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Ich will nen Kommunikator, keine Smartwatch!

Ich will nen Kommunikator, keine Smartwatch!

Wo ist Star Trek denn wenn man es mal braucht? Der Klapp-Kommunikator von Captain Kirk war Vorbild für so manches Motorola Handy. Aber warum bitte schön bewirft uns die Elektroschrott-Industrie nun mit “Kumpel-ich-brauch-Dich”-Accesoires aus Knight Rider statt etwas wirklich cooles raus zu hauen?

Das macht keinen Sinn für mich. Ich bin froh dass ich die Uhr am Handgelenk los bin. Da wäre mir eine sprechende Brosche, wie ich sie von den Kollegen der NCC-1701-D gewohnt bin deutlich lieber.

So wie dieses Kickstarter-Projekt hier. Support-Phase läuft noch 10 Tage und das Projekt ist finanziert und hat unter CommBadge schon eine eigene Seite. Mal abwarten, ob das Ding funktioniert, wenn es raus ist. Wenn dann Siri und Google Now noch etwas besser werden und so’ne Kommuikator-Brosche in einem halbwegs bringbarem Design kommt (bzw mit Wechselhüllen *g*) fände ich das Dingen deutlich interessanter, als in eine Armbanduhr zu sprechen.

Und wo wir schon beim “Next Big Thing”-Wunschkonzert sind:
Ich hätte gern ein Tricorder-Addon fürs Telefon. Messen, Steuern, Regeln. Gesundheits-Indikatoren scannen.

In diesem Artikel auf Fast Company werden einige der Experimente aufgeführt, die die Google-X Laboranten nicht mehr weiter führen:

  • Hoverboard
  • Beamen
  • Weltraum-Fahrstuhl

Ein Tricorder steht nicht dabei. Könnte natürlich dafür sprechen, dass Google da schon was am basteln dranne ist (so wie einige andere auch). Zusammen mit Google Health wäre das ein echtes Killer-Feature.

Aber so lange wie nur Uhren und Armbänder als Säue durchs Wearable-Dorf getrieben werden, stimmt wenigstens Douglas Adams Zitat wieder:

Die Menschen werden geboren, die Menschen sterben, und die Zeit dazwischen verbringen sie mit dem Tragen der Digitaluhren.

Ach und speaking of Star Trek: So eine Geordie LaForge mäßige Google Glass Brille ist ja gut und schön. Aber baut die Kamera da raus, sonst gibt das nur Stress mit dem Dingen!

 

* Artikelbild ist ein Screenshot aus dem CommBadge Projektvideo auf Kickstarter.

Ein bißchen Greentech: Gewässerschutz mit crowdsourcing iphone App

IBM hat da eine coole App rausgebracht, mit der jeder beim Spaziergang einen Blick auf die Gewässerqualität werfen kann. Mit Creek Watch macht man ein Foto von einem Bach und Fragen zu Fließgeschwindigkeit und Wasserstand beantworten. Die Daten gehen dann an die Wissenschaftler der kalifornischen Umweltschutzbehörde zur Beurteilung.

ich sollte den mal nen Bild von den Teichen um die Ecke schicken :)

ich sollte den mal nen Bild von den Teichen um die Ecke schicken :)

Klar, dass da jetzt keine hochwissenschaftlichen Auswertugnen drüber gefahren werden können, aber besser als nix ist es allemal. Wenn die Berufsgewässerschützer darüber zumindest einen Hinweis auf akuten Handlungsbedarf auf 700km Bachlauf in Kalifornien kriegen ist ja schonmal viel gewonnen.

Bin gespannt, wann es ein Hardware-Addon für unsere Smartphone gibt, die es in einen Star Trek mäßigen Tricorder umwandeln. Nen Entfernungssensor auf akkustischer Basis gibt es IIRC fürs iPhone ja schon, oder? Jetzt noch Temperatur, Biofunktionen, Geschwindigkeitsmessungen, chemische Zusamensetzungen wie pH-Wert und son Zauber, Lichtdurchlässigkeit, Sauerstoffsättigung und was weiß ich noch und DANN können wir mal richtig loslegen.

/via maclife