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Ergebnisse der Twitterumfrage sind da!

Twitter is super. Gar keine Frage. Und an der Twitterumfrage habe ich auch sofort teilgenommen. Danke an die Veranstalter!

Auch, wenn ich eigentlich erwartet hätte, das Ergebnis schon zu kennen, sind ein paar Überraschungen waren nu aber doch dabei:

Das es zum Beispiel 51% der Befragten egal sein soll, ob sie gefollowed werden oder nicht, glaube ich schlichtweg nicht. So ganz ohne Follower ist Twittern vergleichbar mit dem Baum, der im Wald umfällt und kein Geräusch macht. Die Leute der Twitterumfrage unterstellen hier aber auch bereits eine Verfälschung durch den Faktor soziale Erwünschtheit. Der fällt mMn noch um einiges höher aus.

Für die meisten soll das Profilbild eher unwichtig sein. Halte ich jetzt auch mal für ein Gerücht. Oder eine falsch formulierte Frage. Würde die die Frage lauten:
“Wie wichtig ist Dir, dass ein Profilbild VORHANDEN ist” wäre das Ergebnis garantiert anders ausgefallen. Ein Twitterer ohne Profilbild ist ungefähr so interessant, wie Videotext. Wer sich nicht die Mühe macht, ein ordentliches Bild zu uppen, wird mit ziemlicher Sicherheit auch nichts interessantes schreiben.

Viele lesen sich wiederum die letzten Tweets vorm followen durch. Das kann ich aus eigener Erfahrung nicht unbedingt bestätigen. Viele Höflichkeits-Followings mache ich ungesehen, weil mir einfach die Zeit fehlt, auch noch die Tweets vorher gegen zu lesen. Gibt ja immer noch Filtermöglichkeiten und Unfollowbuttons, wenn Schrott kommen sollte.

Die Frage nach dem eigenen Blog war Semiinteressant. Da fehlte die Folgefrage, ob die Nutzer seit sie twittern, weniger bloggen. Davon kenne ich mittlerweile so einige Kanditaten.

Ob die “stille Reserve” (also die 2% die NUR lesen auf twitter) wirklich repräsentativ ist sei mal dahingestellt. Da ja schließlich diejenigen, die selbst nicht schreiben, vermutlich so wenig aktiv sind, dass sie gar nichts von der Twitterumfrage mitbekommen haben dürften.

Ausserdem habe ich eben noch die deutsche Twitteranalyse entdeckt, die z.B. von einem Wachstum von 40% bei deutschen Twitterern ausgeht.

Statistik ist ja manchmal doch spannend ;)

ach ja:
Follow me please here
and here

via Blogpiloten

Statistisch sind Vampire überall

Jeder, der mal so ein kleiner Grufti war wie ich (ja ich hab auch mal in ner Gruft gepicknickt…) hat sich spätestens nach Lektüre vom kleinen Vampir oder anschauen von Interview mit einem Vampir überlegt wie das wohl wäre und so…

So wäre jedenfalls schonmal sehr angenehm:

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French Maid Vampires – Lizard 911

Und es gibt ja nichts, was man nicht mit Statistik be- oder widerlegen könnte. in diesem Fall hat sich Laura McLay hingesetzt und überlegt, wie die Welt wohl aussehen würde, wenn sich Vampire so verbreiten würden, wie sie könnten. Sie kommt zu dem Schluss, so lange man ihr nicht anhand eines stochastischen Modells begründen kann, wieso die Welt nicht komplett von Vampiren beherrscht wird – wie es sich nach Ihrer Wahrscheinlichkeitsrechnung ergeben müßte, braucht Ihr keiner mit Twiilght oder anderen Vampirstories kommen ;)

So, ich hol mir jetzt trotzdem zur Sicherheit
schnell das Vampire Killing Kit (Cliff1066)
Vampire_killingKit.jpg

via BoingBoing