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Skoda Yeti auf 3 Beinen, bei der nabischen Tante Emma im Laden und Panoramas GALORE! #SkodaYeti Namibia 3

Skoda Yeti auf 3 Beinen, bei der nabischen Tante Emma im Laden und Panoramas GALORE! #SkodaYeti Namibia 3

Heute war ein Hardcore-Fahr-Tag. Von Sossuvlei aus ging es Richtung Meer. Allerdings hatten wir wie gestern schon angedeutet gute 350km zu wuppen. Hin und wieder hat man ja schonmal davon gehört, dass es in der Wüste kalt wird. Es wir VERDAMMT kalt und das bleibt es auch morgens noch, wenn man um 7 Uhr losfährt.

Also haben wir unseren Krempel aus der Lodge in die Auto gepackt und haben uns auf den Weg gemacht. *bibber* Und ich glaube der Herr Habegger geht demnächst als Auto-Diva II durch. Der Herr reist mit SCHRANKWAND!

Mein-Schrankwand-Blog.de :-D

Klick auf die Panoramas lohnt sich :)

Der Ausblick war für die Kälte dann eine prima Entschädigung:

Tourguide Jürgen Kampf hat uns Standesgemäß mit *hüstel* Bloggis und Bloggiletten begrüßt :)

Ach ja – auf Afrikaans heißt Auto auch Karre. Oder eben AfriCar:

In Solitaire haben wir kurz an einer Lodge mit Kolonialwaren- oder eben Tante Emma Laden Halt gemacht. Wie eine Zeitreise in die 50er oder 60er.

Was mir vorher auch gar nicht mehr bewusst war – die letzte Geschichtsstunde ist ja schon ein bisschen was her: Namibia war mal eine Deutsche Kolonie: Südwest-Afrika. Damals (also von 1884 bis 1915) gab es hier neben deutschen Siedlern und Diamantensuchern auch Militärposten. Interessanterweise sind diese beiden Kollegen, die hier mitten in der Wüste begraben liegen an genau den Tagen gefallen, an denen die beiden Skoda Gründer sich kennen gelernt haben sollen. (Grgründet wurde das Unternehmen dann erst im Dezember).
Aber:
WIR sind auch noch genau an dem Tag – dem 26.7. dort vorbei gekommen mit unseren Skodas. :) Keine Kausalität aber ein netter Zufall :)

Diese Wüstenpflanze – die Welwitscha Mirabilis –  ist vermutlich mehrere tausend Jahre alt – und am LEBEN!

Diese Eichhörnchen werden nicht ganz so alt. Vermutlich aber auch nur weil sie überfahren werden:

An der gleichen Stelle haben wir auch die Yetis mal schön im Halbkreis versammelt gekriegt

Auf der anderen Seite sah es so aus – hübsche alte Tankstelle halt

Kurz danach kam dann dieser wunderbare Pass:

Vor dem wir uns wieder schön aufreihten :)

und nach spassiger Fahrt auf dieser Strecke hier

Dann nach 6 Stunden hier in Swakobmung angekommen sind.

 

Naja gut, es gab einen kleinen Zwischenfall *hüstel* – Bemerkenswert fand ich, dass ich über einige Kilometer gar nicht gemerkt habe, dass Reifen und Felge es vorgezogen hatten, sich zu trennen. Der Boden war SO holprig, dass ich es nicht wahrgenommen habe und der Yeti munter auf drei Beinen durch die Steppe gehopst ist.

Völlig fertig, aber glücklich :)

Und da ich mir irgendwie ein bisschen viel Sonne auf dem Kopp eingefangen habe, habe ich mir einen Hut gekauft. Die Skoda Cap dort auf dem Foto reicht leider nicht.
Aber mein Probelindenberg-Schlappen zeig ich Euch vielleicht nachher – jetzt muss ich zum Frühstück und dann auch los :)

Hier alle Bilder nochmal als Galerie

 

 

Fliegende Yetis in Namibia – zumindest wenn Skoda auf dem Pelz steht :)

Fliegende Yetis in Namibia – zumindest wenn Skoda auf dem Pelz steht :)

Puha nur mal eine kurze Statusmeldung, wo das Internet in der Wüsten-Unterkunft gerade funktioniert:

Nach 10 1/2 Stunden Flug nach Johannesburg und weiteren 2 Stunden nach Windhoek saßen wir heute um 13 Uhr in den Skoda Yetis. Von dort aus ging es dann knapp 350 Kilometer durch die Wüste. Genau 3,5km davon waren auf Teer. Der Rest spielte sich auf Schotter- und Sand-Pisten ab.

Wüstenpanorama mit Tourguide

Spielen ist genau der richtige Ausdruck. Das ist hier das, wovon jeder Autofahrer von träumt. Un-Un-UNendliche Weiten mit Springböcken, Gnus und Gazellen rechts und links der Straße. Bjoern und ich waren uns nach 2 Stunden einig, dass dieses Erlebnis eindeutig Franz Meersdonk und Günther Willers gewidmet gehört :) Von SOWAS haben kleine Jungs beim “Auf Achse” kucken geträumt.

Dabei hätte ich erstens nie gedacht, was in dem kleinen Yeti steckt und zweitens und erst Recht nicht, wie spielend einfach sich das auf unsere 10m breiten Feldwege hier umsetzen lässt.

Ich weiß jetzt zumidnest schonmal soviel:

  • Afrika ist beeindruckender als ich es mir vorgestellt habe.
  • Yetis können fliegen
  • Schotterpisten taugen für weit mehr als Autobahnrichtgeschwindigkeit *hüstel*

Das musste ich grade fix loswerden, bevor ich jetzt mal fix was zu essen brauche und Milos von Trendlupe ausquetsche, wie die Fahrt für ihn heute war. Morgen geht’s weiter durch das Land, das 2 mal so groß wie Deutschland ist. Bei 2,2 Millionen Einwohner :)

VIIIIEEEEEL Platz zum weiter spielen also ;)