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Mit dem CLS 63 AMG auf Probefahrt zwischen kalifornischem Apfelkuchen und koreanischen Scharfschützen

Mit dem CLS 63 AMG auf Probefahrt zwischen kalifornischem Apfelkuchen und koreanischen Scharfschützen

Dieses Auto macht Lahme wieder gehend. Unglaublich wie einem ordentlicher V8 Sound aus Affalterbach das Jetlag aus dem Kopf pustet. Dazu zaubert er mir eine Gänsehaut auf den Arm, wie ich sie nichtmal zu Weihnachten auf dem Teller gesehen habe. Innerhalb von Sekunden bin ich nicht nur wach sondern topfit. Die angenehm frühlingshafte Kühle im südkalifornischen Rancho Santa Fe tut ihr übriges. Ich kann es kaum erwarten, dieses 557 PS Biest 260 Meilen durch die Wüste zu pilotieren.

Pilotieren ist genau die richtige Umschreibung. Der CLS 63 AMG ist wie ein 5,5 Liter Lear-Jet mit 2 Turbos als Triebwerke an Land. Luxus und schiere Power in Aerodynamik gegossen. Das tolle an solchen Autos? Sie mit Features auszustatten ist ungefähr so, wie ein Geburtstagsgeschenk für einen Millionär zu finden, der schon alles hat. Man muss wirklich kreativ werden und zum Beispiel smarte Gimmicks erfinden oder die Fahrassistenten, die das Auto tatsächlich automatisch auf dem Highway gefahren sind!

Ich gebe mein End-Fazit mal gleich zu Anfang ab. Mache ich normalerweise ja nicht, aber in diesem Fall gibt es ‘ne Ausnahme. Nur damit Ihr mal einen ungefähren Eindruck von dem unglaublichen Oomph und der Beschleunigung bekommt, die der CLS 63 AMG so auf die Straße brennt, habe ich den Liegesitz-Vollgas-Test gemacht. Kuckt einfach selbst:

Aber fangen wir ganz am Anfang an: Gemeinsam mit Jens Tanz, (autobildblogger und Sandmann) habe ich mich auf die Suche nach meinem schwarzen Begleiter des Tages gemacht:

Ich kann Euch sagen: Mittlerweile habe ich ja wirklich schon einiges unter dem Hintern und in den Fingern gehabt, aber das erste Mal in so eine Fahrmaschine einzusteigen, ist immer wieder etwas besonderes. Ich nehme mir erst einmal 2 Minuten Zeit, das Cockpit zu erkunden. Das Einstellrädchen für die Fahreinstellungen von Comfort bzw. Controlled Efficiency über Sport, Sport+ und Manuell lasse ich noch auf dem Komfort C stehen. Ich will mich ja im Laufe des Tages noch steigern können.

Während Jens sich noch darüber Gedanken macht, ob die Becherhalter klimatisiert sind, will ich mich vor die 4 eckigen Endrohre legen und den Sound einfangen:

Ganz ehrlich? Ich habe noch nie so oft V8 Sound auf den Straßen gehört, wie in den 2 Tagen Südkalifornien. Ein US-Car mit 4,2 und mehr Litern nach dem anderen, aber keiner hat so aggressiv und gleichzeitig technisch perfekt gefaucht und geröhrt, wie das, was AMG im eigenen Sounddesignstudio komponiert hat. Wir kommen gleich zum Vergleich AMG-Maschine gegen typischen Muscle-Car-Dragster-V8-Sound. Vertraut mir, das ist wie Sinphonie gegen Krach, Bang&Olufsen gegen einen Sack Nüsse. Was ich mich seitdem nur frage ist, wie man Motorensound designen kann. Hier brauche ich definitiv noch einmal Nachhilfe von AMGs Chefentwickler für Motoren- und Antriebsstrang Fritze Eichler, wie das funktioniert.

Der CLS braucht definitiv keine Nachhilfe darin, wie man man mit Klasse und Stil auf einer Drag Racing Strecke auftritt. Wir haben uns mitten in ein Samstag-Nachmittag Rennen reingequatscht und durften zum Fotos machen auf die Achtelmeile. Wir haben unser ganzes Verhandlungsgeschick ausgepackt und versucht, ein Rennen gegen einander zu fahren, aber das hätte pro Nase 40$ gekostet. Soviel Cash hatten wir dummerweise nicht dabei. Ich habe mich schweren Herzens neben die Dragster Rennstrecke gestellt und Jens dabei fotografiert, wie er die kompletten 800Nm und 557 Ponies auf den gummiverschmierten Asphalt gebracht hat. Beeindruckend, wie tief so ein AMG RIDE CONTROL Sport-Fahrwerk noch einfedern kann, wenn die AMG-Maschine ihre ganze Kraft losläßt:

Als wir wieder weiter gefahren sind, sahen wir noch Matthias Malmedie von der RTL2-Sendung Grip in der Schlange stehen, der auf seinen Einsatz wartete. Matthias hat erstmal den Lokalmatador der Barona Drag Racing Strecke in seinem seinem Ford Mustang Dragster heraus gefordert. Diesen Stunt und wie das Rennen ausgegangen ist, könnt Ihr Euch in der Grip Episode auf YouTube anschauen.

Fahrassistenten, Gimmicks und Gadgets

Die Fahrassistenten durfte ich letztens bereits im Simulator ausgiebig testen, aber so in freier Wildbahn ist das noch mal ein anderer Schnack. Das Auto fährt tatsächlich von alleine, wenn man es lässt. Und das geht so:

Fahren wie von Geisterhand

Die Kombination aus Abstandsassisten und Tempomat Distronic Plus auf 66 Meilen einstellen und an den Vordermann heften. Wie an einem unsichtbaren Gummiband gezogen gleite ich hinter Jens Auto her. Der Wagen beschleunigt auf die eingestellten 66 Meilen, wenn der Abstand zu groß wird und bremst ab, wenn der Vordermann bremst. Das klappt sogar bis zum Stillstand und automatischem wieder anfahren an Stopschildern. Lenken muss ich in diesen Landstraßen-Situationen noch selbst.

Dann kommt der Highway. Wieder hänge ich mich hinter Jens und lasse den CLS hinter ihm hercruisen. Ich überprüfe ob der Spurassistent aktiviert ist und lasse das Lenkrad los. Über 2 Meilen rausche ich so bei knapp 120 km/h hinter Jens her. Der Geradeauslauf des Autos ist einwandfrei. Wenn die unebene Oberfläche des Highways das Auto langsam nach links oder rechts zieht, greift wie von Geisterhand der Spurassistent ein: Nach akkustischem Signal und kurzem Lenkradrütteln werden die entgegen gesetzten Räder kurz abgebremst, damit das Auto wieder zurück in die Spur gezogen wird. Beeindruckend.

Ohne Tot-Winkel-Assistent wäre es eng geworden

In den USA gibt es ja kein Rechtsfahrgebot. Genauso wenig ist rechts überholen verboten. Deswegen hoppen Amis gerne über die Spuren der Highways hin und her. Ich habe ziemlich fix das rote Dreieck im Außenspiegel gesehen, dass mir anzeigt, wenn ein anderes Auto neben mit im toten Winkel her fährt. Wenn ich dann den Blinker setzte oder gar auf die blockierte Spur rüber ziehe, warnt mich zunächst Gepiepe vor meiner schlechten Idee. Bewege ich mich dennoch weiter in Richtung Kollision mit dem anderen Autos im toten Winkel, werden wie beim Spurhalteassistenten die entgegen gesetzten Räder abgebremst. So zieht mich das Auto von einem seitlichen Zusammenprall weg.

Gut, dass die Helferlein nicht den Spaß verderben

Wie auf der Dragster Strecke musste ich wieder filmen :-) Jens hat hier auf der kleinen Sandpiste mal einen ordentlich staubenden Vorbeiflug hingelegt. Nach eigenen Aussagen, waren die Assistenten wohl recht nützlich. Der tänzelnde Hintern des CLS wurde automatisch wieder eingefangen, sonst hätte ich wohl einen Hechtsprung in den Orangenhain hinlegen müssen.

Ok. Abgesprochen war einmal den Vorbeiflug mit der Canon 550d zu filmen und dann nochmal eine Super-Zeitlupe mit der Casio EX-FH25. Jens dreht also um und kommt nochmal über die andere Seite. Die Aufnahme ist klasse geworden und sogar die schwarz-weiße Rennleitung blitzt uns einmal heulenden Applaus rüber :)

Ganz ausschalten lassen sich die Sicherheitssysteme allerdings nicht. Zumindest habe ich die entsprechende Einstellung nicht gefunden. Aber als das Einstell-Rad für den Fahrmodus erstmal auf M stand – also Manuell – konnte ich mit passendem Schalten und gefühlvollem Gasfuß das Auto in Kurven schon ordentlich quer bewegen. Soviel wie ich es mich mit 120.000 Euro, nach 4 Stunden Eingewöhnungsfahrt, in einem fremden Land traue :) Dabei ist mir vor allem das großartige 7-Gang SPEEDSHIFT Sportgetriebe von AMG aufgefallen: Die Gänge schalten so knackig und schnell, wie es mit einem Schaltknüppel vielleicht grade noch ein Oktopus hinkriegen würde.

Ein solch hochklassiges Auto mit Start-Stop-Automatik ist bereits eine Besonderheit. Interessanterweise haben die Entwickler auch gleich das Spaß-Pendant zur Umweltverantwortung eingebaut: Der Race-Start-Modus. Er bewirkt, dass die 1870kg in Schwung kommen. Und zwar auf dem schnellsten Weg:
Nehme ich den Fuß von der Bremse, weiß das Auto im Race-Start-Mode bereits was es zu tun hat, bevor ich auf dem Gaspedal ankomme: Automatisch Beschleunigen – koste es was es wolle.

Das gute an amerikanischen Wüstenlandstraßen: Es ist eine Meeeenge Platz und ich sehe bereits auf einige Meilen ob ein Verkehrsteilnehmer kommt.
Der Nachteil: Die 557 Ponies treiben mich in unter 15 Sekunden auf eine Geschwindigkeit, die hier bei uns ein normaler Reisespeed sind. In Kalifornien bringen sie mich aber sicher in eine Unterkunft mit Gittern in den Fenstern. Also lasse ich die Keramik-Bremsen Ihren Job erledigen und verzögere wieder auf legale Geschwindigkeit.

So sieht das jedenfalls aus, wenn alles aus der Race-Start-Automatik rausgeholt wird :) Ich konnte mich leider nicht selbst filmen (und habe auch nicht ganz so spektakulär geraucht), deswegen greife ich auf eine Ami-Kollegen zurück der kurz nach uns da war:

Die zahlreichen Sensoren und Kameras am Auto sorgen nicht nur für Sicherheit und entspanntes Fahren, sondern helfen bsw. auch beim Einparken. 10 Ultraschallsensoren suchen für mich nach einer geeigneten Lücke, wenn ich mit gesetztem Blinker mit weniger als 26 km/h an einer Reihe Autos entlang fahre. Das Einfädeln der 4,99m Edel-Coupé übernimmt dann der Parkassistent. Aber findet in Amiland mal ne geeignete Parklücke um das zu testen!

Das, was Chris vom Autoblog.com im Kofferraum entdeckt hat, ist mir leider entgangen: Ein ziemlich cleveres Aufbewahrungssystem. Schauts Euch einfach selber an:

Das einzige, was uns zu unserem Gadget-Glück gefehlt hat, war eine Funktion um eine Route per Bluetooth von einem Navi zum anderen zu schicken.

Innovative Lightshow

Als ich die Ausfahrt vom Highway runterkam und die unbeleuchteten Landstraßen zurück zum Hotel fuhr, ging mir im wahrsten Sinne des Wortes ein Licht auf:

LED High Performance Licht

Als erstes Auto der Welt wurden im CLS 63 AMG High Performance LED Scheinwerfer verbaut. Insgesamt schaffen 71 LEDs mit einer Lebensdauer von 10.000 Stunden! hocheffizient ein Lichtspektrum, das dem des Tageslichts nahe kommt. Kombiniert mit aktivem Kurvenfahrlicht und adaptiven Fernlicht Assistenten wird das Fahren in der Nacht weniger anstrengend und nicht nur für den CLS-Fahrer, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer deutlich sicherer, wenn bsw. das Fernlicht automatisch abgeblendet wird, sobald die Sensoren in der Windschutzscheibe Gegenverkehr feststellen:

Sensoren in der Windschutzscheibe

Unter 10 Liter Sprit bei 557 PS?

Jepp. Dank Start-Stop-Automatik, Gewichtseinsparung, Piezo-Einspritzung, höherem Ladedruck der Turbos, dem speziellen Getriebe und diversen anderen Maßnahmen haben es die AMG Ingenieure tatsächlich hinbekommen, den Spritverbrauch um 32% im Vergleich zum Vorgänger zu senken!

Ich kann das nicht auf den Milliliter genau bestätigen, da ich nicht selber tanken musste. Deswegen rechne ich mal Pi mal Daumen: Ich bin gut 420 Kilometer gefahren. Danach war der Tank zu 2/3 leer. Das macht bei einem 66 Liter Tank einen Verbrauch von ca. 44 Litern. Umgerechnet auf die Strecke macht das (44 / 420) * 100 = 10.4761905 – mein lieber Herr Gesangsverein! 10,5 Liter? Ok. Lassen wir es 11 auf hundert gewesen sein. Für DEN Fahrspaß, Sound und die schiere Leistung ist das mehr als bemerkenswert! Philipp Deppe vom Mercedes Benz Passion Blog hatte nach der nahezu gleichen Strecke noch fast den halben Tank voll!

Jean von Notcot.com hat ein paar tolle Bilder vom Aggregat gemacht, das auf dem Hotelgelände aufgebaut war:

(c) by Jean Aw notcom.com

(c) by Jean Aw notcom.com

Das Interieur

Ein ehemaliger Besitzer des ersten CLS wies mich darauf hin, besonders auf die Sitze zu achten und wie sich mein Nacken anfühlt. Nach einigen Stunden sollte das beim Alten wohl unangenehm geworden sein. Ich konnte das genaue Gegenteil feststellen. Nach guten 11 Stunden unterwegs sein im CLS 63 AMG bin ich ausgestiegen und wollte sofort wieder einsteigen. Das Auto ist das mit Abstand schnellste Wellness-Center, westlich des Urals. Nicht nur der ordentliche Tritt ins Kreuz der 557 PS beim Kick-Down auch die perfekt anpassbare Sitzposition haben mich so entspannt ankommen lassen wie selten nach 418 Kilometern. Mein Rücken ist jetzt alles andere als autositzkompatibel. Da ich ein ziemlicher Sitzriese bin, muss ich immer irre weit vor rutschen, dank meiner kurzen Beine und kann dann ordentlich rumfuhrwerken, bis die Position des Oberkörpers einigermaßen stimmt.

Mit den vielfältigen Einstellmöglichkeiten im CLS habe ich die perfekte Sitzposition gefunden und konnte mit den verstellbaren Luftpolstern meinen Sitz  so einstellen, dass mein kompletter Rücken Kontakt zur Lehne hatte. Alles war passend abgestützt. Ein Traum in beigem Leder.

Der Rest des Interieurs ist ebenso traumhaft: Klavierlack Armaturen schwingen sich elegant um mich herum. Ich fühle mich wie in meinem einzigen Maßanzug. Jeder Knopf, Hebel und jedes Auswahlrad hat eine wunderbare Haptik. Das massive Dreh- und Einrastgefühl beim Bedienen erinnert mich mehr an Präzisions-Instrumente als an die Bedienelemente eines Autos.

Einzig die Anzahl der Drehräder war für mich etwas unübersichtlich. Insgesamt drei Möglichkeiten standen zur Verfügung und bis ich gepeilt hatte, dass sich das Navi mit dem dicken, silbernen Rad hinter dem massiven Schalthebel bedienen lässt, verging einige Zeit. Ich hatte es schlicht übersehen :)

Fazit zum CLS 63 AMG

Hach, ich muss jetzt noch – zwei Wochen später – über das ganze Gesicht grinsen, wenn ich mich an dieses Gefühl erinnere: Abbiegen, mit den Alu-Schaltwippen einen Gang runter und das Heck des CLS kommt im sauberen 30° Winkel ums Eck. Herrlich.

Hier auch nochmal ein kleines Abschluss-Statement auf dem Weg zurück zum Flughafen:

Das Auto ist mit Abstand das Beste was ich mir bisher vorstellen kann. Familienfreundlicher als ein übliches Coupé, genauso spaßig und dabei alltagstauglicher als ein 2-sitziger Sportwagen, mindestens so hübsch wie ein Cabrio, und sparsamer als mein Volvo :-)

Was das Ganze mit Apfelkuchen und nordkoreanischen Scharfschützen zu tun hat, erzähle ich Euch beim nächsten Mal.

Eine ganz besondere Freude war es mir natürlich, bei dieser Gelegenheit den Sandmann kennen zu lernen. Ich hoffe, es gibt bald mal wieder die Gelegenheit, gemeinsam durch die Weltgeschichte zu cruisen. Hoffentlich ist er dann nicht so in Eile wie bei dieser Tour :) Er beschreibt seinen Mega-Sprint zum Gate am Airport Frankfurt im ersten Teil seiner super lesenswerten SIEBEN-teiligen! Artikel-Serie zu unserem Testfahrt-Abenteuer. Wenn Ihr Euch nicht Spoilern wollt, was ich Euch im nächsten Posting zu schreiben habe, wartet noch mit reinschauen bei Jens :)

Alles was mir jetzt zu meinem Glück fehlt ist ein Kurs in der AMG Driving Academy, damit ich mein Biest nächstes Mal noch besser beherrsche. Den bekomme ich beim Kauf des optionalen AMG Drivers Package gleich mit dabei, wohl um die Höchstgeschwindigkeit von 300km/h entsprechend in den Griff zu bekommen. Damit kommen zum Grundpreis von 115.846,50 EUR noch einmal einige Tausender hinzu. Trotzdem bleibt der Mercedes Benz Kunde deutlich unter dem Grundpreis des vergleichbaren Marktbegleiters aus Zuffenhausen.

Meine 61 Photos der Fahrt könnt Ihr Euch im Facebook-Album ansehen, oder in der Flickr-Galerie:

www.flickr.com

Wenn Ihr Euch die wichtigsten Infos auf unter 4 Minuten komprimiert anschauen wollt, dann kann ich Euch Arne Gottmans Videobericht auf Motor-Redaktion

und Max Engerts “Test the Max”-Bericht beim Playboy (kann ich leider nicht einbinden, aber für den Spruch “Ich hab nen Star! Fahr mich hier aus!” kriegt Max meinen persönlichen Fahrberichtsoscar :-)) empfehlen:

Disclosure:
Mercedes Benz hat mich auf diese Presseveranstaltung eingeladen.