Tag Archives: Robert Basic

Akkustische Schuss-Erkennung ist der erste Buzz, den @robgreen reitet, wo führt so eine Technologie hin?

Was lange währt und so :)

Robert Basic hat sein neues Projekt-Baby Buzzriders aus der Taufe gehoben! Buzz kann man übersetzen als Interesse, Kommentarwellen im Netz, Resonanzen und Reaktionen auf Themen, viele fleißige Bienchen, die durch die Gegend summen und dabei eine Message von Blüte zu Blüte – oder eben von Blog zu Blog und Facebook-Pinnwand, Twitter-Timeline, Google-Plus-Dings und so weiter tragen. Deswegen hat Rob die Kommentare auf dem Blog selber konsequent ausgeschaltet und verlagert die Reaktionen und Feedback-Schleifen dahin, wo die Menschen sind: Nach Facebook, Twitter, G+ und trackt das ganze mit Rivva. Sehr innvoativer und v.a. sehr mutiger Ansatz!
Das erste Thema, das Rob auf seinem neuen Blog auf gegriffen hat, kommt aus der Ecke Sicherheitstechnik, Militär und Polizei:

ShotSpotter

ShottSpotter oder auch Gunfire Locators sind technische Ohren, die an mehreren Punkten in einer Stadt verteilt Schüsse erkennen können. Die Systeme sind sogar schon soweit, dass sie nicht nur Schüsse erkennen, sondern teilweise schon aus dem Geräusch ableiten können, mit welcher Waffe der Schuss abgegeben wurde. Dementsprechend können sich Cops die zur Einsatzstelle gerufen werden, darauf vorbereiten, was vor Ort abgeht: Einzeltäter mit kleiner Walther PPK oder 5 durchgedrehte Schützen mit Kalashnikovs. Soweit, so sicher.
Ob die Regierung mit diesen Gerätschaften unter Umständen auch Stimmen herausfiltern und so aus dem typischen Straßen-Stimmengewirr ganz gezielt Gespräche abhören kann? Möglich wäre es. Wenn ich die entsprechende Stimmensignatur bereits vorliegen habe, sollte sich da durchaus etwas machen lassen.
Ich frage mich grade, wie technisch aufwendig so ein Gerät wohl ist. Warum? Weil ich mir vorstellen könnte, dass so ein System als OpenSource-Lösung extrem interessant wäre. Warum soll nur die Polizei wissen, wo gerade rumgeballert wird?

Aussehen könnte das so:

Eine ausreichende Anzahl Mikrofone (zur besseren Vergleichbarkeit wären baugleiche Mikros sinnvoll), die aus Fenstern gehangen werden, macht durch die Masse vermutlich die schlechtere Positionierung wett (die Cops können Ihre ShotSpotter ja quasi überall parken und dementsprechend strategisch günstige Positionen einnehmen).
Eine Software wertet die eingehenden Daten aus und verortet sie auf einer Google Map.

Zwei Vorteile:

1. erfährt der normale Bürger auf dem Weg, wo er in den nchsten 30 Minuten besser nicht hinfahren sollte
2. bekommt der interessierte Bürger auch einen Überblick darüber, welche Schüsse so aus Polizeiwaffen abgegeben wurden.
Der zweite Punkt kann dann mal so über einen längeren Zeitraum ausgewertet werden. Gibt bestimmt hübsche Statistiken:
Wieviele Schüsse wurden aus Polizeiwaffen im Vergleich zu Gangsterwaffen abgegeben?
Was hat die Ballerei an Kosten verursacht?
Eventuell lässt sich sogar eine Aussage über die Effektivität machen: Wann war nach den ersten Polizei-Schüssen Ruhe im Karton?
Könnte eine lustige Methode sein, wie die Bürger die Staatsgewalt mal zurück kontrollieren.
Im Straßenverkehr könnte so ein System (egal ob staatlich oder Crowd-Sourced) sogar Leben retten:
Autounfälle haben garantiert eine sehr signifikante Audio-Signatur. Verkehrskameras haben nur einen sehr begrenzten Blickwinkel, die kriegen wenig mehr von dem mit, was sie direkt sehen und die automatische Auswertung ist schwierig. Was aber, wenn es ein automatisches Notrufsystem gäbe, dass den Kaltverformungsknall von Blech meldet? Je nach Schwere geht dann eben sofort ein Krankenwagen raus oder man schwenkt mal eben die Überwachungskamera 20° rum.
Ach ja:
Wenn das mit der Gesprächsüberwachung klappt, sollte man das Lästern über Bundespräsidenten auf offener Straße wohl besser lassen.

Freundin lernt wie klein die Webwelt ist @robgreen @holztechniker

Das war grade ZU witzig :)

Ich hab Angie den Link zu Roberts Eintrag zum Blog-Businessplan geschickt. So weit so gut.

1 1/2 Stunden kuckt sie mich verdutzt an und sagt “HUI ist die Welt klein. Kuck mal – ich habe nach “Bambus ASUS” gegooglet und komme auf dieser Seite raus wo einer über den ASUS EEE PC schreibt und wie er auf der Cebit Robert getroffen hat. Und Roberts Tab ist genau daneben noch auf. Witzig wie klein die Welt ist oder?”

Ich kuck mir die Seite an und pruste los: “Die Welt ist noch VIEL kleiner! :-D

1. Der Autor von dem Blog steht in Roberts Beitrag zum Hausfrauen Blog genau 2 Kommentare über Deinem Kommentar”

2. An dem Tag, den der Autor da auf der Cebit beschreibt war ich auf der Cebit und habe ihn und Robert getroffen

3. Hätte er mir fast geholfen ein Weihnachtsgeschenk für Dich zu besorgen: Eine Holzhülle für Dein HTC-Desire. Aber dann kam Dein Handy in Reparatur und ist immer noch nicht wieder da.”

Ihre Augen werden immer  größer

“4. Und das finde ich am witzigsten Du kennst Michael auch noch persönlich vom ersten Buzzcamp!” :-)

The Web is a village und meine Süße hat es live erlebt ;-)

Nicht “The next big thing” – sondern erst der Anfang @Robgreen nimmt @wikileaks unter die “Startup” Lupe

Warum ich seit Jahren so gerne Robs Postings lese ist, weil er immer wieder mit gespielter Naivität aus einer ganz abgefahrenen Richtung an Themen, die ihn fesseln rangeht und sie messerscharf in ein Licht stellt, das sie gleich noch eine Spur interessante macht.

So auch mit Wikileaks. Rob schaut sich die Plattform sozusagen unter der wirtschaftlichen Bewertungslupe des Web-Start-Ups an. 1. Sehr amüsant und 2. mächtig spannend.

In einigen Dingen bin ich nicht Robs Meinung:

Unter Punkt 6.3 sagt Rob erst

Wir Bürger haben weltweit den Staat als Stellvertreter bestellt. Er agiert in unserem Sinne, uns Sicherheit aber auch Wohlstand zu gewährleisten. Als Individuum. Etwas, das uns als Individuen in der heutigen Welt verbindet. Es ist dabei völlig unbenommen, dass es Staaten gibt, wo diese Stellvertreterfunktion nicht mal ansatzweise gut funktioniert. Solange der Staat den Funktionen Sicherheit und Wohlstand einigermaßen nachkommt, wird der Bürger ebenso wie der Staat denken.

Das sehe ich ganz anders. Das Staatsverständnis und das Folge leisten durch den Bürger ist in unterschiedlichen Ausprägungen sicher vorhanden. Die Situation, die Rob beschreibt, könnte vielleicht auf Schweden zutreffen, wo die Bürger angeblich hochzufrieden hinter ihrem Staat stehen. In den USA sieht es schon anders aus. Da stehen zwar (fast) alle hinter ihrem Präsi, egal welcher Partei sie angehören oder welchen Bockmist er grade verzapft hat (und damit meine ich jetzt vor allem Obamas Vorgänger).

Aber schau doch mal nach Frankreich. Oder Italien. Oder am besten Griechenland. Hier würde die Bevölkerung mMn ganz anders reagieren, wenn sie berechtigte Zweifel an der Glaubwürdigkeit ihres Staates im Sinne der menschlichen Vertreterpuppen wittert.

Aber darum geht es auch gar nicht. Im Nachhinein Verbrechen oder Fehlentscheidungen aufzudecken ist nur ein kleiner Schritt für Wikileaks zu mehr Glaubwürdigkeit und Akzeptanz.

Fehlentscheidungen, die schlimmstenfalls bis hin zum Krieg führen können zu verhindern. DAS wäre der ganz große Wurf. Dass die amerikanische Geschichte dafür einige Möglichkeiten parat hat, habe ich im letzten Posting ja schon geschrieben.

Mein Resumee:
Wir müssen uns Gedanken über die Funktion, Funktionsweise und Aufgaben von Politikern machen. Darüber wie Politik in Zukunft ausgeübt werden darf.

Ich wäre mehr als dafür, wenn unsere Politik jeden Schritt, jede Entscheidung, jede Information zum ersten offen legen müsste. Und zum zweiten, wenn die Öffentlichkeit überall mitdiskutieren und mitarbeiten kann. Politiker würden so mittelfristig nicht mehr zum alleinigen Entscheider auf Basis einiger gekaufter Experten, sondern zum Katalysator der Meinung des Volkes, der Erkenntnisse von Experten UND der öffentlichen Ratschläge von Vertretern anderer Staaten und ihrer Erfahrungen. Für eine Legislaturperiode könnte man das durchaus mal testen. Ich bezahle die Kollegen, also will ich nicht nur genau nachforschen können, was sie treiben, sondern in gewissen Fällen auch mitreden und mitentscheiden können.

DAS wäre the next big thing

Bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Auf technischer Ebene wird das nexte große Ding wohl die Auswertung von Daten sein. Grade was Semantik angeht bieten die Wikileaks Informationen ein Spitzenbetätigungsfeld. Danach folgt dann gleich die automatisierte Visualisierung von Daten. Je schneller wir aus 250000 Texten DIE 3 oder 4 rausfiltern können, die uns den Allerwertesten retten, desto besser oder?

Ich glaube aber vor allem eines: Wikileaks ist nur der Anfang. Andere Plattformen werden folgen und mit ein bißchen Glück wird sich damit auch die Informationslage der Öffentlichkeit verändern, mehr Einfluss auf Politik genommen und die Welt nach und nach ein Stückchen besser.

Staaten haben kein Recht auf Geheimhaltung. Die Öffentlichkeithat ein Recht auf Wissen.

Probefahrer ReDesign

Probefahrer ReDesign

Es wurde echt mal Zeit. Die letzten Monate störte mich immer mehr, dass das Blog aussah wie Kraut und Rüben. Mit neuem Design kommt auch neuer Elan. Merke ich jetzt schon ;) Nicht ganz unschuldig war auch Rob mit seinem Posting letztens über Modern Blogging. Damit lieferte er den Spickzettel für das, was ich schon lange vor hatte: Blog neu gestalten und Profil sowohl inhaltlich als auch optisch deutlich schärfen. Also:

Dann kam Rob mit seinem Posting zur Auswahl der Themes für die Umstellung von obertbasic.de und ich habe kurz überlegt, einen der Themes zu nehmen, die er in der engeren Wahl hatte. Xpert hatte es mir auch angetan. Und auch wenn Rob kein Prob damit hat, würde ich das gleiche Ausgangsdesign verwenden, lag bei mir doch schon einige Zeit der Arras Theme rum. Mit dem wollte ich so oder so etwas machen. Warum also nicht gleich den Ponyhof in Form bringen.

Und damit bin ich auch beim Hauptproblem der Themeauswahl:
Ich will natürlich den Blogcharakter erhalten. Aber die einfache chronologische Sortierung der Postings ohne Gewichtung gefiel mir nicht mehr. Als Hauptthema soll derjenige, der neu auf die Seite kommt sofort das Topic Probefahrten mit Autos erkennbar sein. Das ist in letzter Zeit immer mehr untergegangen, da die Probefahrt-Postings zwischen den “Gott und die Welt Beiträgen” auch immer weiter runter gerutscht sind. Aber auch diese aktuellen Postings zu diesem und jenem sollten weiter leicht erreichbar sein. Also musste etwas mit auffälligen Bildern und einer Liste der Blogbeiträge her, damit die Startseite nicht total unübersichtlich und ellenlang wird.

Auf die Haus-und-Hof Blog-Postings neben der Probefahrerei kommen die Leser so oder so über RSS, Twitter, Google und Facebook (und dank Caschys Beitrag kann man auch endlich mal was mögen hier :))

Auch über ein wenig gezielte Werbung oder Affiliates denke ich aktuell stark nach. Wenn da jemand einen Vorschlag hat, bzw. wenn jemand bestimmte Werbung als absolutes NoGo sieht, würde ich mich über einen Kommentar freuen.

Mit dem Arrastheme hab ich erstmal das erreicht, was mir vorschwebte. Jetzt geht es in den nächsten Wochen noch ans Feintuning. Wozu zu eine kleine Reise doch gleich führen kann ;) Dazu aber in den nächsten Postings mehr. Jetzt brauche ich erstmal Euer Feedback:

Was gefällt Euch, was nicht? Was sollte wieder oder noch mit rein? Was habe ich nicht bedacht?

Honda Civic Type R – kleines Probefahrttagebuch Teil 1

Endlich hab ich ihn! Den Honda Type R. Nach 2 1/2 Jahren :-) Also das war so. Auf die Idee mit dem Probefahren kam ich 2007 durch genau dieses Auto. Als alter Star Trek Next Generation Fan (Picard, Worf, Data und so) hab ich mich gleich in den 2006 vorgestellten Civic verkuckt. Als ich dann las, dass es davon auch wieder einen Type R – also die Racing Variante geben sollte, war klar: DEN will ich fahren! Daraus entstand dann die Idee, das ein Probefahrten-Blog zu starten. Aber ich kam nicht in die Puschen. Dann half mir Robs Aufruf “Create your own experience” auf die Sprünge, ein “Unterblog” mit Probefahrten auf seinem damaligen Blog basicthiking zu starten. Gesagt getan.

Und ich hatte die große Hoffnung, direkt mit dem Honda Civic Type R loslegen zu können. Aber, große Ernüchterung: Kein Händler hatte das Auto in der Ausstellung. Also fing ich mit einem Subaru Impreza Sport an. Da der Subaru Händler damals am gleichen Tag in Bielefeld eröffnete, an dem ich mir überlegt hatte mit dem Probefahren zu starten passte das irgendwie auch ganz gut.

In der ganzen Zeit danach habe ich immer wieder versucht an den Type R ranzukommen und es hat nicht geklappt. Bis vorletzte Woche. Da konnte ich ihn mir vom Honda Testtag (ich schrob davon) für ein paar Tage mitnehmen! :-) Umso witziger, dass mein Blogpapa Rob Basic und ich uns ausgerechnet auf dem Workshop auch mal wieder trafen.

Also musste ich ihn fix vor das Auto zerren und den Probefahrer-historischen Moment festhalten :) Hier meine allerersten begeisterungsgeschwängerten Eindrücke von der Rückfahrt von Frankfurt nach Bielefeld. Sorry, Rob, dass ich Dich gar nicht habe zu Wort kommen lassen. *hüstel*

Drei Probefahrten mit dem Honda CR-Z

Drei Probefahrten mit dem Honda CR-Z

Ist mir heute erst so wirklich bewusst geworden – so langsam habe ich es als Auto Probefahrt Blogger ja schon zu etwas gebracht:
Ich habe an einem Tag drei Probefahrten mit einem Auto gemacht, das nicht gar nicht auf dem Markt ist :) Der offizielle Start des Hybrid Sportcoupè Honda CR-Z ist am 5. Juni 2010.

Letzte Woche am 12.5. war #Honda2010tt. Hinter dem Hashtag verbirgt sich der Honda Testtag. Aufhänger war natürlich der CR-Z, aber wir (Blogger, Twitterer, Hondaclubs, Journalisten) hatten die Möglichkeit fast die komplette Honda-Produktpalette aus zu probieren. Einzig der HondaJet und die Marine-Produkte fehlten.

Anyway. Dazu später mehr.

Erstmal geht’s um den Hybrid Sportler. Warum bin ich den Honda CR-Z gleich dreimal gefahren? Also das war so:

Anfang des Jahres habe ich für Honda im Zuge des Projekts Live Every Litre den Application-Blogger gemacht. Bei LEL konnten Menschen aus ganz Europa Ihre Ideen zu ihrem ganz persönlichen Roadmovie einreichen. Aus den deutschen Vorschlägen habe ich wöchentlich die schönsten und interessantesten zusammen gestellt und für Honda gebloggt. Kai von stylespion, Alexx von ifranznation und Rob Basic waren in unterschiedlichen Rollen ebenfalls bloggender Weise mit dabei.

Nun war es letzte Woche soweit. Endlich waren erste Exemplare des Autos hier angekommen und wir konnten die Autos über deren Geschichten wir schon seit Monate brüteten endlich mal fahren:

Wie Ihr im Video seht, bin ich erstmal den blauen CR-Z gefahren. Ich konnte mich nicht zurück halten :) Obwohl ich nur die kleine Runde auf dem im Auto bereit liegenden Googlemaps-Ausdruck abgefahren bin und mich echt beeilt habe, verpasste ich die ersten 10 Minuten der Einführungsveranstaltung durch Hondas PR-Leiter Doc Alexander Heintzel. *hüstel*

Und das, wo gerade Hondas Umwelt Engagement in deutschen Mooren ziemlich spannend ist. Sobald ich die Infos noch einmal zusammen recherchiert habe, werde ich die nachliefern. Steckten ein paar sehr spektakuläre Zahlen drin.

Danach ging es zusammen mit ifranz im schwarzen CR-Z weiter. Eindeutig die schickste Farbe für mich. Ich mag zwar mittlerweile strahlend weiße Autos auch sehr gerne, aber black ist und bleibt beautiful. Unsere kleine Duo-Probefahrt seht Ihr nochmal hier:

Und obwohl ich dachte, dass mich nach ifranz nichts mehr schocken könnte, hab ich mich dann noch in den weißen CR-Z im Slalom-Parcour geschwungen. Jepp. Macht Spass :) Und als Beifahrer von Honda Pressemann David Plättner im Parcours war es anstrengender die Balance mit Kamera in der Hand zu halten, als beim selber fahren. Das wiederum seht ihr im Video da ganz oben :)

Während Robert und Nicole sich die Führung durch die Honda Academy in Erlensee angeschaut haben, bin ich noch ein paar Autos gefahren. Ich wusste ja, dass Nicole Ihre Cam dabei hat und ich mir die Führung hinterher nochmal anschauen kann :)= Dankeee!

Einzig den roten CR-Z habe ich nicht ausprobieren können. Der fährt ja gerade für das Liveeverylitre.com Projekt als heimlicher Star des gleichnamigen Roadmovies quer durch Europa und ermöglicht 15 Leuten, die im wahrsten Sinne des Wortes abgefahrensten Geschichten zu erleben:

Ein Hund, der eine neue Liebe fand, Sebastian, der eine Liste mit 100 Dingen abarbeitet, die man im Leben gemacht haben muss, Philipp aus Deutschland, der einmal von oben nach unten durch Europa gefahren ist und dabei immer andere Menschen ein Stück mitgenommen hat und sich ihre Geschichte erzählen ließ, die School Boys, die mit einer aufgeblasenen Hüpfburg über den Gardasee gesegelt sind! und heute aktuell ist gerade Thomas unterwegs:

Let's be appalling on Twitpic

Er will mit dem CR-Z zum Metallica Konzert in Lissabon. Die Haube ist mittlerweile schon passend geairbrusht. :-) Bin gespannt, ob Mr. Hetfield und Bandkollegen alle ne Runde mitfahren und ein paar Autogramme hinterlassen.

Hier wählt Seb Tattoos aus:

Und hier ist die Hüpfburg auf dem Gardasee unterwegs:

Behaltet das Projekt im Auge! Da kommen noch einige spannende Stories in den nächsten Tagen. Über die Webseite von Live Every Litre könnt Ihr den Protagonisten Vorschläge machen, was Sie sich anschauen oder wo sie vorbeifahren sollten.

So. Ich gehe jetzt mal noch ein paar Runden mit dem Honda Type R filmen, den ich für ein paar Tage zum probefahren mitbekommen habe. Dazu dann später auch mehr…

Videobloggen im Selbstversuch dank @videocamp_de @RobGreen und @ifranz @sascha_p

Gestern waren wir ja auf dem Videocamp in Essen und eine der Austausch Sessions hatten Rob Basic und Alex ifranz Köllner angeregt:

Wie können Blogger Web Video besser nutzen.

Rob empfahl aus seiner Erfahrung erstmal häufiger fremde youTube Videos einzsuetzen. Zum Beispiel Musikvideos um mit der Musik ein Posting emotional zu unterstützen.

Ifranz ist irgendwann vom Blogschreiben und Podcasten komplett auf Video umgestiegen. Allerdings wurde denjenigen, die ihn noch nicht so gut kannten wohl erst im Verlauf der Session klar, dass er über das THEMA Video bloggt.

Rob brachte noch das Beispiel von Sascha Pallenberg, der sich mit anderen Bloggern die sich mit Netbooks und Gadgets befallen weltweit vernetzt hat. Dadurch kann er viele Messen und Produktvorstellungen abdecken, da die Kollegen untereinander die Videos austauschen. Ausserdem tauschen Sie sich unter einander aus und stellen Fragekataloge für Pressekonfernzen bei Herstellern und so zusammen.

Alex Köllner ließ dann noch durchblicken, daß er diesen Winter zusammen mit seinem ifranznation Kollegen Christian Stelter endlich sein Wunschprojekt a la DIGG Nation in Angriff nehmen will. Da wäre ich btw auch gern dabei! ;) So ein Videobloggerstammtisch, der regelmäßig die letzten RSS Stories durchkommentiert – das wär doch mal was. Sowas sollten wir doch mal auf die Beine kriegen.

Nun ja, zu diesem Video hier habe ich mich jedenfalls durch die Session hinreissen lassen. Während der Diskussion hatte ich vorgeschlagen doch einmal nen Monat lang konsequent jeden Blogbeitrag auch als Video aufzunehmen. Un d nun habe ich den festen Vorsatz gefasst, die nächsten 4 Wochen alles was ich blogge, auch als Video zu verwerten.

Los gehts mit dem wohl (bildqualitativ schlechtesten) Webvideo westlich des Urals. Die Perspektive ist verwachst. Das Licht ist fürn Arsch und im Prinzip erzähle ich auch nur das, was Ihr hier eh schon lest. Aber das war auch mein Ansatz in der Session. Alles was man schreibt AUCH im Video nochmal zu präsentieren. Für die, die lieber kucken / hören als Lesen.

Egal. Soll ja schnell gehen und keinen Oscar gewinnen.

Ich vermute mal, nach meinem selbst auferlegten Testmonat werde ich eher dazu übergehen, die Beiträge als Zsuammenfassung einmal wöchentlich zu posten, wenns echt jemand sehen will. Mal schauen.

Das, was mir als erstes auffällt ist, daß ich mich mit dem Videobloggen echt noch anfreunden muss. Was wir in der Session nämlich nicht besprochen haben war:

Ein Text kann während des Schreibens verändert werden. Und auch nach dem abschicken kann ich noch Änderungen vornehmen.

Das geht beim Video nicht. Das hätte ich in dem Clip da oben nämlich eigentlich gerne noch gesagt. Habe ich aber vergessen. In ein Posting kann ich das noch eben nachtippern. Beim Video ist das Essig.

Aber gut. Für solche Erkenntnisse sind Selbstversuche ja da. Und ich werden den Text beim nächsten Mal einfach genauer vorschreiben und nicht hinterher erst den Text zu machen.

Videobloggen Erkenntnis Nr.1 ERST DEN BEITRAG FERTIG SCHREIBEN, SO DASS ICH IHN AUCH POSTEN WÜRDE DANN CAM ANMACHEN

Buzzcamp Revuepassage vom Wochenende @RobGreen @buzz_bunny

Am Wochenende waren wir auf dem Buzzcamp bei Robert Basic in Bad Homburg. Rob wollte sich mit einigen Leuten an die Weiterentwicklung seines neuen Konzept für Lokalnachrichten und -Kommunikation im Internet – http://www.buzzriders.com machen.

Das ganze war mehr ein Open Space als ein Barcamp. Bei etwas über 30 Teilnehmern auch das bessere Konzept. Robert war unser Gastgeber und ich frag mich grad, ob er seinen Namen demnächst in Robert Buzzic ändern wird ;)))

Der erste Tag ging etwas schleppend los und war in der Mitte ein wenig zu stark von Methodendiskussion geprägt, wie der nchste Workshop durch zu führen sei. Rob hat uns extrem viel Freiheit gelassen und in einem solchen Format kommt es dann eben auch mal zu solch einer Grundlagendiskussion zur verwendeten Struktur. Da ich schon den einen oder anderen Open Space und vergleichbare Veranstaltungen hinter mir hatte, war es ganz interessant auch mal die Beobachterposition einzunehmen. Effektiver und zeitsparender wäre es gewesen, wenn Rob die Rolle des gutmütigen Diktators übernommen und die Vorgabe durchgesetzt hätte, für die die Mehrheit nach einer ausgiebigen Diskussion dann sowieso gestimmt hatte.

Der folgende Workshop war dann tortzdem recht ergiebig und ich habe vom ersten Tag bis heute einen ordentlichen Ohrwurm mitgenommen. Kann jemand mit Warner Music Group mal klären, ob wir den Song auf Buzz-Riders umgebaut nutzen dürfen?

Die Frage, “Wie bekommt man das Lokale ins Netz” und bietet es möglichst einfach zum Lesen und Austauschen an hat uns den zweiten Tag umgetrieben. Dafür haben wir dann erstmal einen mehrstündigen Rollenspielworkshop gemacht in dem wir uns auf die Gruppen

* User
* Produkt Manager
* Marketing
* Reporter

Verteilt und die Prozesse hinter Buzzriders durchgespielt haben. Ich bin in meine Wunschgruppe Users gekommen und habe von dort aus die anderen 3 Gruppen ordentlich mit Werbeanfragen, Newseinreichungen und Featurewünschen bombardiert.

Dank dem E-Commerce Social Network snippr.de für das ich seit fast 3 Jahren arbeite konnte ich glaube ich ein paar ganz gute Anregungen und Tips mit in die Runde einbringen. Ich habe versucht mich zurück zu halten und nicht zu viele der Erfahrungen einzuwerfen, die ich mit Social Networks unterschiedlicher Coleur bisher machen durfte, um die dynamische Entwicklung in den Teams nicht zu behindern. Wir haben einige sehr gute Erkenntnisse gewonnen und ich bin auf erste, ausprobierbare Buzzriders.com MEHR als gespannt.

Ein kleines Scribble einer beispielhaften Auto-Buzz Seite (kam mir natürlich SEHR gelegen *g*) haben Rob und Nicole vorher zusammen gebaut:

CarBUZZ Scribble #buzzcamp on Twitpic

Was auf jeden Fall deutlich wurde war, daß der Komplexitötsgrad von buzzriders IMMENS hoch ist, v.a. wenn das Portal die geplanten Innovationen einfach und allumfassend beiten können soll. Grade diese Komplexität zu komprimieren und möglichst simpel an den Anwender und Konsumenten zu bringen, wird die große Herausforderung der nächsten Wochen sein.

ENypsilon und Robert haben ein tolles Buzzcamp hingelegt, es hat mächtig Spaß gemacht. Vielen Dank auch an all die anderen Teilnehmer. Hat mich gefreut, Euch alle kennen lernen zu dürfen!

Mach’s gut und Danke für den Pflaumenkuchen ;) Und bis zum nächsten oder übernächsten Buzzcamp.

Weiteres zu lesen gibt es hier:
Buzzcamp bei twitter
Besonders vom Buzz_Bunny

Und natürlich bei den Bloggern, die mit dabei waren:
im Netzlogbuch
Bei Sandkorn
Oliver Gassner
notizn bloggt sicher auch noch seine notizen
Daniel Langwasser hat im Community Management Blog seine Eindrücke vom ersten Tag zusammen gefasst.
Oliver Gassner hat auf t3n übers Buzzcamp gebloggt

Photos von notizn, raguse

Nicole hat ein Paar Livestreams via QUIK geschickt vom Rollenspiel und den Präsentationen. Ein paar kommen von mir auch noch – bin ja ausreichend mit der Kodak Zx1 durch die Gegend geflitzt ;)

Huch, Sandkorn hat mich beim rumpräsentieren erwischt: :-)

Ideen für Buzzriders @robgreen

Sicherlich können wir beim buzzcamp ein bißchen drüber schnacken, aber ich musste die Ideen grade erst einmal runtertippseln ;)

Ich bin eben durch den Vorschlag zur Buzzriders Startseite und meinen Änderungsvorschlägen dort noch auf ein paar weiter führende Punkte gekommen, die ich loswerden wollte:

Ich weiß nicht mehr genau, ob wir mal drüber gesprochen haben, aber mir kamen eben einige Ideen wie sich Buzzriders über die reine Information hinaus auch im sozialen, selbstorganisatorischen Bereich nützlich machen kann.

Eins der Hauptprobleme heutzutage ist, daß viele Leute kaum noch Eigenverantwortung für etwas übernehmen und wenn sie das gerne möchten, dann fehlen ihnen die Möglichkeiten zum Austausch, die Kontakte, die Strukturen und Instrumente zur Umsetzung.

Buzzriders könnte doch ein prima Tool zur Selbstorganisaition von Selbsthilfe sein – ein paar Beispiele:

Kinderbetreuung
Die Kitas sind überlaufen, die Kindergärten randvoll. Alle schimpfen auf den Staat, weil er keine Alternativen bietet. Als ich klein war hat mal hier ne Nachbarin auf uns Kiddies aufgepasst und dann hier mal eine oder eben auch mal meine Ma. Das liesse sich doch heute genauso regeln. Und das sehr gut! Arbeitende Mütter können sich zu 5 oder 10 was auch immer zusammen schliessen und abwechselnd die Kinder hüten. Alles was sie brauchen, ist eine Möglichkeite zur Planung und Kommunikation und jemanden, der sie auf die Verfügbarkeit einer entsprechenden Plattform aufmerksam macht.

Das gleiche gilt für Nachhilfe und die Pflege und Beschäftigung von Senioren. Das sind übrigens zwei Punkte, die sich auch prima vereinbaren lassen, wenn es nur jemand macht.

Autos sharen
Für ne Tankfüllung oder einen kleinen Kostenbeitrag würde ich meinen Volvo in den Zeiten, wo ich ihn nicht brauche (während der Arbeitszeit bsw.) auch an Leute verleihen, die mal eben was von IKEA abholen wollen, sich aber keinen Bulli mieten möchten.

Gaststätten als Büros nutzen
WLAN an, Kaffeeflatrate für den Tag anbieten und im urigen Kneipen Ambiente, in dem abends gefeiert wird arbeiten und Kunden empfangen. Der Platz is ja sowieso da. Möglicherweise auch während die Kneipe für den Publikumsverkehr noch geschlossen ist. Die Tagsüberarbeitenden und ihre Kunden können dadurch für den Kneiper auch gut zu Abends-Publikum werden.
Hallenprojekt und Unperfekthaus in Essen gehen ja schon in die Richtung.

Politik
Auch kommunale oder sogar nur auf stadtteilebene zu entscheidene Dinge können über die Plattform abgewickelt werden, wenn erst einmal genug Leute drauf sind.

Für all das könnte Buzzriders eine Plattform zur Planung und Umsetzung im grossen und Bundesweiten Stil sein, dadurch kommt Leben in die Bude und wird für Werbepartner und Sponsoren noch interessanter.

Dazu könnte man noch ein motivierendes belohnungssystem durch die Werbepartner anbieten, Gutscheine, Events und Incentives. Und ein Bewertungssystem einführen, das dafür sorgt, Leute, die auf der Plattform Mist bauen, auch als solche erkennbar sind.

Soweit erstmal mein kleiner Ideenwasserfall zu buzzriders, den ich loswerden musste bevor ich überlaufe *g*. Das Projekt wird klasse, Rob. Das weiss ich jetzt schon und ich bin beeindruckt, wie weit Du schon bist! Und wie viel Du von der Vision, die Du mir im Februar und März beschrieben hast schon umgesetzt hast.

Der Jog kann dem Rob das Wasser reichen

Immer wieder herrlich, wenn pbjog Wortspiele in Fotos giesst :-)

Gestern hatte er sich mit Blogpapa Rob auf nen Käffchen getroffen. Ich wäre gern dabei gewesen, konnte aber dank zu viel Arbeit weder auf das Käffchen mit, noch zu der #Scool Aktion von @fritten auf der Rob zugegen war.

Nächstes mal wieder. Dann schauen wir, ob Jog an Rob dran kommt oder sein Licht unter seinen Scheffel stellt. Egal. Hauptsache das Bild wird wieder gut – mit Jog neuer Knipskiste habe ich noch gar nicht Bekanntschaft machen dürfen :-)

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