Tag Archives: Shell

Eine Formel1 Runde in Spa lehrte mich Demut

Eine Formel1 Runde in Spa lehrte mich Demut

Renn-Simulationen waren schon immer ein Faible von mir. Auch wenn ich seit Jahren keine mehr gespielt habe. Vor ein paar Wochen habe ich dann eine Lebenslektion im Formel-1-Simulator von Shell und Ferrari bekommen :)

Ich war mit Shell beim Formel1 Rennen in Spa. Im hinteren Bereich der Shell-Lounge war ein Formel1 Simulator aufgebaut, der in dieser Form nur ein paar Mal auf der Welt existiert:

  1. Bei der Scuderia Ferrari in Fiorano um neue Fahrer zu trainieren
  2. Bei Alonso im Wohnzimmer um sich selbstzu trainieren
  3. Bei Shell um Menschen ein Gefühl dafür zu geben, wie es ist einen Formel1 Ferrari zu fahren

Zu dem Zeitpunkt war es auch der einzige Simulator, der schon vollumfänglich die Regeländerungen der Saison 2014 verpasst bekommen hatte – inklusive der neuen 6 Zylinder Motoren.

Normalerweise mache ich weder Preisausschreiben noch Wettbewerbe mit

Ich bin zwar kein schlechter Verlierer. Aber wenn es schon um etwas geht, dann bin ich schon sowas, was man im englischsprachigen Raum “competitive” nennt. Als am Morgen des Samstag Fernando Alonso in der Shell-Lounge zu Gast war und eine Modellversion seines Helmes signiert hat, habe ich mir noch nichts dabei gedacht.

IMG_3001

 

Dann hieß es, der Helm geht an den schnellsten Fahrer des Tages im Simulator. “Pffff. Ja ok, macht Ihr mal Euer Rennen. Gestern hat ein 15-jähriger Knirps mit einer 1:47 abgeräumt. Meine Virtual Racing Tage mit LfS.net sind vorbei und Geoff Crammond ist ja auch schon lange in Rente. Außerdem war an dem Simulator eine durchgehend lange Warteschlange, da wollte ich die Zeit dann doch lieber zum Photographieren nutzen.

Als ich dann hörte, dass unsere Gruppe von 12 bis 13 Uhr den Simulator für sich hätte, sah die Welt schon etwas anders aus. Kein Warten und wir liefen ja eh außer Konkurrenz. Also könnte ich ja mal ein paar Runden drehen. Punkt 11:45 stand ich neben dem halben Ferrari-monocoque mit den 2 Beamern unter dem angedeuteten Heckflügel. Nur um von den Instruktoren darauf hingewiesen zu werden, dass es auch für unsere interne Gruppe eine Warteliste gibt. Hmpf. Hatte mir niemand gesagt. Als Letzter auf der Liste verschwand ich genervt wieder aus der Simulator-Lounge und ging zurück ins Porsche-Cup Fahrerlager und suchte nach dem Team, das hier aus Gütersloh kommt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Clevererweise hatte ich mir genau den Zeitpunkt ausgesucht, an dem es für die 911er auf die Strecke ging. Nochmal Hmpf und wieder zurück zum Simulator. Einer der Engländer die bei uns in der Gruppe waren, war schon am Tag vorher dran gewesen und ließ mir netterweise den Vortritt. So konnte ich die letzten 2 Runden meines Vorgängers beobachten und ein bisschen die Strecke lernen.

Eingezwängt in 500.000 EUR Hightech

In einer halben Million Euro als echtes Auto zu sitzen ist ja schon beeindruckend. Aber von der gleichen Summe in einem Simulator zu sitzen durchaus auch Ehrfurcht gebietend – mit dem Unterschied, dass man hier nichts kaputt machen kann. In den Unterhaltungen vorher hatte ich mitbekommen, dass das Bremspedal wohl nur ein unbeweglicher Drucksensor sein sollte. Quasi ein Brett. Tatsächlich erklärte mir mein Instruktor aber, dass das Bremspedal auf Alonsos Fahrweise eingestellt war. Es bewegte sich nur wenige Millimeter. Wenn der Instruktor rief “VOLL BREMSEN!” dann bedeutete das, dass ich mich am Lenkrad festhaltend mit aller Kraft mit dem linken Bein in die Bremse stellen sollte, sodass ich vollständig aus dem Hartplastiksitz gehoben wurde. Und das war nur eine Testbremsung bei 60 km/h in der Boxengasse. Na Prost, Mahlzeit.

IMG_3013

Die Perspektive und Position im Auto ist wirklich gewöhnungsbedürftig und weit entfernt von allem, was man so kennt. Selbst in einem Kart sitzt man bequemer. Vor allem hat man in einem Kart bessere Sicht. Im F1-Auto liegst Du so tief mit dem ganzen Körper, dass die Hälfte des Gesichtsfeldes von Lenkrad und Rest-Cockpit eingenommen wird. Die Strecke vor Dir musst Du kennen und erahnen.

Die erste Runde war nur lockere Einführung. Auf der zweiten durfte ich schon schneller unterwegs sein. El Instructore gab mir vor jeder Kurve Kommandos, in welchen Gang ich runterschalten sollte, welche Geschwindigkeit in etwa anliegen musste und ob die Kurve rechts oder links rum ging. Meine letzten virtuellen Kilometer in Spa sind einige Jahre her und fanden in einem Schreibtischstuhl hinter einem Logitech Momo Racing-Wheel statt. Also war ich für jeden Tip dankbar. Der Simulator bot als physikalisches Feedback nur leichtes in die Kurve legen.

Einfach tun was der Instruktor sagt

Darauf zu hören, was andere Menschen sagen, fällt mir manchmal durchaus schwer ;) Hier war mir sofort klar, wenn ich einigermaßen sauber und unblamabel aus dem roten Monocoque aussteigen will, muss ich auf die Anweisungen vom Meister hören, der neben mir hockte.

Mit Vollgas die Eau Rouge hoch in den Himmel fahren und dann die schnelle Kurvenkombination danach ohne zuviel lupfen zu nehmen kostet auch in einem Simulator einiges an Überwindung. In der ersten Runde tastete ich mich nur langsam ran. Denn auch die Reifentemperatur wurde simuliert und ich habe bei meinem Vorgänger selbst in der zweiten Runde noch gesehen, wie er sich wegen zuviel Gas geben gedreht hat.

Shell at the Belgium F1 Grand Prix

Besonders aus der langsamen Haarnadel-Kurve vor Start-Ziel sauber und mit viel Schwung rauszukommen war ne Herausforderung.

Blöderweise hatte ich mich vertan und dachte, ich könnte 4 Runden hinlegen und schaute etwas blöd aus der Wäsche als nach Runde drei der Bildschirm schwarz wurde und mir mein Einweiser begeistert auf die Schulter haute:

“Hammer! Das war die schnellste Zeit heute! 2:03!”
“Ähm. Im Ernst jetzt? Ich habe doch einfach nur das gemacht, was Du gesagt hast?”
“Ja eben. Das hat bis jetzt noch keiner gemacht ;-) Sehr sauber gefahren! Mit einiger Luft nach oben!”
“Ja, ungefähr 20 Sekunden :-)”
“Hey sei nicht zu hart mit Dir.”

IMG_3012

simelfie

Die zitternden Hände beim Aussteigen hatte ich nicht nur wegen des Adrenalinkicks, sondern wegen der körperlichen Anstrengung, die bereits diese Simulation auslöste. Nicht auszudenken, wie man sich in einem echten Formel 1 Auto fühlen muss. In dem man eine MENGE kaputt machen kann – insbesondere sich selbst. Mein Ausflug in die Erfahrung “Wie fühlt sich Formel 1 Fahren an” in der kuscheligen Shell-Lounge dauerte etwa 6 Minuten. Nimm das ganze mal 20 und Du hast die Belastung, die Alonso, Kimi und Kollegen auszuhalten haben.

Hut ab!

Und was war jetzt mit der Demut?

Nach mir fuhr dann Hunter von digitalSpy aus England. Was soll ich sagen? Er hat ne 2:00 hingelegt. Gar nicht mal so weit weg von meiner Zeit. Und kurz bevor es zurück ins Hotel ging meinte unsere Ansprechpartnerin von Shell “Wir müssen noch auf die Siegerehrung warten – Jemand aus unserer Gruppe hat Alonso Helm gewonnen”.

Ok, das war dann der Moment in dem ich blass wurde. “Hunter?” fragte ich? Crystal grinste nur.

IMG_3025

Tja. Naja, wenigstens anfassen durfte ich “den Pott” wenigstens mal ;)

Hätte ich mich mal ein paar Minuten zum beobachten und Strecke einprägen in die Schlange gestellt, könnte Alos Kopfbedeckung nun auch bei mit im Regal stehen.

IMG_3028

 

ebay Collection Shell

Dem Kuratör is nichts zu schwör – ebay Collections

Ein bisschen Werbung für ebay. Genaugenommen ein Erfahrungsbericht über die Nutzung der ebay collections und für die Zeit des Erfahrungenmachens hat ebay ein paar Euros springen lassen. Was ich hier schreibe ist voll und ganz meine Sache.

Meinen “echten” bzw. ältesten ebay-Account erspare ich Euch mal. Momentan ist der sowieso nur mit Auktionen der mittlerweile zu groß gewordenen Klamotten meiner Süßen gefüllt ;) Aber immerhin ist mein Haupt-Account uuuuralt. Den habe ich noch damals bei amiando angelegt. 1997? 1998? Irgendwas um die Kante rum. Also in den ersten 6 Monaten bevor amiando von ebay gekauft wurde.

Genug alte Geschichten, hier geht’s ja um die neuen ebay Collections

Umso mehr hat es mich gefreut, als ebay mich gefragt hat, ob ich die neuen ebay Collections testen und aufschreiben mag, was ich damit so anstelle. Hier geht’s direkt zu meinem Sammelsorum an Collections.

ebays Chef-Kuratorin erklärt hier wie und worum es geht:

Ist so ähnlich wie pinterest nur mit dem großen Vorteil, dass man die Sachen hier direkt kaufen kann. Es gibt ja nichts frustrierenderes als im Web irgendwas cooles auf nem tumblr oder pinterest oder instagram Bild zu sehen und dann musste zigmal rumtwittern, wo Du das Ding auf dem Foto nun her bekommst.

Das ganze ist schon mehr als ein virtueller Schaufensterbummel. Denn Schaufenster sind begrenzt:

  • vom Angebot
  • vom Gebäude
  • der Länge der Fußgängerzone

Einige meine Collections

Die ebay Collections sind da eher grenzenlos und das Zusammenstellen war verdammt inspirierend. Ich hab erstmal mit typischem Autokram – wie Film-KarrenRoadtrip-Zubehör und so Gadgetzeugs angefangen und nach und nach kamen mir dann immer mehr Ideen.

Zum Beispiel eine Shell Collection – unglaublich was es da alles an Fanzeugs gibt :) (siehe oben)

Und natürlich auch den anderen Klassiker im Renn-Öl-Bereich: Gulf Racing

Bildschirmfoto 2014-06-11 um 17.34.00

Ach was rede ich – probiert’s selber aus und folgt Eurer Leidenschaft :)

Rentier-Shell-Lena-Reinhard

Rentiere, Huskys und mit hundert Sachen übers Eis – ein Kurztrip nach Lappland – Gastbeitrag von @_miel

Es gibt ja so Momente (wenn auch selten), da könnte ich heulen. So einen Moment hatte ich, als ich die Lappland-Veranstaltung zum Shell-Winterdiesel absagen musste. Wenn ich geahnt hätte, dass das meine einzige Chance gewesen wäre, dieses Jahr etwas (nein EINE MENGE) Schnee zu sehen, hätte ich vielleicht doch einige Termine verschoben :) ABER! Die wunderbare Lena, mit der ich bereits dank Shell und Land Rover auf der Krim unterwegs sein durfte, ist an meiner Statt unterwegs gewesen und hat ein paar frostig-schöne Eindrücke mitgebracht.

Und eins is mal klar: Wenn Shell Winterdiesel unter DEN Bedingungen funktioniert, funktioniert er überall.

Jetzt aber hat das frischgebackene Plüsch-Husky-Frauchen das Wort:

Alles fing an mit einer Frage: “Hast du eine warme Jacke?” und damit, dass ich dachte “och, ein bisschen Kälte halte ich schon aus”. Und nun sitze ich auf Einladung von Shell  im Flieger nach Enontekiö in Finnland, über mir das All, unter mir die Weiten Lapplands. Glaube ich jedenfalls, im Moment sind nur Wolken zu sehen. Als wir aus dem Flieger aussteigen, ist es dunkel. Sehr dunkel. Kein Licht weit und breit.

Kurze Zeit später habe ich das erste Mal in meinem Leben Rentier gegessen, in Form von Schinken zwischen zwei Scheiben dunklem Brot. Ich bin Bus gefahren, zu unserem Basislager in Harriniva bei Muonio:

Habe dort Wärmeschutzkleidung und viel zu groß geratene Boots angezogen und sitze mit Sturmhaube und Helm auf einem Skidoo. Kein Stern weit und breit, dafür das Heulen der Motoren. Ich fühle mich ein bisschen wie auf einem durchgeknallten Rasenmäher. So klingt also ein 2-Takter. Und dann geht es los: erst bekomme ich das Ding nicht an, dann fährt es nicht los, bis ich merke, dass ich den Gashebel vielleicht doch nicht ganz so zaghaft drücken sollte. Es holpert, als ich über den Schnee fahre. Hinter der ersten Kurve habe ich schon die Gruppe verloren, ich finde sie wieder, und es geht weiter durch die finstere Nacht zu unserem Camp, 30 Kilometer weiter am Rande des Nationalparks.

201402_ll_0581

Hier gibt es ganz genau: nichts. Kein fließend Wasser, keine Menschen, nur Wald, Saunen und einen zugefrorenen See mit einem Loch in der 80cm dicken Eisschicht. Ach, und außerdem: zwei Hunde, zwei Köchinnen und sechs Steckdosen für alle.

201402_ll_0012

Nach Lachssuppe, Rentiergeschnetzeltem mit Preiselbeeren und Kuchen zum Abendessen bin ich plötzlich wieder wach. Im Vorraum der Herrensauna sitzen die Männer – reden, rauchen Zigarren und legen ab und an etwas Holz ins Feuer oder gehen wieder eine Runde in der Sauna schwitzen.

Nach Sauna ist mir heute nicht mehr, dafür nach gemütlichem Herumsitzen – und: Musik! Mit angereist ist eine Band samt Instrumenten, bald packt der Gitarrist seine Gitarre aus, fängt an zu spielen, die anderen singen. So sitzen wir noch bis tief in der Nacht ums Feuer. Irgendwann ziehe ich meine Schuhe wieder an, schließe die Holztür der Sauna von außen, stapfe zurück zur großen Hütte, stelle meine Schuhe zum Trocknen ans Feuer und krieche in mein Bett.

201402_ll_0025

Morgens geht es früh los. Ich gehe in die Sauna und schütte mir dort zwei Kellen warmes Wasser über den Kopf, etwas Shampoo auf die Haare, mit noch einmal zwei Kellen Wasser abspülen, fertig. Und dann die große Herausforderung: wieder alles anziehen, was geht. Schon gestern war ich froh über unsere Wärmeschutzkleidung. Ich bin eh meist ziemlich verfroren. Besonders kalt ist es gerade nicht einmal, nur zwischen -5 und -10 Grad Celsius – vergangene Woche waren es noch -40. Aber beim Skidoo-Fahren pfeift einem der Wind dann doch ganz schön um die Ohren. Also jetzt wieder rein in: Unterwäsche, Wollstrumpfhose, Skiunterwäsche, Socken 1, Socken 2, Top, T-Shirt, Ski-Rolli, Pullover, Fleecejacke. Über alles dann noch die dicke Thermohose und -jacke, Boots, dicke Fäustlinge und obendrauf Sturmhaube und Helm. Nicht vergessen: für alle Fälle immer eine Mütze einpacken!

201402_ll_0144

Und dann vorfreuen: auf unsere erste große Ausfahrt durch die Wälder und über die gefrorenen Seen in der Gegend. “Aufsitzen!” lautet das Kommando, als alle startklar sind, teilen wir uns in Gruppen ein. Ich habe heute meinen mutigen Tag und reihe mich bei der schnellsten Gruppe ein. Es geht den Berg hinunter, über “unseren” See, und wieder in den Wald hinein. Zwischen den Bäumen und über den Seen hängen dichte Wolken. Überall liegt Schnee, Schnee, Schnee. So viel Schnee habe ich noch nie in meinem Leben gesehen. Ein Wunder, dass die Bäume nicht unter der Last zusammenbrechen. Bestimmt 20-40 Zentimeter hoch liegen auf jedem Ast, manche der Bäume sehen aus, als würden sie nur noch vom Schnee zusammengehalten. Nach und nach kann ich auch beim Fahren mehr von der Landschaft betrachten – ich fühle mich sicherer, selbst wenn ich den Skidoo im Wald bisweilen um sehr enge Kurven herumwuchten muss, und kann in Ruhe alles um uns herum anschauen.

201402_ll_0134

Dafür traue ich mich jetzt auf den freien Strecken auch mehr – mit knapp hundert fahren wir schließlich übers Eis. Die Strecke wird steiler, die Bäume scheinen uns jetzt von oben entgegenzukommen. Wir fahren eine Anhöhe hinauf, oben angekommen der Blick rundherum: 30 Meter weit kann ich sehen, dahinter verschwimmt alles in Nebelsuppe. Eigentlich müsste man hier jetzt einen tollen Blick über das Tal haben, aber wir haben eben heute einfach Pech. Aber, mal ehrlich: diese Schnee-Baum-Skultupren vor einer weißen Wand gefallen mir auch ziemlich gut. Ich steige ab, um ein paar Bilder zu machen, und sinke prompt mit einem Bein ein – gut 1,20m hoch liegt der Schnee hier. Heraus komme ich aus dem Loch nur dank der Hilfe eines anderen Teilnehmers.

201402_ll_0548

Nach einer kurzen Weiterfahrt und einem Essen tauschen wir kurz die Skidoos gegen Autos ein und fahren durch die Wälder zum Nationalpark Pallas-Yllästunturi,

wo wir uns einen Film über Flora und Fauna im Park anschauen – das meiste davon spielt natürlich im Frühling, Sommer und Herbst. Von den tollen Bildern, Pflanzen und Tieren im Film ist bis auf ganz viel zauberhaftes Weiß gerade nicht viel zu sehen. Als ich im abgedunkelten Vorführraum sitze, merke ich, wie sehr ich mich zusammenreißen muss, um nicht einzudösen. Der Film ist super, aber ich bin wahnsinnig müde. Die letzten 24 Stunden und besonders das Skidoo-Fahren in den letzten 5 Stunden waren wirklich anstrengend.

Wieder eine kurze Autofahrt, und wieder rauf auf die Skidoos. Wir schauen bei einem Eishotel vorbei, das ungefähr aussieht wie das Iglu, das ich als Kind vor vielen Jahren einmal im Winter gebaut habe – nur ist es ungefähr hundert Mal so groß. Bei meinem Iglu fiel außerdem binnen ein paar Tagen das Dach ein – dieses Hotel steht dagegen seit vielen Monaten schon. Und dann essen wir endlich nicht mehr nur Rentiere, sondern sehen auch welche. Zum Rentierschlittenfahren packen wir uns in die kleinen Holzschlitten und fahren eine kleine Runde in der Karawane im Kreis. Das Rentier, das den Schlitten hinter unserem zieht, atmet mir gleichmäßig in den Nacken, und unter mir im Schlitten liegt ein struppig-weiches Rentierfell, damit wir uns nicht den Hintern abfrieren.

201402_ll_0174

Abends treffen wir uns diesmal zum Essen in der Kota, einer Art Hütte mit Feuer und Kochstelle in der Mitte. Es gibt Lachs, den besten, den ich je gegessen habe, wir bekommen Besuch von einem Schamanen und machen wieder lange Musik – diesmal auch mit einem Schlagzeug, das der Schlagzeuger der Band sich aus in der Küche “geliehenen” Töpfen gebaut hat. Heute gehe ich endlich mit in die Sauna, und bekomme literweise kaltes Wasser in den Rücken, als ich nach draußen gehe – und mache mich dann schließlich auf den Weg zum Eisloch. Heute muss es sein, heute muss ich da rein. Unser ortsansässiger Führer hat mir den Tipp gegeben: “rein, kurz drin bleiben, dann raus und zwei, drei Minuten einfach draußen stehenbleiben. Erst dann abtrocknen!” Die Sprossen der Leiter, über die ich hineinklettere, sind gefroren, ich muss aufpassen, um nicht schneller im eiskalten Wasser zu landen, als mir lieb ist. Es ist wirklich verdammt kalt. Ich tauche bis zum Hals ein, klettere dann sofort wieder hinaus und bleibe stehen – auf einem See mitten in Lappland, mitten in der Nacht. Das kalte Wasser auf meiner Haut beginnt, zu gefrieren, mir ist plötzlich ganz warm. Nach ein paar Minuten ziehe ich meinen Bademantel an und gehe zurück zum warmen Feuer.

201402_ll_0273

Am nächsten Morgen schließlich ist Aufbruch angesagt: alles Gepäck wird verladen, und wir düsen zurück ins Hotel. Wir besuchen den Weihnachtsmann an seiner Shell-Station, und schließlich gibt es mein persönliches Highlight: die Hundeschlittenfahrt. Ich liebe Hunde, und dann sind da plötzlich hunderte Huskys, davon einige für uns schon eingespannt. Sie tänzeln vor den Schlitten, sie wollen loslaufen. Wir teilen uns in Zweiergruppen ein, sitzen auf (eine_r sitzt, eine_r steht), und dann gleiten wir los. So schön ich die Gegend ohnehin schon die letzten Tage fand, sie wird es noch auf eine ganz andere Weise, wenn da plötzlich diese Stille ist. Nur die Stille und das Hecheln der Hunde. Als mein Schlittenpartner lenkt, sitze ich gefühlt auf dem Schnee. Wir wechseln ein paar Worte und genießen dann die Stille. Als ich übernehme, kommt für ein paar Minuten die Sonne hervor. Es ist schon später Nachmittag und die ganze Landschaft ist plötzlich in ein goldenes Licht getaucht.

201402_ll_0456

Wir fahren zurück zum Hotel, dürfen Husky-Welpen streicheln und dann ist es auch wieder gut mit der Ruhe – wir fahren Go-Kart auf dem Eis! Neben ungefähr allem anderen, was in den letzten Tagen passiert ist, noch etwas, was ich noch nie gemacht habe.

201402_ll_0471

Und es macht riesigen Spaß. Aber nach ein paar Runden bei unserem gruppeninternen Turnier bin ich auch ziemlich ausgepowert und freue mich schon sehr auf den entspannten Teil des Abends.

201402_ll_0436

Wir Damen bekommen noch eine Massage, bei der ich mich bemühen muss, nicht einzuschlafen, ich gehe noch einmal in die Sauna und schließlich zum zweiten, dritten, vierten Mal ins Eisloch. Ich bin wirklich auf den Geschmack gekommen. Zum Aufwärmen geht es dann wieder in den Hot Pot und dann bricht auch schon unser letzter Abend an.

201402_ll_0323

Noch einmal gibt es köstliches Essen, diesmal ein unglaublich zartes Rentierfilet und zum Nachtisch meine geliebten Moltebeeren.

201402_ll_0623

Und dann wird gefeiert!

201402_ll_0632

In der Hotelbar spielt unsere mitgereiste Band, wir singen mit und tanzen und trinken auf diese großartige Zeit in Lappland. Und auf vier Tage in einer Gegend, in der es nicht viel gibt außer Schnee, Rentieren, Huskys, Skidoos, Wäldern und Seen.

201402_ll_0653

—–

Diese Reise wurde veranstaltet von Shell Winterdiesel

Zur Autorin: Lena (schoenaberselten.com) ist Autorin und Fotografin, reist leidenschaftlich gern und lebt zwischen ihren Reisen in Berlin. Alle Bilder ©Lena Reinhard

Massa-Shell-VPower-Cocktail

Fazê-lo bem Felipe! Ein gutes letztes Rennen für Ferrari morgen im brasilianischen Wohnzimmer

Felipe Massa ist einmal kurz an mir vorbei gelaufen, als wir 2011 beim Shell Grand Prix in Spa waren. Ich habe ihn in der Scuderia Ferrari immer etwas mehr als den Witzbold und deutlich zugänglicheren Kerl wahr genommen als Alonso, der immer sehr konzentriert ist. Jedenfalls hat er die gleichen Cocktail-Mix-Späße mitgemacht, wie wir mit den SVPChamps damals in Abu Dhabi :) (Du liebe Zeit, war ich damals noch DICK :)

Ab nächster Saison wird Kimi Räikkönen seinen Platz bei Ferrari einnehmen und Felipe wechselt zu Williams. Witzigerweise hatte seine Karriere 2002 mit dem umgekehrten Tausch begonnen: Räikkönen ging damals von Sauber weg und Massa gab dort seinen F1-Einstand. 2007 fuhren die beiden gemeinsam bei Ferrari. Massa lag in den ersten Monaten der Saison vor Kimi, der in den letzten Rennen siegte und damit dann doch noch Weltmeister wurde.

2008 wurde er fast Weltmeister. In der vorletzten Kurve des letzten Rennens der Saison in Brasilien (das Felipe gewann) fuhr Lewis Hamilton vom 6. auf den 5. Platz vor und konnte sich mit einem Punkt Vorsprung in der Gesamtwertung die wohl engste Weltmeisterschaft der Formel 1 sichern.

Bin gespannt, wie er sich dort schlagen wird. Aber nachdem er sowohl neben Schumacher als auch neben Alonso als klare Nummer 2 unterwegs war, kann es sich bei den Engländern hoffentlich noch ein bisschen mehr profilieren. Neben dem Finnen Valtteri Bottas, der diese Saison gerade in die F1 gekommen ist, wird er wohl die klare Nummer 1 sein.

Shell hat hier ein Video zum Abschied von Felipe Massa aus der Scuderia Ferrari veröffentlicht, in denen er nochmal auf über 10 Jahre beim Cavallino rampante zurückblickt:

*Artikelbild Quelle: (c) Shell – Felipe Massa mixt V-Power Cocktail mit den Science Punns vom London Science Museum

The Movie: Lost Race Tracks .-D please share!

The Movie: Lost Race Tracks .-D please share!

Es ist ein Vierteiler geworden! Ich bin immer noch ganz hin und weg :) Viel Spaß beim anschauen und wenn’s gefällt bitte weiter teilen!

Nürburgring Südschleife und Opel Rennbahn

Solitude und Donauring

Sachsenring und Bilster Berg

Gelsenkirchen Motodrom und Shell Technology Center

Danke an Ralf von Exclusive Life fürs tagelang mit mir in einem Auto aushalten :) Hat super Spaß gemacht!

Danke an Heiko Film und Heiko Foto für die großartigen Aufnahmen!

Und Danke an Shell, Land Rover, Edelman und AutoBILD. Ohne Euch und Eure ständige Unterstützung wären weder die Tour an sich, noch der hohe Grad an Professionalität, all die Einblicke und Begegnungen, das Einhalten des Zeitplans und dieser wunderbare Film als Endergebnis nicht möglich gewesen.

Und natürlich vielen lieben Dank an alle die uns rumgeführt, etwas erklärt und in die gute alte Zeit entführt haben :=)

Am Lost Race Track SOLITUDE trafen wir die Zukunft des Motorsports

Am Lost Race Track SOLITUDE trafen wir die Zukunft des Motorsports

Kennt Ihr die Formel Student? Nein? Ich bis letztens auch nicht. Aber es gibt tatsächlich eine _internationale_ Rennserie für Studenten. Und da geht es nicht nur um das schnelle Fahren, sondern ums komplette Programm:

  • Rennauto im Rechner konstruieren
  • Teile fertigen
  • Rennwagen zusammen bauen
  • Management des Rennteams
  • Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Sponsoren auftreiben
  • Logistik des Rennzirkus auf iinternationalen Strecken
  • uvm.

700_7342

Das Renntean Stuttgart

Wir trafen einige Mitglieder des Fomula Student Rennteam der Uni Stuttgart am vernebelten Schloß Solitude (insgesamt gehören über 40 Leute zu dem Team) und ließen uns von Konstruktueren, Fahrer und Managern des Teams erklären wie sie arbeiten und wie sie dazu kamen, aktuell den ersten Platz in der Weltrangliste einzunehmen (und das nicht zum ersten Mal in den letzten 8 Jahren).

LRT-Formula-Student-F0711-8

Das Auto, der F0711-8

Wenn jemand von Euch mal die Rennsim Life for Speed online gezockt hat (nein, nicht das Actiongedresche Need for Speed), der erinnert sich vielleicht noch an den MRT5. Damals eines meiner Lieblings Autos. Zwaar nicht der schnellste aber IRRE wendig und perfekt für kleine Stadtkurse. Und jetzt stehe ich hier am Schloss Solitude quasi vor einem Nachfahren des MRT5 – zumindest optisch.

Das Monocoque des F0711-8 ist komplett aus Carbon.
Im Stahlgitterrohr-Heck steckt ein knapp 90 PS Honda CBR 600 Motor
Die Aerodynamischen Teile sind alle selbst vom Team entworfen und bei einem Partnerunternehmen produziert worden.

LRT-F0711-8

geekigstes Detail:
Der Ölkühler wird von einem 12V Pabst-Lüfter bei Laune gehalten :)

Foto 1

Am Schloss konnten wir das GEschoss aus Sicherheitsgründen nicht in Aktion erleben. Aber es gibt ja YouTube :) Tolle historische Parallele übrigens: Das Solitude Rennen begann 1903 als Bergrennen. Hier sehen wir den F0711-8 bei seinem Lauf beim Bergrennen in Tübingen:

Der YouTube-Channel des Rennteams Stuttgart ist randvoll geoackt mit Racing-Action

Die Disziplinen der Formula Student

ich habe hier mal die einzelnen Disziplinen, die bestritten werden müssen von der Webseite gemopst:

Engineering Design

Die Konstruktion des Fahrzeugs sowie die erbrachte Ingenieursleistung, wie z. B. der Einsatz neuester Technologien und raffinierter Detaillösungen, werden in einem „Design Report“ dargelegt und am Auto den Wertungsrichtern präsentiert.

Das beste Team erhält maximal 150 Punkte.

Cost Analysis

Sämtliche Kosten der am Rennwagen verbauten Teile, auch die der selbst gefertigten Teile und deren Herstellungsprozesse, müssen offengelegt werden. In einer Diskussion mit Juroren wird das Kostenbewusstsein des Teams im Hinblick auf das gebaute Fahrzeug geprüft.

Das beste Team erhält 100 Punkte.

Business Presentation

Einer fiktiven Investorengruppe, repräsentiert durch Juroren, wird versucht den Rennwagen für den Bau in einer Kleinserie schmackhaft zu machen. Hierzu wird eine professionelle, 10-minütigen Präsentation gehalten und auf die Fragen der Jury eingegangen.

Das beste Team erhält 75 Punkte.

Skid-Pad

Eine liegende Acht mit Kreisdurchmessern von je 15,25 m wird je zweimal durchfahren. Jedes Team darf zwei Fahrer zum Einsatz bringen, jeder Fahrer hat zwei Versuche. Die schnellste Zeit aus allen Versuchen zählt.

Das schnellste Team erhält 50 Punkte.

Acceleration

Das Auto wird über eine Strecke von 75 m aus dem Stand heraus beschleunigt. Jedes Team darf zwei Fahrer zum Einsatz bringen, jeder Fahrer hat zwei Versuche. Die schnellste Zeit aus allen Versuchen zählt.

Das schnellste Team erhält 75 Punkte.

Autocross

Ein ca. 800 m langer Handling-Kurs mit Geraden, Haarnadelkurven und Slalomstrecke muss schnellstmöglich absolviert werden. Hierbei stehen keinerlei Trainingsrunden zur Verfügung, die erste gefahrene Zeit ist gleichzeitig eine Wertungsrunde. Jedes Team darf zwei Fahrer zum Einsatz bringen, jeder Fahrer hat zwei Versuche. Die schnellste Zeit aus allen Versuchen zählt.

Das schnellste Team erhält 150 Punkte.

Endurance

Auf einem dem Autocross ähnlichen Handlingkurs wird ein Rennen über eine Länge von 22 km gefahren. Nach 11 km findet ein Fahrerwechsel statt, für den jedes Team drei Minuten Zeit hat. Es befinden sich normalerweise 3 – 5 Rennwagen gleichzeitig auf der Strecke, die jedoch jeweils nur gegen die Uhr fahren. Ein Rennen Fahrzeug gegen Fahrzeug wird aus Sicherheitsgründen vermieden, indem designierte Überholzonen für schnellere Fahrzeuge eingerichtet werden.

Das schnellste Team erhält 300 Punkte.

Fuel Economy

In Verbindung mit dem Endurance wird der Kraftstoffverbrauch des Rennwagens bestimmt.

Der sparsamste Wagen erhält 100 Punkte.

Foto 3

Wenn jemand das Team sponsorn und auf einen echten Weltklassesieger setzen möchte: Hier Kontakt aufnehmen!

Ralfs Artikel zur Solitude und Formula Student findet Ihr hier

Solitude – das Lost Race Träckle im Schwabenland #LRT

Solitude – das Lost Race Träckle im Schwabenland #LRT

Ich hab ja zu Anfang noch Sohlituhde gesagt, bis man mich aufklärte, es heißt französisch-vornehm Solitühd.

Der Kontrast zwischen der rauen und derberen Eifel und dem eher feinen und gediegenen Stuttgart macht sich auch in den zentralen Bauwerken der Strecken bemerkbar: Die einen haben Ihre Burg, im Ländle hat’s das Schlössle Solitude :)

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Hier wurde schon 1903 das erste Rennen gefahren und das ging damals einfach so: Ein paar Waghalsige sind vom Stuttgarter Westbahnhof zum Schloss hoch geballert und haben gewettet, wer als erster oben ankommt. So einfach kann das manchmal sein, ein Motorsportereignis von Weltruf zu begründen ;) Die aufwändigen Veranstaltungen kamen erst etwas später – wenn auch- mit 1925 nicht viel später. Ab da wurden dann 22,3 Kilometer gefahren. 1931 verkürzte sich die Strecke ein weiteres Mal um einige Kilometer, um dann 1935 bei der endgültigen Rundstrecken-Führung von 11,5 Kilometern anzukommen, die auch bis zum Ende der Rennen 1965 gefahren wurde.

John Surtees (c) Shell - gefunden bei racingblog.de

John Surtees (c) Shell – gefunden bei racingblog.de

John Surtees, mein persönlicher Held und Anstoß  der Lost Race Tracks Tour war hier ebenfalls unterwegs. 1960 gewann er bereits auf seiner MV Agusta die 500er Klasse, bevor er 1964 im Ferrari zweiter und in diesem Jahre auch Formel 1 Weltmeister wurde.

Start-Ziel-Häuschen Solitude (c) Heiko Seibel

Start-Ziel-Häuschen Solitude (c) Heiko Seibel

Start und Ziel befand sich am markanten Zeitnahmehäuschen Glemseck in der Nähe von Leonberg. Auf dem Schloss selbst wurde nach dem Krieg nur noch die Siegerehrung gefeiert. Das aber standesgemäß. Die Aussicht auf Stuttgart ist selbst mit etwas Nebel wunderschön und das Schloß Solitude selbst ist riesengroß und von einer mächtigen Parkanlage umgeben. 1763 bis 1769 als Jagd- und Präsentationsschloß gebaut, erledigt es vor allem die letztgenannte Aufgabe sehr, sehr ordentlich :) So ordentlich dass wohl sogar Giacomo Casanova darüber geschrieben hat. Dann wurde es wegen Finanzproblemen des württembergischen Fürsten anderen Aufgaben zuteil. Erst Militärakademie, dann Kunstakademie und schließlich Elite-Hochschule deren berühmtester Schüler Friedrich Schiller war. Ach hätte es doch nur der Schiller noch geschafft einen Rennbericht über das erste Bergrennen zu schreiben :-)

Die Solitude wechselte sich mit unserem nächsten Ziel dem Sachsenring mit Zuschauerrekorden ab. Bis zu 450.000 Leute fanden sich zu den Rennen ein.

1964 – Meilenstein der Motorsportgeschichte

Absolutes Highlight war das Rennereignis 1964, als 6 Motorrad-Klassen und die Formel 1 mit all ihren Stars in Stuttgart antraten und beim Regenrennen einige der Formel1 Größen wegen der anspruchsvollen Strecke ausfielen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Ergebnisse damals in der F1:

  1. Jim Clark im Lotus
  2. John Surtees im Ferrari
  3. Bob Anderson im Brabham

und die Motorrad-Sieger

  • bis 50 ccm – Ralph Bryans auf Honda
  • bis 125 ccm – Jim Redman auf Honda
  • bis 250 ccm – Phil Read auf Yamaha
  • bis 350 ccm – Jim Redman auf Honda
  • bis 500 ccm – Mike Hailwood auf MV Agusta
  • Gespann: Fritz Scheidegger / John Robinson auf BMW

Natürlich sind wir auch einige der begeisternden Landstraßen um die Solitude herum gefahren und Teilstücke der alten Rennstrecke. Warum wir an der Solitude aber einen Ausblick auf die Zukunft des Motorsports bekommen haben, erzähle ich morgen erst.

Sicherheit geht vor Bloggen #LRT

Sicherheit geht vor Bloggen #LRT

Wahnsinn, was wir bis jetzt alles gesehen haben! Gestern konnte sich noch der Gustl Hobl in meine Sammlung von Rennhelden einreihen, ein 1928er Ardie Motor hat mir das Trommelfell massiert und unser Tankstellenbesitzer beim Nachtanken stellte sich als Ex-Reifentestfahrer raus :)

Und wir hatten ganz durch Zufall (dank unserem Kameramann Heiko, der beiläufig erwähnte, wie er mal auf dem Web nach Berlin wegen einer Autobahn-Umleitung plötzlich auf einer Landstraßenrennstrecke landete) einen spektakulären Nachtfund :)

Allerdings waren wir auch SO stramm unterwegs, dass zum Tippen keine Zeit blieb. Werde gleich auf dem Weg zum Sachsenring noch ein wenig Nachholen können, hoffe ich. Sicherheit und Ausgeschlafenheit geht vor.