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Wie die Top 10 guten Vorsätze zusammenhängen

Wie die Top 10 guten Vorsätze zusammenhängen

Gute Vorsätze fürs neue Jahr sind so eine Sache. Eigentlich brauchen wir sie nicht. Macht es nicht viel mehr Sinn, das was uns stört sofort zu ändern und das, was uns gut tut jetzt direkt umzusetzen anstatt auf das nächste Jahr zu verschieben?

Seit ein paar Tagen sind wieder überall die guten Vorsätze zu lesen. Und unzählige Tips, wie man sie umsetzen kann.

Ich möchte zeigen, wie die Top 10 Vorsätze zusammen hängen.

Dafür schnappe ich mir mal die Liste von Karrierebibel hier (Die Zahlen hinter den Prozent geben die Veränderung zum Vorjahr an):

  1. Stress vermeiden oder abbauen (57 Prozent |-2)
  2. Mehr Zeit für Familie und Freunde nehmen (54 Prozent |+2)
  3. Mehr bewegen und Sport treiben (52 Prozent |+1)
  4. Mehr Zeit für mich selbst haben (47 Prozent |-1)
  5. Gesünder ernähren (47 Prozent |+3)
  6. Abnehmen (31 Prozent |-3)
  7. Sparsamer sein (26 Prozent |-4)
  8. Weniger fernsehen (16 Prozent |+2)
  9. Weniger Alkohol trinken (12 Prozent |+1)
  10. Das Rauchen aufgeben (11 Prozent |-1)

Soweit, so gut. Jeder Punkt für sich genommen macht total Sinn und wird jedem gut tun. Leichter fällt es einem aber, wenn man erkennt, das die Punkte alle irgendwie zusammen hängen und es mehr Sinn macht alle Schritt für Schritt ein bisschen anzupacken, als nur einen einzelnen Punkt mit Gewalt umzusetzen.

Als erstes musste ich mir Jochens Liste mal aufmalen:

Zusammenhänge der guten Vorsätze

Dröseln wir doch mal auf, wie all die Punkte miteinander verwoben sind. Ich habe versucht, mich so allgemein und knapp wie möglich zu fassen aber letztendlich gebe ich hier nur meine Erfahrunge wieder, die bei mir gut funktioniert haben.

Probiert selbst aus, was für Euch gut funktioniert. Experimentiert rum. Lest Euch schlau. Natürlich gibt es zu jedem einzelnen Punkt noch viel, viel mehr zu sagen:

Stress vermeiden

Stress erzeugt diverse Hormone – unter anderem Cortisol, die verhindern, dass wir abnehmen. Stress sorgt dafür, das wir schlechter schlafen, schlechter essen, uns mit Frustkäufen Belohnungen anschaffen, die wir später bereuen, macht uns krank und unzufrieden.

Qualitytime mit der Familie

Zeit mit Freunden und Familie hilft uns zu entspannen. Normalerweise zumindest. Vielleicht hat Euch in der Weihnachtszeit die ungewohnt hohe Familytime sogar gestresst? Findet das richtige Maß.

Sport treiben

Sport und Bewegung sorgen dafür, dass Cortisol und damit Stress abgebaut wird und hilft uns abzunehmen. Sport können wir prima mit Freunden und Familie betreiben und so gemeinsame Zeit verbringen. Sport muss nicht teuer sein.

Wenn wir Sport treiben, fordert unser Körper von selbst ein, dass wir uns gut ernähren und ausreichend schlafen.

Ja, es IST so offensichtlich ;)

Zeit für sich nehmen

Wichtiger als Zeit für Familie und Freunde ist meiner Meinung nach die Zeit mit Euch selbst. Sei es für aktive Unternehmungen oder einfach mal abschalten und sich Ruhe und Muße gönnen. Wer sich Zeit für sich selbst und seine Bedürfnisse nimmt (das kann sogar sein, die eigenen Bedürfnisse überhaupt erstmal kennen zu lernen) ist weniger gestresst, leistungsfähiger und kann Zeit mit der Familie erst richtig genießen.

Gutes essen Essen

Gesünder ernähren ist eigentlich der wichtigste Punkt. Ohne gesunde Ernährung wird es schwerer Sport zu treiben. Schlechtes Essen macht uns träge, depressiv und auf Dauer krank. Es geht nicht nur ums abnehmen: Versteht, wie Nahrungsmittel in Eurem Körper wirken! Fangt mit den großen Nahrungsbausteinen (Protein, Fett, Kohlenhydrate, Fasern) an zu verstehen wie Euer Körper funktioniert. Dann geht es weiter mit Hormonen wie Insulin, Cortisol, Leptin und Ghrelin usw.

Abnehmen

Das Gewicht geht mit gutem Essen dann von ganz alleine. “20 Kilo ohne Sport” sagt meine Freundin jedem ins Gesicht, der sie prüfend ansieht :) Tatsächlich hat sie mit gutem Essen ihr Gewicht bereits um 20 Kilo reduziert. Ohne Verzicht und hungern, sondern mit genießen und guten Lebensmitteln. Ich habe ebenfalls etwas über 20 Kilo abgenommen. Allerdings habe ich etwas sportliche Unterstützung von meiner Kettlebell gehabt ;)

Sparsamer sein

Wollen wir wirklich Sparsamer sein? Oder wollen wir unser hart verdientes Geld lieber bewusst und nachhaltig dafür ausgeben, was uns glücklich macht und ein gutes Leben ermöglicht? Es geht nicht darum, geizig zu sein und Geld zu horten. Sondern darum, es in unser “Gutgehen” zu investieren. Das fängt wieder beim guten Essen an. Da ist unser Geld definitiv gut ausgegeben. Sparen können wir an schlechtem Essen wie FastFood, Snacks und Zucker-Getränken, an Klamottenn und Konsumkram, am Autofahren und Sprit, an Punkt 10 – den Zigaretten ;)

Sport muss nicht teuer sein: Ihr braucht keine 23 Laufschuhe und extrastretchige Runningtights. Zieht Euch leichte Schuhe an und lauft 20 Minuten locker ums Haus, statt aus dem Kaffeerösterregal im Supermarkt Sportzubehör zu kaufen, das dann 2 Jahre ungenutzt im Schrank liegt.

Weniger Geld ausgeben heißt aber auch, mehr Geld haben. Weniger Geldsorgen und damit weniger Stress.

Weniger Geld brauchen bedeutet, weniger Arbeiten müssen = mehr Zeit für sich selbst und die Familie.

Unüberlegt Frust- und Impulskäufe kannst Du vermeiden, indem Du Dir einen 30-Tage-Wunschzettel anlegst. Schreib hier alle Anschaffungen auf, statt sie sofort zu kaufen und schau nach 30 Tagen, ob Du sie dann immer noch kaufen möchtest.

Investiert euer Geld in Erlebnisse, in Aktivitäten, die Euch glücklich machen oder in Dinge, die Ihr lernen wollt.

Weniger Fernsehen

Das war für mich die zentrale Veränderung ich bloggte ja letztens schon einmal über meinen Verzicht auf den Fernseher.

Weniger vorm TV sitzen bedeutet SOFORT mehr Zeit.

  • Mehr Zeit zum Einkaufen von guten Lebensmitteln
  • Mehr Zeit, die mit Familie und Freunden verbracht werden kann z.B. zum Kochen
  • Weniger TV heißt weniger Werbung sehen.
  • Weniger Werbung heißt weniger schlechtes Essen kaufen (Habt Ihr schonmal richtig gute Lebensmittel in TV-Werbung gesehen?)
  • Weniger TV heißt auch weniger Bedürfnis nach Dingen zu haben, die wir nicht brauchen – also Macht uns das sparsamer
  • Weniger Zeit vor dem Fernseher auf dem Sofa = Mehr zeit für Bewegung und Sport (mit Freunden und Familie)
  • Weniger Schönheitsideale aus Topmodel-Sendungen reduziert unseren Stress und erleichtert uns realistisches Abnehmen

Das Problem ist auch, dass der TV unseren Zeitplan bestimmt. Wir essen nur schnell irgendwas statt zu kochen, weil wir um 20:15 eine gewohnte Sendung schauen wollen. Wir gehen zu spät ins Bett, weil wir noch ziellos rumzappen und können nicht einschlafen, weil unser Gehirn durch das Starren ins helle TV-Licht denkt, es wäre noch Tag. Unser Schlaf ist weniger erholsam und Stress wird nicht hinreichend abgebaut.

Ach, lassen wir den Fernseher doch einfach selber für sich sprechen:

Weniger Alkohol trinken

Wo trinken wir wohl den meisten Alkohol? Aufs Jahr gerechnet vermutlich vorm Fernseher. Ok, auf Parties mit Freunden werden wir auch das eine oder andere Glas trinken. Hier kollidieren die Vorschläge evtl. ein wenig ;)

Ohne zu apostelig wirken zu wollen (Dafür trinke ich selber viel zu gerne auch mal ein Gläschen):

Wenn Ihr Alkohol trinken wollt, dann genießt qualitativ guten Alkohol. Kein Bier, keine Alkopops, keinen billigen Schnaps mit Energyzuckerplörre (und hier rede ich nicht vom überteuerten 3-Euro-Kaufpreis sondern von den 20 Cent Herstellungskosten)

Also sparsam sein auch beim Alkohol. Weniger, dafür hochwertiger. Mein persönlicher Gradmesser ist, dass ich für eine Flasche Wein nicht weniger als 5 EUR ausgebe und möglichst nur beim Weinhändler kaufe, der mir etwas zum Wein und Winzer erzählen kann. Und ein schöner Bordeaux, Chianti oder Barolo hält sich nach dem Öffnen auch 2-3 Tage. Der muss nicht sofort ausgetrunken werden ;)

Das Abnehmen kommt nun auch wieder ins Spiel. Alkohol verhindert, dass nachts im Schlaf Fett abgebaut wird. Klar, die Leber kann auch kein Fett abbauen, wenn sie Sprit und Zucker abbauen muss.

Sport treiben, wenn man morgens verkatert und völlig fertig aufwacht? Wird schwierig.

Alkohol macht – v.a. wenn zuckerhaltige Mischgetränke im Spiel sind – Heißhunger. Also würfelt der Alkohol unsere Ernährung durcheinander.

Das Rauchen aufgeben

Mit gut 30 Jahren habe ich aufgehört zu rauchen. Zu dem Zeitpunkt habe ich ca. 50-60 Kippen am Tag geraucht. Eine Packung Tabak. Ich habe mir das Rauchen Schritt für Schritt immer schwerer gemacht.

Erstmal habe ich den Tabak ganz oben in den hintersten Schrank versteckt, damit ich ihn nicht immer vor der Nase hatte und das Bedürfnis geweckt wurde. Dann habe ich nur noch am Fenster geraucht. Dann nur noch draußen und nicht mehr im Auto. Ich habe ein Spiel gegen mich selber gespielt: Wie lange hälst Du es ohne Kippe aus? Willst Du die JETZT rauchen oder schaffst Du es noch 15 Minuten? Hast Du wirklich Schmacht oder ist Dir nur langweilig? Vor und nach jeder Kippe habe ich 10-20 Liegestütze oder Kniebeugen gemacht.

WENN ich geraucht habe, dann ganz bewusst und als Pause. Ich habe mich dann nur aufs Rauchen konzentriert. Ohne Ablenkung habe ich dabei immer mehr gemerkt, dass es mir nicht gut tut.

Genau genommen habe ich nie 100%ig aufgehört, sondern alle 4-6 Wochen rauche ich mal wieder bei entsprechender Gelegenheit eine Zigarette. Nur um mich daran zu erinnern, was es mit mir macht:

Der Tabak schmeckt mir durchaus noch. Aber: Ich traue mich gar nicht mehr Lungenzüge zu machen, da sie mir körperliche Schmerzen bereiten. Und auch nach einigen Paff-Zügen merke ich, wie mir schlecht wird. Das reicht als Erinnerung ;)

Rauchen im Zusammenhang mit den anderen Vorsätzen?

  • Sport mit rauchen zu vereinbaren ist auf Dauer schwierig.
  • Weniger rauchen ist ein guter Ansatz zum sparen.
  • Essen, Wein, Kaffee schmecken ohne betäubte Geschmacksnerven viel besser
  • Stress lässt Raucher eher zur nächsten Kippe greifen
  • Rauchen bedeutet Stress für den Körper.

Trotzdem: Wenn Ihr etwas ändern wollt, dann fangt mit den 9 anderen Punkten dort oben an.

“Willst Du uns damit sagen, wir sollen weiter rauchen?”

Nein. Damit will ich sagen, fangt mit den Dingen an, die Ihr in Eurem Leben am einfachsten und mit dem meisten Spaß umsetzen könnt. Wenn Ihr 5 von den 10 Punkten umsetzt, kommt Ihr den anderen mit der Zeit von ganz alleine auf die Schliche.

Wie fange ich denn nun an?

Jetzt sofort.

Nicht heute Abend um 0:00 Uhr. Nicht morgen früh. Oder doch erst am 2. Januar weil man an Neujahr noch verkatert ist.

Fang jetzt sofort an! Hier ein paar Anregungen:

  1. Nimm Dir Zettel und Stift und geh 15 Minuten draußen an der frischen Luft spazieren.
  2. Schreib Dir auf, was Dir am leichtesten fallen würde umzusetzen und Dein Leben am stärksten verbessern würde. Bevor Du etwas kaufst: Schreib es Dir auf einen Wunschzettel und kauf es nicht sofort. Schaue nach 14 – 30 Tagen auf Deinen Wunschzettel, was Du davon wirklich immer noch haben willst. Viele Impulskäufe die Du hinterher bereust, kannst Du so vermeiden.
  3. Zieh das Antennenkabel Deines Fernsehers ab, wenn Du wieder nach Hause kommst und steck es (frühestens) erst am 31. Januar wieder an. DVDs oder Streams sind erlaubt.
  4. Kaufe den Januar über ausschließlich gutes Essen (also nichts verpacktes) in Bioläden oder Hofläden ein. Meide Supermärkte. Die Verlockung Fertigfutter und Süßkrams zu kaufen ist zu groß.
  5. Trinke WKTW – Wasser (aus dem Hahn), Kaffee, Tee, Wein. Du wirst Dich wundern, wieviel Du alleine an Flaschenwasser, Limonaden und Bier sparst.
  6. Vermeide Zucker. Iss oder trink den ganzen Januar nichts, das Zucker enthält (Obst, Gemüse, Wein sind die einzigen Ausnahmen). Wenn Du den Abnehm- und Gesundheitseffekt verstärken willst, lass auch Getreide (Brot, Müsli, Nudeln, Reis, Kuchen etc.) und Milchprodukte weg. Das geht wirklich ;) Tue ich seit über einem Jahr und es geht mir besser als je zuvor. Ist ja auch erstmal nur für einen Monat Wenn Du möchtest, kannst Du im Februar wieder zufüttern und sehen, wie es Dir mit Zucker (und Getreide & Milch) geht.
  7. Fang mit kleinem Sportprogramm an. Du musst nicht gleich ins Fitness-Studio rennen! 3 Minuten Kniebeugen beim Zähneputzen bringen schon verdammt viel! Die Oberschenkelmuskeln wachsen am schnellsten und unterstützen dann nachund nach die Fettverbrenunng. Hier eine kleine Anregung für ein “Trainingsprogramm”:

Instant-Sportprogramm

Lunges und Planks erklärt Steve hier im Nerdfitness Video prima:

Nicht zu viel Sport treiben! Die meisten Leute machen den Fehler, es dank ihrer “guten Vorsätze” so zu übertreiben, dass der Körper nicht mehr mitmacht. Übertraining und Erschöpfung sind die Folge.

Muskeln bauen sich durch Ruhezeiten auf. Nicht durch ständiges Training! Mach das Programm auf dem Zettel nur alle 3 Tage. Höchstens alle 2!

Fürs Joggen gilt das gleiche! Menschen können einen Marathon überleben. Genauso wie wir 2-3 Wochen ohne fest Nahrung auskommen können. Das heißt aber nicht, dass es eine gute – geschweige denn gesunde – Idee ist.

Was Ihr Euch ab sofort vornehmen könnt:

  • Lebt gut und gesund
  • Lebt mit Genuss
  • Nutzt was Euch zur Verfügung steht sinnvoll
  • Fangt sofort damit an
  • Für den Rest Eures Lebens

Und für den Rest des Jahres: Wenn Euch was einfällt, das als guter Vorsatz taugt: Macht es sofort! Schaut was es Euch bringt. Experimentiert mit Veränderungen und achtet darauf, was sie mit Euch machen. Wenn es ich nicht gut (damit meine ich nicht unbequem) anfühlt: Verändert die Veränderungen, bis es passt.

In diesem Sinne:

Guten Rutsch in ein tolles 2014!

Prancercise statt Freeletics

Wenn Ihr einen WIRKLICH harten Workout sucht, solltet Ihr Euch Prancercising ansehen. Der neueste Fitnesstrend aus den US of A!

Nichts für schwache Nerven. Besorgt Euch weiße Leggins, nen amtlichen Cameltoe und auf geht’s! Das Video ist übrigens 1989 ernst gemeint gewesen, soweit ich das mitbekommen habe:

Danke an MobileGeek Sascha

Wie Musik uns beim Sport beeinflusst

Krass, beim NY Marathon sind MP3-Player eigentlich verboten? Die sind ja drauf…

Gut, mir persönlich würd es nichts ausmachen – 1. köme ich nie auf die Idee, 42km am Stück zu rennen. Viel zu ineffektiv und 2. brauche ich beim Sport keine Musik. Hörbücher, damit es nicht so langweiliig wird vielleicht. Aber wenn der Sport langweilig wird, ist es irgendwie auch die falsche Tätigkeit.

Nichtsdestotrotz gibt es hier nen interessanten Artikel dazu, wie Musik in manchen Fällen die sportliche Leistung steigern kann.

Freeletics – kostenloses Fitnesstraining to go als iOS App

Freeletics – kostenloses Fitnesstraining to go als iOS App

Ich hasse Fitness-Studios. Keine Ahnung warum. Habe es mehrmals versucht und immer verlief sich ein teurer 6-Monats-Vertrag im Sande. Ich will trainieren wann und wo ich will. Freeletics macht den Eindruck, als wenn es genau das bietet:

Freeletics sind 3 Start-Up Gründer aus München, die ein ausgeklügeltes und effektives Trainingsprogramm mit Körpergewichtsübungen ohne Geräte in eine kostenlose App (und für die ohne iOS in einen Newsletter) gegossen haben.

Nach 9 Monaten Paleo-Ernährung habe ich so langsam immer mehr Bewegungsdrang. Nicht nur, dass ordenltich Gewicht weg ist. Ich will auch mit der neugewonnen Kraft was anfangen ;) Mit Freeletics wird jetzt erstmal Fitness aufgebaut und nächste Woche das ein oder andere Kampfsport-Probetraining gemacht.

So funktioniert Freeletics:

Es funktioniert sehr gut, wie man hier bei Feuerwehrmann Levent sehen kann :)

Vor allem funktioniert es aber wegen dem klaren Design, dem Fokus auf Training ohne Gerätebimbam, den netten Motivation-Postern und der daraus resultierenden Abgrenzung: Wer Freeletics macht, hat das Gefühl ein besonders hartes, forderndes Training zu schaffen.

Foto 3

(c) Freeletics

Im Prinzip stellt Freeletics unterschiedliche Übungen zu Sets zusammen, die sehr SEHR anspruchsvolle Wiederholungszahlen, hochintensiv sind und in kurzer Zeit alles fordern. Meine erste Übung mit dem klangvollen Namen APHRODITE sah so aus:

  • 50 Burpees (Mischung aus Liegestütze und Hampelmann), 50 Squats (Kniebeuge), 50 Sit-Ups
  • 40 Burpees, 40 Squats, 40 Sit-Ups
  • 30 Burpees, 30 Squats, 30 Sit-Ups
  • 20 Burpees, 20 Squats, 20 Sit-Ups
  • 10 Burpees, 10 Squats, 10 Sit-Ups

Die Übungen sollen so schnell wie möglich durchgeführt werden. OHNE aufzuhören. Vorletzte Woche hatte ich das schonmal versucht und einen dämlichen Fehler begangen: Ich hatte die Instruction-Videos ohne Ton angeschaut. Und daher verpasst, das nach jeder Übungsanleitung eine Ansage kommt: Wenn die Übung zu schwer ist oder während des Trainings zu schwer wird, benutze diese einfachere Variante.
Also hatte ich beim ersten Versuch durchgehend die schwere Variante gemacht und mich gewundert, warum ich in Runde 2 nach 70 Burpees nicht mehr aufstehen konnte und mich so auf meiner Trainingsmatte liegend fragte: “WER ZUM TEUFEL SCHAFFT DAS BEIM ERSTEN MAL?? *schnauf* ;)

Gestern also die gemäßigtere Version gemacht und mir erlaubt, kurze Pausen zu machen, Wasser zu trinken und wenn es nicht mehr ging die einfachen Versionen zu machen. Burpees sind aber auch ECHT arsch :) Squats kriege ich schon durchgehend ordentlich hin. Sit-Ups fast. Aber bei den Burpees muss ich zu 3/5 schummeln.

Das ganze Training dauerte 28 Minuten und danach habe ich mich 3 Stunden lang gefühlt als könnte ich Bäume ausreißen und dann wurde ich sehr SEHR müde ;) Interessanterweise habe ich heute (bis jetzt) keinen Muskelkater.

Morgen wird geht es weiter. Ich habe lange vor der App schon das Newsletter-Training von Freeletics abonniert. Perfekt für Leute ohne iOS Gerät. Da wird einem wöchentlich ein Trainingsplan geschickt. Inklusive der Übungsanleitungen mit Videos.

Was bringt die App

Erstmal Motivation. Die Freeletics App ist wie ein Personal Trainer aufgebaut. Dazu noch unheimlich schön minimalistisch designed (ist die Schriftart eigentlich der Font den NIKE auch benutzt?).

Foto 5

Während man die Übung durchführt läuft eine Stopuhr mit. Nach jedem Durchlauf klickt man kurz für die nächste Übung, so hat man seine eigene Personal-Best Zeit immer im Blick.

Eine Stimme sagt alle 2 Minuten die Zeit an und motiviert dazu, den persönlichen Rekord zu knacken.

Nach dem Training lässt sich das Ergebnis natürlich auf Facebook posten ;) Warum auch nicht. So eine Freeletics Nummer ist ein bissken anspruchsvoller als ne Runde um den Teich runtasticen.

Für wen ist Freeletics was?

Eigentlich für jeden, der ein bisschen Sport machen will, ohne Verträge zu unterschreiben oder in miefige Fitness-Center rennen zu müssen.

Für Anfänger ist es genauso geeignet wie für bereits sportlich aktive (die machen die Einheiten einfach schneller oder erweitern sie um zusätzliche Übungen).

Grade für Leute, die viel unterwegs sind (kofferleben, MC Winkel, rad-ab) ist das Programm super, da es überall – selbst im kleinsten Hotelzimmer durchgeführt werden kann. Gerade auf zeitlich eng getakteten Veranstaltungen kann ich ne halbe Stunde Freeletics besser fix im Hotelzimmer durchziehen, als ne Stunde die Fitnessbude des Hotels zu suchen.

Und natürlich für die ganzen Belly-Off Blogger dürfte es interessant sein. Also: Wasserstoff, Dirk, Dirk, Chaos, Oliver, Vera, Tyler, Marco, Mocca, Lomomo, Mathis, Antje, Julia, Nicole, Rachel, Vorstadtprinzessin, hoerold, Caro, Hucki, Hermann, Kai, Klaeui, Fairytale,     – wie wäre es mal mit nem Versuch? Ich hätte gerne ein paar Freunde in meinem Freeletics Leaderboard :)

Freeletics - Fitnesstraining unterwegs und überall

(c) Freeletics

Freeletics ist kostenlos?

jepp. Bis jetzt schon. Es soll demnächst auch individuelle Trainings gegen Kohle geben. Ich las davon, dass dann ein solcher Trainingsplan 1,99 kosten soll. Die kostenlosen Angebote bleiben aber erhalten.

 Wo gibts mehr zu Freeletics?

 

Es gibt jedenfalls keine Entschuldigungen mehr :)

Freeletics - Keine Entschuldigungen mehr :)

(c) Freeletics

 

 

DLimP Podcast Ep01: Was ist Paleo Lifestyle? – Constantin von Paleosophie.de erklärt’s

In den letzten Monaten ist viel passiert. Das Blogdesign habe ich verändert und bewege mich ein bisschen vom reinen Thema Auto Weg zu anderen Themen hin, die mein Leben bestimmen.

Eines der dominantesten Themen ist dabei der Paleo Lifestyle – also Steinzeit Ernährung, Sport und (für mich) Voluntary Simplicity. Unter anderem darum, weil ich durch Umstellung meiner Ernährung auf Paleo seit Juli 2012 gut 13 Kilo abgenommen habe.

Und darüber unterhalte ich mich in diesem Podcast mit Constantin von Paleosophie.de – einer der umfangreichsten deutschsprachigen Webseiten zum Thema Paleo-Ernährung und Lebensweise.

Über diesen Link kommt Ihr zu Constantins Paleosophie und unserer 2. Podcast-Folge darüber, wie ich zu Paleo gekommen bin, über Barfuß laufen und vielen Details zum Paleo Lifestyle. Dort erkläre ich auch, warum wir keinen Kühlschrank mehr in der Küche haben :) Hier ist schonmal der Bildbeweis:

Blick in die kühlschranklose Küche auf dem Ponyhof :)

Hier geht es zum Player der Einstiegs Podcast-Folge Was ist Paleo Lifestyle? 

MP3-Download

 

Als besonderes Schmankerl hat Constantin in die Geschenkekiste gepackt und 2 Kochbücher rausgeholt :) Beide sind von Frank Olschewski, der sich auf seinem Blog Urgeschmack nahezu täglich mit dem Thema Paleo Lifestyle auseinandersetzt und zwei Kochbücher veröffentlicht hat. Da wir uns in der Folge hier auf DLimP sehr mit den Grundlagen beschäftigt haben, könnt Ihr hier das Urgeschmack Kochbuch gewinnen und drüben bei Constantins Paleosophie das Urgeschmack Desserbuch.
Wie Ihr gewinnen könnt erfahrt Ihr im Podcast ;) oder Ihr teilt oder verbreitet einfach das Posting hier und schickt mir kurz eine Mail mit dem Link Eures Supports für den Podcast an alex@der-probefahrer.de Einsendeschluss ist der 1.3.2013.

Die Notizen worüber wir uns in der Sendung unterhalten findet Ihr nach dem Klick

Sportliches Ziel 2013: 100 Sekunden am Abgrund hängen

Sportlicher Ehrgeiz packt mich immer dann, wenn der körperlichen Leistung eine Alltagstauglichkeit innewohnt. Deswegen werde ich wohl auch nie einen Marathon laufen können. 42km am Stück zu rennen halte (momentan) ich einfach für sinnlos :)

Ich war aber schon das eine oder andere Mal Freiklettern und fand es besonders beeindruckend, als mein Kumpel Lars damals im Schneidersitz unter einer Schräge saß, die vom Boden bis an die Decke im Abstand von 30 Zentimetern mit Querlatten versehen war. Sein Training bestand darin, sich mit den Fingerspitzen die Querlatten hochzuhangeln. Hoch bis an die ungefähr 2,80 Raumdecke!

Ganz so ambitioniert bin ich noch nicht, dafür gehe ich zu selten klettern. Aber nach einer Folge Castle letztens dachte ich mir:

“Es wäre doch beruhigend zu wissen, dass ich an den Fingerspitzen an einer Hochhauskante hängend mindestens 100 Sekuneen überleben könnte.”

Ok, hauptsächlich kam mir die Idee, weil wir im Wohnzimmer einen passenden Balken als Trainingsgerät haben. Aber immerhin schaffe ich schonmal 15 Sekunden. Das ist doch ausbaufähig :)

Nächster Schritt wird dann sein 200 Sekunden einhändig aushalten und mit der anderen Hand das iPhone aus der Tasche holen und Hilfe rufen :)

Nicht nachdenken. Einfach machen.

Ist manchmal die cleverste Variante. Anders kann ich mir den Klopper von Ibrahimovic hier wirklich nicht erklären. Meine eigenen Fußball-Erfahrungen gehen ja mehr auf die Kinderzeit zurück. Da kann ich mich kaum noch dran erinnern, aber denkt man in so einer Situation überhaupt noch nach?

Nicht wirklich oder? Da sieht man nur “könnte passen. Versuchen.” *samurai_kick* drin. Herrlich.

Gedanke am Rande: Fallrückzieher klingt doch DEUTLICHST spektakulärer als Bicycle Goal :-)))

Honda CR-Z: 50 Tage, 10.000km – Ich bin dann mal probefahren!

Honda CR-Z: 50 Tage, 10.000km – Ich bin dann mal probefahren!

Ker,ker,ker – da hat mich die Vorbereitung für unseren Road Trip so in Beschlag genommen, dass ich gar nicht bemerkt habe wie hier noch das Posting fehlt! Eben mit Erschrecken drauf hingewiesen worden. Man sollte sich halt nicht immer auf die Terminierfunktion verlassen :)

Der Grund, warum hier schon seit gut 3 Wochen nichts neues mehr steht ist mein aktuelles Projekt ORI10K.de

Wir (meine Freundin Angie und ich) fahren mit einem Honda CR-Z die Küste Europas entlang. Die Küstenlinie gibt uns die Route vor und wir suchen nach spannenden Geschichten und interessanten Leuten auf der Strecke. Vor allem alles was mit Umwelt und Sport zu tun hat interessiert uns. Der CR-Z ist ja ein Hybrid Sportcoupè und vereint somit beide Welten.

Wie gut genau er das tut werdet Ihr hier lesen, wenn wir von unserem Trip wieder da sind.

Und ein Thema kommt immer stärker in unserem Trip vor: Wein.
Zum einen haben wir schon viele Kontakte in diesem Bereich bekommen können durch unseren “Auftritt” in der Web-Wein-TV-Show TVino bei Hendrik Thoma, zum anderen machen wir ja einen Social Media Road Trip und  Wein ist nun wirklich eines der ältesten Sozialen Medien, das Menschen zusammen bringt, über das sie sich unterhalten und fachsimpeln können.

So lange schreibe ich auf dem Blog, das ich extra für das Projekt eingerichtet habe: http://www.ori10k.de und natürlich auf der Facebook Fanpage: http://facebook.com/ori10k

Wir freuen uns über jeden “Gefällt mir”-Klick! Wenn Ihr uns ganz besonders unterstützen möchtet, dann schickt uns Vorschläge für Besuche, die wir auf der Reise unternehmen können. Vor allen Dingen Kontakte vor Ort sind besonders interessant für uns. Sportler, die uns Ihre Sportart zeigen, Umweltaktivisten, die uns über Ihr Projekt erzählen, Autoverrückte mit denen wir ein bisschen fachsimpeln können.

Join Our Journey! Wir freuen uns über jeden Kontakt – jetzt erstmal an der Südküste Europas (Spanien, Frankreich, Italien) und ab Ende September suchen wir noch Leute in Österreich, Tschechien und Polen wo wir einmal vorbeischauen können.

Bis denne! Liebe Grüße,

Probe-weg-Fahrer Alex :)