Tag Archives: Ulrike Reinhard

Warum @Wikileaks Leben retten kann – Michael Moore (@mmflint) erkärt’s

Erst wollte ich gar nicht über Wikileaks schreiben und dann mache ich es gleich zweimal :)

Das ist hier aber auch eine sehr wichtige Aussage: Michael Moore erklärt in einem 10 minütigen Interview warum Wikileaks leben retten kann. Und zwar hunderttausende:

Auf Grund von Lügen oder zurückgehaltenen Informationen sind so viele Verbrechen begangen und Kriege begonnen worden, die _vielleicht_ durch Wikileaks hätten verhindert worden wären.

Vielleicht wäre der Vietnamkrieg verhindert worden, wenn im August 1964 Wikileaks dagewesen wäre, als vom Pentagon behauptet wurde, zwei US Schiffe wurden von vietnamesischen Schiffen angegriffen. Damals hatte die NSA die entsprechenden Berichte umgedeutet. Überlegt mal, wie sich die Geschichte hätte entwickeln können, wären die Berichte veröffentlicht worden (wurden sie übrigens 6 oder 7 Jahre später).

“Es sind nicht die Wikileaks, die Menschen töten, es sind die Geheimnisse.” sagt Moore und bringt noch ein Beispiel:
Ein Foto von George W. Bush, in dem er einen Zettel – angeblich DAS TopSecret Memo liest, in der die Information enthalten ist, dass Bin Laden mit Flugzeugen die USA angreifen will. “Bush hat den Zettel weggelegt und ist 4 Wochen fischen gegangen” sagt Moore im Interview. Das war Anfang August 2001 – was am 11.9. des Jahres passierte weiss ja noch jeder.
Wenn damals jemand gesagt hätte: “Wenn sich Präsicheffe da nicht drum kümmern will, dann schicke ich das Ding eben an Wikileaks und hoffentlich kümmert sich dann jemand drum”.

Wie sähe die Welt aus, wenn die Dick Cheney Memos geleakt wären auf deren Basis der zweite Irak-Krieg begonnen wurde, die sich später als falsch und zusammengeschustert heraus stellten?

Coleen Rowley – TIMES Person of the Year for Whistleblowing (also eine Kollegin von Assange) und ehemalige FBI-Agentin sagte: Wenn es damals Wikileaks gegeben hätte, könnte es sein, dass 9-11 nie passiert wäre. Vorstellbar: Wenn einer aus der Flugschule wo sich Atta und Konsorten weiter gebildet haben gesagt hätte: ‘Hier sind zwei Typen, die wollen nicht lernen wie man startet oder landet. Schaut Euch die mal an…”

All das zeigt mir – wir brauchen viel mehr Wikileaks. Im großen wie im kleinen, damit sich einzelne Entscheider nicht einfach ihre Realität aus Fakten zusammen lügen können, um ihre eigenen Ziele zu verfolgen. Dann können wir vielleicht zukünftig einige Fehlentscheidungen verhindern. Das wäre dann the next big thing

Hier das ganze Interview mit Michael Moore:

Danke an Ulrike Reinhard für den Link.

Privates Hilfsprojekt in Benin braucht Sach- und Geldspenden @ulrike_reinhard @mindlounge

Ich freue mich, daß ich ein ganz kleines bißchen der vielen Hilfe, die ich von Ulrike Reinhard für mein Zeitung 2.0 Projekt bekommen habe, zurück geben kann:

Bisher habe ich mir nur gewünscht, mal ein charitatives Projekt wirklich zu unterstützen. Aber die großen Organisationen sind mir v.a. eins: Zu groß. Zu anonym und vor allem zu verwaltungslastig. Das privat von Ulrike Reinhard ins Leben gerufene Projekt in Benin, Afrika finde ich da umso spannender. Da ich die handelnden Personen persönlich kenne, vertraue und ganz nah mitbekomme, was unternommen wird. Klasse!

Ulrike Reinhard und Alexander Rausch – beide habe ich durch DNA-Digital kennen gelernt und Ulrikes in Benin geborener Sohn Tim, haben eigenverantwortlich ein Hilfsprojekt in Benin, Afrika gestartet. Was bereits alles unternommen wurde und welche nächsten Schritte anstehen, könnt Ihr im Blog zum Projekt WEBenin nachlesen. Im WE-Magazin gibt es eine Zusammenfassung. Ganz oben auf der Liste stehen ADRIA in Aledjo und die Schule in Massi, wo sie die Microfinanzierung fuer die Eltern gemeinsam mit ADRIA starten wollen.

Ulrike wird – gemeinsam mit Benin Telekom – einen Vortrag im Parlament halten und etwas über Netzwerke und Kulturen erzählen und zwei Mädels in Benin in Empfang nehmen, die ein berufsvorbereitendes Jahr in Benin verbringen wollen. Die beiden werden im nächsten Jahr ein direkter Draht für die Projekte sein und ihren “Dienst” in Aledjo bei ADRIA starten.

Direkt zum Spenden für WE-Benin

Direkt zum Spenden für WE-Benin

Was könnt Ihr tun, um das Projekt zu unterstützen?
Zunächst mal Spenden natürlich. Das geht supereasy über Paypal oder natürlich per Banküberweisung. Meine Spende habe ich gerade per Paypal abgeschickt und ich versuche noch über ein befreundetes Telekommunikationsunternehmen Handies aufzutreiben. Denn Handies – besonders welche mit Sprachaufnahmefunktion werden dort unten gebraucht um das Lese- und Schreibproblem zu umgehen.

Ausgediente Desktop-PCs und Notebooks, die Ihr nicht mehr benötigt sind auch willkommene Sachspenden, die sowohl im Netzwerk- als auch im Schulprojekt dringend gebraucht werden.

Den aktuellen Stand der Spenden seht Ihr hier:

Ulrike selbst steckt neben ihrerr Zeit und den Reisekosten 3% ihres reinen Nettoumsatzes in die Beninprojekte. Das finde ich wirklich beachtlich, bewunderns- und v.a. unterstützenswert.

Würde mich freuen, wenn Ihr etwas beitragen könnt! Weist auf das Projekt hin, retweetet den Beitrag hier, was immer Euch einfällt.

Homepage des Projektes
Ulrike Reinhards XING Profil
Alexander Rauschs XING Profil