schwebenden Göttin im Tausch für #NissanLEAFcar33

Ich habe mich wirklich bemüht, aber mehr Clichee konnte ich in der Überschrift nicht mehr unter bringen :) Aber Göttin musste natürlich sein. Ein bisschen was französisches auch und schweben ist nun mal DAS Attribut was das Fahrgefühl in der Citroen DS am besten beschreibt.

Jan von auto-geil.de hatte ja während ich in Sachen Renault Twizy unterwegs gewesen bin, den NISSAN Leaf zum rumspielen. Er beschreibt in seinem Posting das Fahrgefühl als akkustisches Schweben. Als ich seine Beschreibung des LEAF Fahrgefühls las, dachte ich noch “najaaa komm Jan – SO außergewöhnlich anders wird so eine DS sich auch nicht anfühlen.” Dabei ist mir so ein Hydropneumatisches Fahrwerk nicht ganz unbekannt. Einen Citroen C5 konnte ich immerhin schonmal bewegen und das war durchaus beeindruckend.

Als ich aber in Jans Göttin sitze, wird mir schlagartig klar, was er meinte. Nur mal nebenbei: Das Auto ist zwei Jahre ÄLTER als ich. Baujahr 1972 also und feiert dieses Jahr seinen 40. Bau-Tag.

Völlig unglaublich ist erstmal der Sitz. Obwohl nur mit Schaumstoff gepolstert, habe ich das Gefühl auf einem McPherson gefederten Hüpfball zu sitzen, der mit Wasser gefüllt wurde. Der Fahrersitz, der auch gut als Logen-Sessel im Kino durchgehen würde ist unglaublich bequem. Jan erklärt mir erstmal die Handschaltung. 1. Gang links oben, 2. links unten, 3. links oben hinten usw. Dann darf ich den Zündschlüssel umdrehen.

Bei Citroen diesen Alters denkt man ja an DöhScheeWeeh. 2CV. Oder auch Ente. Kleine ratternde Zweitakt Nervensägen, die unumkippbar irgendwelche Ökos durch den sterbenden Wald befördern. Ich glaube kein umweltfeindlicheres Auto als die Ente hat jemals so viele “Atomkraft Nein Danke!” Aufkleber auf dem Heck gesehen.
Egal.
Während ich so den Schlüssel umdrehe baut sich eben diese Motorengeräusch-Erwartungshaltung auf. Wenn sich bei mir ein automobiles Vorurteil verfestigt hat, dann geht das auch nicht so schnell wieder weg. Doch statt Zwiebacksäge kommt ein richtig amtlicher Sound aus der frnzösischen Schnauze da vorne. “Mon Dieu und heiliges Baguette! Das klingt ja richtig ordentlich!”

“Was dachtest Du denn?” grinst Jan, “2,1 Liter und 100PS – wenn dann ja auch richtig. Bevor Du richtig losfährst, lass sie kurz rollen und brems dann zwei bis drei Mal. Das Bremsgefühl ist gewöhnungsbedürftig.”

Gesagt, getan. Das Fahrwerk ist wirklich verdammt komfortabel und federt so einiges weg. Erinnert mich stark an den Volvo. Nur ist der 20 Jahre jünger.

Schon cool, was man mittlerweile bei SIXT so übergeben bekommt :D

Also schippere ich diese Yacht von einem Oldtimer aus der Mietwagenrückgabe bei SIXT wo ich mich mit Jan getroffen habe raus. Was für ein Fahrgefühl. Nebenbei überschlage ich mal kurz, dass das hier das älteste Auto sein könnte, was ich bisher so bewegt habe. Da kommt auch schon die erste Kurvenkombination auf mich zu und ich rolle möglichst geschmeidig durch.
“Das geht viel schneller. Die fühlt sich nur so weich an. Die kleine Diva kann in den Kurven deutlich mehr” meint der auto-geile. Na toll. Dabei bin ich schon froh, ohne knirschende Grüße aus dem Getriebe vom 1. in den 3. Gang gekommen zu sein. Ich will auch wieder einen Oldtimer verdammt. DAS ist Autofahren.

An der Ampel bewundere ich erstmal die Patina auf dem Armaturenbrett. Herrlich. Ich kann ja mit so Schauraum-Restaurationen auf nagelneu nix anfangen. Einem Auto muss ich ansehen können, dass es gelebt hat. Wenn dieses Cockpit hier aus seinen 40 Jahren erzählen könnte… Leider vergesse ich zu fragen, was Jan so über die Geschichte und die Vorbesitzer seiner DS (Déesse – französischen Göttin – weiß. Die Ampel wird grün und ich gleite wie Fantomas durch Bielefeld :-D

Kurz bevor wir bei Jan ankommen, meint er nochmal “Da hinten die Kurven, da kannste ordentlich durch ziehen. Das ist meine Lieblingskurve auf dem nach Hause Weg. Keine Sorge, die kleine Lady kann das ab.” Tatsächlich. Das Fahrwerk ist nicht nur butterweich und komfortabel, sondern kommt auch verdammt ordentlich mit Querbeschleunigung zurecht.
Bis einem ein Opa vom Getränkemarktparkplatz die Vorfahrt nimmt.
QUIIIIEEEETSCH. Einmal herzhaft fluchen und den Blindfisch gepflegt durchbeleidigen. Hätte in Fahrzeugsprache sicherlich mehr Stil. Habe aber keine Zeit, bei dict.leo.org nachzuschlagen was “PASS AUF DU ARSCHLOCH” auf französisch heißt. Die Bremsen tun’s jedenfalls. Die Reifen stinken. Ich habe ein bisschen schlechtes Gewissen. Auch wenn ich nix dafür konnte, hoffe ich keinen Bremsplatten in die Gürtelreifen gemacht zu haben. Denn die Druckpunktbremse packt erbarmungslos und ohne großartigen Bremsweg zu. Digital ist eben in Sicherheitsfragen manchmal besser :)

Wir kommen bei Jan zu Hause an und ich zirkel Madame rückwärts in die Einfahrt. Alles geht so leicht. Und ich möchte auch noch gar nicht aussteigen. Aber der nächste Termin wartet.

“Eins musste aber grade noch ausprobieren” meint der stolze Besitzer. Da unten links neben dem Handbrems-Pedal” (blödes Wort, ich weiß, weil bei einem Pedal ja nicht mehr von Handbremse sprechen kann, aber Feststellbremse klingt doch echt scheiße *g*), “neben dem Handbremspedal ist ein Hebel. Zieh den mal ganz nach oben und gib dann Gas.”

WOAH! Das was man bei dem Citroen C5 kaum gemerkt hat ist hier ein Ritt wie auf einem der Wildpferde bei La Gran Motte. Erst hebt die alte Dame das Hinterteil, dann schnellt die Schnauze nach oben. “Ist das der Offroad Mode?”
“Nene, fahren kannst Du damit nicht. Nicht mal Schrittgeschwindigkeit. Das ist nur für Servicearbeiten.”
Aber geil is schon :) Würde ich jetzt aussteigen, müsste ich schon klettern.

“Jetzt mach den Hebel mal ganz nach unten”. Deutlich sanfter und bedachter senkt sich das Auto bis auf wenige Centimeter ab. Zwischen der letzten Position die irgendwie an eine Mademoiselle erinnerte, die auf den Küchentisch springt und den Rock hochrafft und der jetztigen, liegen gut 10 Centimeter. La DS liegt fast mit der Karosserie auf dem Boden. Der Sinn dieser Niveauregulierung ist eine immer gleich bleibende Bodenfreiheit. Egal bei welcher Belastung oder Beladung. Verdammt beeindruckende Technik.

Das Aussteigen erinnert jetzt mehr an irgendwas zwischen Ferrari, Mini und Kart :) So in Bodennähe. Ich bin sehr stolz über das Privileg, bedanke mich bei Jan und gehe zurück zum LEAF. Akkustisch schweben.

Für alle, die nun von den Déessen nicht genug bekommen können:

Hier noch ein Beitrag nur zu den Blinkern der Citroen DS – die Trompeten von Bertoni.

Hier gibt es einen Ausblick auf ein neues Citroen Modell mit der bezeichnung DS9

 

Renault Twizy Probefahrt – Muhahaha so spassig kann Strom sein :-D

Renault Twizy Probefahrt – Muhahaha so spassig kann Strom sein :-D

So mit 16 war zu meiner Zeit das coolste was ging ja ne Yamaha DT 80. Am besten in mattschwarz. Enduro eben. Diejenigen, die mit Rollern unterwegs waren, wurden jetzt nur so bedingt ernst genommen. Aber waren immerhin mobiler als alles ohne Mopped.

Tja, eine der spannendsten Fragen ist ja erstmal:

Was ist der Twizy?

Auto? Nope. Zu klein, keine Fenster. Keine Belüftung. Nen Roller? Auch nicht – hat ja nen Dach. Ein Motorrad mit Dach wie der BMW C1? Auch nicht. Twizy hat 4 Räder. Jens bei rad-ab hat auf die Frage auch noch keine rechte Antwort. Die Jungs von Renault sprachen von Quad (Quadricycle um genau zu sein – das klingt auf französisch SUPER, ist aber für einen Ostwestfalen eine echte Aussprache-Herausforderung). Knutschkugel hat BloggingTom aus der Schweiz schon verbraten :) Der Begriff Micro-Car ist auch gefallen. Ich kann mich nicht entscheiden. Twizy ist Twizy. Punkt. Wenn mich jemand mit vorgehaltenem Starkstromkabel zu einer Bezeichnung für diese neue Fahrzeugklasse zwingen würde, wäre es wohl Stadt-Stromer mit Fun-Faktor oder sowas.

Gepäck hinten im Twizy angeschnallt

Nach den anderthalb Tagen, die ich mit Twizzy auf Ibiza (ich erspare Euch jetzt mal alle Twizibiza Wortspiele *g*) unterwegs gewesen bin, musste man mir das Grinsen im Gesicht operativ entfernen :) Die Kiste macht einfach TIERISCH Spaß!

Erste Meter im Twizy fahren

Wir sind aus dem Airport Ibiza quasi direkt in die Autos gefallen (jaaa ich weiß, jetzt habe ich doch Auto gesagt und nicht Stadt-Stromer.) Gepäck passte hinten auf den Beifahrersitz (selbst eine Kiste Bier sollte man da unter bekommen). Nach ein oder zwei Kilometern sind Jens und ich rechts in eine sandige Haltebucht um mal die erste Photolocation unter die Lupe zu nehmen. Schön direkt am Wasser. Perfekt.

Ähm – Moment mal. Diese Haltebucht ist halbrund. Und sandig. Und ich habe da etwas mit SEHR kurzem Radstand, Heckantrieb und direkter Kraftentfaltung. “HARRHARR – ich steig nochmal eben ein.”
Ich glaube das war vom Radius her die kleinste rote Staubwolke, die ich jemals aufgewirbelt habe :) Den Handlingtest im roten Inselsand um einen Felsblock herum hat der kleine E-Racker schonmal bestanden. Das werden lustige 29 Kilometer bis zum ersten Stop am nordwestlichen Ende der Insel in Cala Bassa.

Wohin mit iPhone, Portemonnaie, Kleinkrams?

Nach der ersten Fotosession unten am Wasser fällt mir auf: Dem Twizy fehlen Ablageflächen. Zwar sind links und rechts neben dem Tacho Fächer zum Aufklappen (das rechte auch zum Abschließen) aber offene Ablagen fehlen. So liegt das Funkgerät um Jens anzupiepsen im Fach unterm Sitz. Die Wasserflasche neben dem Sitz. Dank der Fahrdynamik des Twizy aber nicht sonderlich lange :) Und damit könnte ich auch prima leben.

Bandee und Wunschkennzeichen - was will man mehr? :-D

Aber:
Mein iPhone muss ich griffbereit für Fotos haben. Da nützt mir ein Fach mit Klappe leider nüscht. Bis die Klappe auf und das Telefon bereit ist, ist das Motiv weg. Also Bandee umhängen. MIST, ich habe vergessen, das Bandee einzupacken, ich Honk. Das Bandee ist für den Blogger auf Reisen ungefähr das, was für den Anhalter das Handtuch ist. Jens hat seins dabei und leiht es mir für die Fahrt. Glück gehabt. Ich würde sagen – so Schnellzugrifftaschen wie ein Bandee oder eine UrbanTool sollte man dem Twizy direkt beilegen. Dann läuft man auch gar nicht Gefahr, Wertsachen im Auto zu vergessen, wenn man aussteigt. Der Twizy hat ja keine Fenster. Von daher sollte man nichts wertvolles drin liegen lassen.

Warum hat der Twizy keine Fenster?

Ganz einfach: Mit Fenstern wäre es vor dem Gesetzgeber kein Quad mehr. Sondern ein Auto. Und mit vollständig abschließenden Fenstern müsste man auch eine Heizung – mindestens elektrische Belüftung einbauen, um beschlagene Scheiben wieder frei zu bekommen. Das hätte einen nicht zu unterschätzenden Kostenblock verursacht. Der Twizy soll ja erschwinglichst sein. Was er mit 7.500 bis 8.500 Euronen – je nach Ausstattung auch durchaus ist. Dazu dann noch 50,- Tacken im Monat für die geleasete Batterie. Bei Auto-Akkus ist ja genauso wie bei allen anderen Geräten auch. Mit der Zeit geht die Aufnahmekapazität den Bach runter. Der Vorteil bei dem Leasing Modell bim Twizy: Wenn die Batterie nur noch 75% mitmacht, gibt’s nen neuen Akku.

Twizy mit Cousin Twingo

Ohne Fenster regnet’s doch rein und wird arschkalt, oder?

Sagen wir mal so: Auf nem Roller oder Motorrad – selbst auf einem “normalen” Quad wird es deutlich kälter ;) Klar, ein Verbrennungsmotor erzeugt wenigstens ein bisschen Wärme zwischen den Beinen, aber zum kuscheln reicht das auch nicht.
Also:
Unter 15 Grad sollte man schon eine Jacke im Twizy anziehen. Keine Frage. Und ja, wir hatten unter 15° Grad auf Ibiza des morgens. Um den Kopf rum ist der Wind aber immer noch sehr erträglich. Bei allem was einstellige Temperaturen angeht, würde ich wohl noch was auf dem Kopp empfehlen. Geht aber garantiert auch noch. Ob ich nun mit dem Twizy durch den Schnee pflügen würde weiß ich nicht. Ausprobieren würde ich es sehr gerne. Siehe dazu da oben meinen Sand-Drift-Test, hehe ;)

Renault Twizy im improvisierten Regen

Ein bisschen frischer hatten wir es auf Ibiza. Aber wir hatten nicht “das Glück” einen Regentest zu machen. Nun ja, gutes Wetter macht erfinderisch. Gibt ja Pfützen. Pfützenhopping ist bei Jens und mir ja mittlerweile sowas wie Tradition :-D Also mitten durch die Mocke. Und ich muss gestehen, ich hatte Schiss, komplett zugesaut zu werden. Hatte ja auch keine Klamotten zum Wechseln dabei. Letztendlich ist die Sauce bis aufs Twizy-Dach gespritzt, aber nicht ein Tropfen ins Cockpit. Also bin ich recht zuversichtlich auch im Regen trocken zu bleiben. Fabian – ein Mitarbeiter von Renault Deutschland und unser deutschsprachiger “Reiseleiter” hat den Twizy schon durch den Pariser Regen gefahren und konnte das bestätigen.

Speaking of Dach:

Es gibt das Dach als günstigere Plastikdach-Variante und als Glasdach. Wenn man es im Sommer etwas wärmer mag und eine gute Sonnenbrille hat, wird man mit dem Glasdach seinen Spaß haben. Für mich persönlich sind Glasdächer eine der überflüssigsten Sonderausstattungshäkchen, seit es Schminkspiegel auf der Fahrerseite gibt. Liegt einfach an meinen lichtempfindlichen Augen. Am liebsten ist mir ein durchgehender, schwarzer Himmel im Auto. Je dusterer, desto besser.

Für wen ist der Twizy was?

Wer auch immer im Alltag nur kurze Strecken zu bewältigen hat und nicht auf eine 5-sitzige Familienkutsche angewiesen ist, sollte sich den Twizy definitiv beim Renault-Dealer seines Vertrauens ansehen! Hier in Bielefeld war gestern eine Road-Show von Auto Mattern auf dem Jahnplatz. Also gibt es die Autos nun auch beim Händler zum Probefahrern.

  • Der Twizy ist etwas für Minimalisten mit Style und Freude am außergewöhnlichen Fahrspaß. Der Twizy ist nix zum heizen, aber zum Kurvenräubern.
  • Das Fahrgefühl erinnert mehr an ein Kart als an ein Quad oder Motorrad, weil die Batterie den 550kg Schwerpunkt sehr tief legt.
  • Individualisten werden Ihre Freude mit dem Auto haben. Ich bin noch nie SO oft angesprochen und nach einem Auto gefragt worden.
  • Sparsam ist der Twizy auch. Eine Ladung kostet 2-3 Euro je nach Stromanbierter
  • Eine vollständige Ladung dauert etwas 3,5 Stunden. Wir hatten nach 30km Spaßfahren weit abseits jeder Sparsamkeit nach ca. 1,5h wieder volle Akkus

Der Twizy braucht keine alten Ölfässer mehr

Auch wenn Twizy absolut alltagstauglich und erwachsenenkompatibel ist, könnte er sich gut am oberen Ende der Halbwüchsigen-Mobilitäts-Lifestyle-Nahrungskette einreihen. Wenn ich mich nicht täusche, müsste die große Variante, die bis zu 87 Sachen fährt (jedenfalls auf meinem Tacho harrharr) auch für 16-jährige mit entsprechendem Führerschein fahrbar sein. Sonst gibt es immer noch die Version, die 45 fährt und auch rockt.

Twizy und Kartbahn? Loift.

Nächste Woche gibt’s noch mehr vom Stadt-Stromer. Dann auch mit meinem ersten dreisprachigen Video-Interview, das ich mit einem Renault Sport Ingenieur zur Sicherheits-Technik im Twizy geführt habe. Dann gibt’s auch noch ein paar mehr Daten. Zum Beispiel was beschleunigt besser – Roller oder Twizy?

Bis ich mit meinem Video so weit bin, zieht Euch das Vlog von Derbysda Denis rein, der bei MC Winkels Whudat.de Gastvloggt. Und JA, das bin ich, der da am Anfang infantil vorm Flieger rumhampelt :-D

VLOG: Renault Twizy @ Ibiza – “Take It Twizy” from derbysda on Vimeo.

Ach und schaut Euch hier bei  noch bei Veronica ein paar hübsche NOSSA! Fotos an. Twizy Fashion sozusagen :-D und hier nochmal ein paar Cage-Dance Bilder ohne Twizy aber von der gleichen Veranstaltung.

Eine grüne Beleuchtung hat greencarwebsite gemacht.

Ach ja, für alle Musikliebhaber – David Guetta ist der Markenbotschafter für den Twizy.

Lisa the CarAddict hat den Twizy schon vor uns in München fahren können und hat ebenfalls ein Fahr-Video raus gehauen

Kleiner Charmeur, der Twizy

 

Segelschein machen mit dem Nissan LEAF – #TBTO #NissanLEAFcar33

Segelschein machen mit dem Nissan LEAF – #TBTO #NissanLEAFcar33

Kinder, wie die Zeit vergeht. Die ersten 2 Wochen Nissan LEAF stromern sind schon rum. Und auf der Jagd nach dem LEAF für das Tierheim Bielefeld haben wir es schon auf Platz 2 geschafft! Klickt bitte weiter so fleissig hier auf Turn-On  damit demnächst der LEAF seinen Dienst als Strom-Auto für stromernde Hunde leisten kann.

Aber genug der wohltätigen Worte – ich wollte Euch erzählen, wie es sich denn so im Alltag mit dem LEAF fährt.

Bis jetzt ganz hervorragend! Seit ich elektrisch fahre kriege ich Parkplätze in illustrester Gesellschaft. NEIN ich meine nicht die Littfaßsäulen-Lady, sondern das MI6-Poolfahrzeug hinter mir :)

The name is LEAF, NISSAN LEAF

Der Strom reicht bisher immer aus. Ich musste noch kein Auto mieten oder mir 150km Kabeltrommel aus dem nächsten Baumarkt organisieren. Ganz im Geigentiel[tm] – bis auf ein Mal habe ich am Ende des Tages immer noch massig Reichweite im Akku.

Eines ist beim Umstieg auf Elektromobilität aber auch klar:

Man muss sich einen anderen Fahrstil angewöhnen. Je sanfter und smoother Ihr so dahin gleitet anstatt abrupt und zackig aufs Gas zu latschen, desto weiter kommt Ihr. Das geht mit dem berühmten vorausschauend fahren los. Wenn die Ampel in 300m rot wird, lässt man das Auto sanft langsamer werdend drauf zu rollen.

Erstens rekuperiert es dann fröhlich vor sich hin und macht den Akku wieder voll.

Zweitens hat man Glück und die Ampel wird passend wieder grün, sodass man den Restschwung gleich wieder zum Anfahren nutzen kann. Denn vollständig zum Halten kommen und dann wieder anfahren kostet natürlich am meisten Energie.

Es ist halt wie sanft im Wind mitsegeln.

Allerdings muss ich mich ganz ehrlich immer wieder dran erinnern, es nicht zu übertreiben. Das Auto ist schließlich über und über mit The Big Turn On beklebt. Da will man ja auch nicht als Verkehrshindernis für die Spritter unangenehm auffallen ;)

So oder so kann ich schonmal sagen, das elektrisch fahren ausgesprochen alltagstauglich und entspannend ist. Heute habe ich mal für eine (glücklicherweise erfolglose) Fahrt zu IKEA den Volvo angeworfen. Die Süße wollte Regale haben, bei denen ich mir nicht 100% sicher war, ob sie in den LEAF passen würden, ohne hinten im Regen raus zu kucken. Da musste die alte 2,3 Liter Dame mal wieder ran.

Ok, ein 20 Jahre altes Auto macht so oder so einiges mehr an Krach, als ein Neuwagen. Geschenkt. Aber dass der Geräuschkulissenunterschied SO drastisch ausfallen würde, hatte ich dann doch nicht erwartet :)

Die Tage gibt es dann mal einige andere Stimmen von Probe-LEAFern, die mir den Schlüssel gemopst haben. Hach, ich mag gar nicht an den Tag denken, an dem hier wieder so eine mobile Sprungschanze vorbeikommt und den kleinen Stromer abholen will.

Und bitte das Turn-On-Klicken fürs Tierheim Bielefeld nicht vergessen!

Nissan LEAF Car 33 wird gebracht

 

100 Tage fahre ich jetzt elektrisch im Nissan LEAF beim #TBTO: The Big Turn On

100 Tage fahre ich jetzt elektrisch im Nissan LEAF beim #TBTO: The Big Turn On

Ganz, ganz großes Tennis! Zugegebenermaßen fahre ich nicht zum ersten Mal ein Elektroauto, aber die Aktion, die Nissan jetzt gestartet hat, sucht mal seinesgleichen: Fast 40 Blogger in England, Holland, Frankreich und Deutschland fahren für 100 Tage einen Nissan LEAF. So richtig im Alltag und das Auto bleibt die ganze Zeit bei uns.

Da fühle ich mich überaus geehrt und priveligiert bei der Elektroauto-Aktion mitmachen zu dürfen. Es ist die eine Sache auf Messen oder Fahrveranstaltungen elektrisch durch fremde Umgebungen zu stromern. Doch bei einem zu Hause, auf den gewohnten Strecken und bei all den Unwägbarkeiten, die so im tagtäglichen Leben aufpoppen können, macht so ein Test erst richtig Sinn.

Eine super wertvolle Erfahrung, an der ich Euch hier hoffentlich ordentlich teilhaben lassen kann. Genau genommen habe ich schon EINIGE wertvolle Erfahrungen gesammelt, doch davon später mehr :)

Erstmal könnt Ihr auch mitmachen und einen LEAF gewinnen!

Rechts in der Sidebar seht Ihr schon, dass da noch ein wenig mehr geht. Die europaweite Aktion hört auf den Namen #TBTO – The Bir Turn On. Das große Strom aufdrehen :) Und auch Ihr könnt mitmachen und mit gewinnen.

An das ganze Test-Projekt ist eine schöne Aktion gekoppelt: Wir 9 Blogger in Deutschland “spielen” um einen der LEAFs. Die- oder derjenige, der nach 100 Tagen am meisten Votes hat, darf sein Auto einer gemeinnützigen Organisation spenden.

Unterstützt gemeinsam mit mir das Tierheim Bielefeld, damit die den NISSAN LEAF nach 100 Tagen bekommen. Wenn wir genug Turn-Ons gesammelt bekommen, die Ihr mir mit einem Klick in der rechten Spalte vergeben könnt – dann erhält das Tierheim in Bielefeld nach den 100 Tagen den LEAF. Glaubt mir, die können wirklich jede Unterstützung dort gebrauchen. Der LEAF würde dem Tierheim bares Geld sparen, denn gerade die Kurzstrecken-Fahrten zu Tierärzten, Futter kaufen oder zum Flughafen Paderborn wo Tiere aus spanischen Auffangstationen abgeholt werden müssen, lassen sich super mit dem Elektroauto erledigen und würden vermutlich einige 100 Euronen mehr in der Kasse des Tierschutzvereins belassen.

Und das geht so:
Klickt rechts in der Sidebar auf den blauen Turn-On Button. Das geht übrigens jeden Tag wieder von neuem. Und schon landet ein Punkt mehr auf meinem Turn-On Konto. Stehe ich in der deutschen Wertung nach 100 Tagen auf Platz 1, darf ich den LEAF rüber bringen und zwischen Hunde- und Katzenhaus parken :)
Übrigens:
Wenn Ihr selber bei The Big Turn On mitspielen wollt, geht das auch. Hier auf der Webseite steht alles, was Ihr wissen müsst, um für Euch einen Nissan LEAF, jede Woche einen Tablet-PC oder für Eure Stadt eine Stromtankstelle gewinnen zu können.

Ach so: Wenn Ihr aus der Gegend um Bielefeld kommt und mal fahren möchtet: Sagt Bescheid – ich kommme vorbei und sammle Euch ein!

S(pecial)L Agents Gleits und Strat jagen Dr.Rob

Mein lieber Herr Gesangsverein, mir war gar nicht bewusst, WIE VIELE Kameras an einen Mercedes-Benz SL dran gehen. Jan von Auto-Geil und Jens mit dem rad-ab.com sind letzte Woche mit dem neuen Flagschiff rund um Marbella unterwegs gewesen und haben anscheinend nicht bemerkt, dass sie versehentlich im Medienauto abgehauen sind. Ein Glück, dass die beiden sich (halbwegs) benommen haben, während die 23 Kameras liefen :-D

Erstaunlich was für leckere Videos rauskommen, wenn sich zwei Leute in einem Traumauto völlig unbeobachtet fühlen :-)

Dr. Rob war in einem ungefilmten Auto mit dabei :) Hat dafür aber eine wunderbare Story über den Besitzer des Vorgängermodells abgeliefert. Den hat er zufällig im Hafen von Marbella getroffen, als er seinen Probefahrt SL von Mercedes-Benz Deutschland neben dem spanischen abgestellt hat. Natürlich kamen die beiden direkt ins Gespräch.

Und wenn Ihr es wirklich ganz, ganz genau wissen wollt – dann schaut bei den Jungs vom Mercedes-Benz Passion Blog vorbei. Markus hat da alle Details zum neuen SL und ist natürlich auch einen probegefahren.