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Che cosa guardi? Was will uns der FIAT Knirps sagen?

Mein italienisch ist mehr als begrenzt und in diesem Fall beschränkt es sich auch noch auf das, was Google Translate so raushaut.

Was meint der Kurze hier im neuen Fiat 500 Spot aus den USA?

“Pass bloß auf”?

“Was kuckst Du so doof stronzo”?

“Ich bin ein Star hol mich hier raus!”?

So oder so bin ich gespannt, wie der Fiat 500 im Land der Trucks und Kofferräume performen wird.

Erst übers große Wasser, dann mit Wasserstoff Mercedes Benz F-Cell fahren

Erst übers große Wasser, dann mit Wasserstoff Mercedes Benz F-Cell fahren

Bald werde ich auch in einer der F-Cell B-Klassen sitzen und mit Wasserstoff passenderweise durchs Land der Ölbarone fahren:

Durch Texas!

Los geht es in New Orleans, von da aus lange durch Lousiana bis wir abends Houston erreichen. Am nächsten Tag geht es dann weiter bis San Antonio.

Mit im Auto werden Teymur und Gonzague sitzen. Wir übernehmen unser Auto von Nicole Männl und Thomas Endriß. Und wir haben uns schon etwas besonderes für diese Tour überlegt. Das wird rocken :)

Bevor ich selber etwas vom F-Cell World Drive (BlogFacebook-Page) berichten kann, lasse ich erstmal die Zahlen, Daten und Fakten von den bisherigen Europa-Durchquerern sprechen, die ich mir grad auf der Zugfahrt zum Flughafen nochmal durchgeschaut habe:

Fotoshooting auf 38°47’N, 9°30’W!
Cabo da Roca: der westlichste Punkt des europäischen Festlandes. Das ganze F-CELL World Drive Team ist da, trotz peitschendem Westwind und strömendem Regen. Das Ende der Europa – Etappe muss schließlich würdig dokumentiert werden!

Und hier sind sie, die wichtigsten Daten und Fakten der ersten 15 Reisetage bis an die Küste des Atlantiks:

19 Autos sind in 9 Fahrtagen durch 4 Länder gefahren. Dazu 5 Pressetage und 2 Tage für Pause, Logistik, Organisation.
12 Tage schönes Wetter, drei Tage schlechtes.
35 Männer waren unterwegs und sechs Frauen: Ulrike, Marie, Amélie, Madeleine, Melanie und Julia.
3240 Kilometer Reisestrecke haben unsere B-Klassen F-CELL zurückgelegt, mit den Extra-Fahrten für Journalisten an den Pressetagen rund 3700 Kilometer.
Durchschnittsverbrauch: 1,18 Kilogramm Wasserstoff auf 100 km. Das entspricht 4,01 Liter Diesel – bei ganz normalem Betrieb in Stadt, Landstraße, Autobahn!
Gesamtverbrauch: 114,96 Kilogramm Wasserstoff – und 5,0 Kilogramm Kaffee.
Längste zurück gelegte Strecke: Genau 320 Kilometer.
20 Fachjournalisten haben uns begleitet, ein Vorstand (Dr. Thomas Weber), ein Direktor (Prof. Herbert Kohler), und zwei chinesische Glücksbringer (Geschenk von Journalisten, im Jahr des Hasen).
2 Reparaturen wurden an den F-CELLs durchgeführt, eine vorsorglich, eine notwendig.
Blechschäden an den F-CELLs: 0.
Was sonst: 1 Strafzettel Team-Mitglied (Stopp-Schild missachtet!), 1 Strafzettel Journalist (logisch: zu schnell gefahren); 1 x Reifenwechsel (Technik-Anhänger), 1 neuer Blackberry für Arwed (Tour-Chef), 1 x Erkältung, 3 x Sonnenbrand (!), 3 x verlorene Zangen, 1x Beinahe – Überfall.

Und unzählbar: Heftige Diskussionen und entspannte Plaudereien, dumme Sprüche und kluge Ratschläge, Gänsehäute vor lauter Schönheit von Natur, Stadt und Reiseromantik. Freude. Fahrspaß. Freundschaft.

Ihr Lieben zu Hause: Wünscht uns viel Glück, dass es so bleibt!

Großartig! Und das coole – am Cabo da Roca standen Angie und ich grade erst vor wenigen Monaten selber noch. Wir hatten aber definitiv das bessere Wetter ;-))

Die F-Cells wurden am Ende der Westeuropäischen Welt verpackt, nach Amiland rübergeschickt und haben ihre ersten Etappen dort schon hinter sich gebracht.

Mal kucken, ob die bei uns auch noch abgehen wie Raketen :)

Ford Mustang Cabriolet – die Probefahrten der anderen

Ford Mustang Cabriolet – die Probefahrten der anderen

Ich möchte mal wieder einen anderen Blogger zu Wort kommen lassen, der auf seinem Blog eine Probefahrt mit einem Ford Mustang Cabrio gemacht hat. Ein bisschen neidisch bin ich ja schon,

Ach was, ich gehe in den Staub vor so einer elaborierten Mietwagenwahl – ich habe mich mit meiner Wahl eines PT Cruisers letztes Jahr zum Gespött ganz Nordnordost-Amerikas gemacht (wenn man Ostwestfalen sagen kann, kann Ontario auch Nordnordost-Amerika sein). Nächste Mal bin ich schlauer :)

Der Powerbook Blogger ist in seinem letzten USA Aufenthalt schön lässig mit einem Ford Mustang Cabrio durch Elizabethtown und Umgebung gecruist und hat ein paar tolle Fotos gemacht. Wie sich der 4,2 Liter V6 mit seinen gut 200PS fährt, lest Ihr drüben in der Blog-Nachbarschaft in pbjogs Ford Mustang Fahrbericht.

Exportschlager Umweltprämie: Obama bietet @CashforClunkers thx @FordTransitConn

Da hat uns Angela aber mal ein bißchen Unternehmensberatung in Sachen Sofortmaßnahmen beim Obama gemacht. Dachte ich jedenfalls erst. Aber es hat sich herausgestellt, daß die Umweltprämie offensichtlich keine deutsche Erfindung ist, sondern schon 2007 in Kanada eingeführt. Mittlerweile haben schon 12 andere Länder eine vergleichbare Aktion eingeführt. Unsere Regierung in .de hat dabei bisher aber mit Abstand am tiefsten in die Tasche gepackt.

Allen Ernstes, die Abwrackprämie gibt es jetzt auch in Amiland, allerdings mit anderen (verwirrenden) Konditionen und sie heisst dort CARS (Car Allowance Rebate System). Das muss man den Amerikaner ja echt lassen: Die kriegen sowas irgendwie einfacher und leichter verständlich hin.

Zum Vergleich:

www.cars.gov vs. http://www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/umweltpraemie/index.html

OK, ein Bild sagt mehr als tausend URLs:

bild-24

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Ich muß jetzt nicht erklären, welche Seite welche ist? Gutes, altes Beamtentum sollte auf den ersten Blick nicht nur auf grauem Amtsaltpapier sondern auch in Screenshots erkennbar sein. Wenn Webseiten muffig riechen könnten, die des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle würde es tun. Nach Linoleum, Aktenmief und Schweiß.

Allerdings ist die Amerikanische Aktion für mich etwas undurchsichtiger. Entweder wegen der Sprachbarriere, oder weil ich den amerikanischen Automarkt nicht so genau kenne. Offensichtlich ist es da drüben nicht selbstverständlich, daß alte Autos beim Neukauf in zahlung gegeben werden. Jedenfalls lesen sich die Bestimmungen so, denn die Höhe der Prämie ist im gewissen Maß mit dem Autodealer auszuhandeln. Das macht die Sache ja schon etwas intransparent. Die Prämie kann zwischen 3.500$ und 4.500$ variieren.

Die alten Autos dürfen höchstens 25 Jahre alt sein – warum und weswegen kann ich mir beim besten WIllen nicht erklären und das neue Auto darf nicht mehr als 45.000$ kosten.

Was sowohl Kanadier ALS auch die USA sehr viel intelligenter machen mMn:
Die Prämie bekommt man erstmal NUR für bestimmte spritsparende und umweltfreundliche Autos und die Höhe der Prämie richtet sich dann auch nach der Fuel Efficency. Das ist schon etwas konsequenter und zielgerichteter als bei uns.

Das alte Auto muß MEHR als 13l auf 100 km verbrauchen (18 Miles per Gallon) – das sollte für so ziemlich jedes amerikanische Auto schaffbar sein ;)

Also – die gekauften Autos müssen also spritsparend sein, ok – macht ja Sinn:
22 MPG muß das neue Auto mind. schaffen. Das heißt mit einer Gallone Sprit 22 Meilen weit fahren (Im englischsprachigen Raum wird hier anders rum gerechnet). Und jetzt haltet Euch fest – das sind fast 11 Liter auf 100 Kilometersagt dieser Umrechner hier. Ich bin ja echt nicht grad für meine Ambitionen als Umweltschützer bekannt, wenn es um Autos geht aber umweltfreundlich sieht ja irgendwie anders aus :)

Wahnsinn, was die Deutsch-Amerikanische-Freundschat so hervorbringt. Am 24. Juli geht der Spaß los. Im Moment werden die Prozesse zur Umsetzung mit Herstellern, Händlern und Schrottplätzen glatt gezogen. Ich bin gespannt.

Zur Gesamtsumme, mit der die US Autoindustrie unterstützt werden soll, habe ich bisher nichts gefunden.

24 Kiefer Sutherland und Folter

Eben bei den Blogboys gesehen, dass SpOn ein Interview mit Kiefer Sutherland geführt hat, in dem es auch darum geht, das jemand von der Militörakademie in West Point 24 mitverantwortlich macht, wenn Soldaten ein falsches Bild zum Thema Folter vermittelt bekommen.

Ich finde das ganz nicht ganz so an den Haaren herbei gezogen, wie der Herr Sutherland. Klar – ich bin ein großer 24 Fan. Auch ist political Correctness nicht unbedingt meine Stärke. Aber ich habe auch nach Season 3 schon gesagt, daß die bei 24 etwas zu weit gehen mit der Legitimation für lustiges Knieschiessen, auf’s Maul hauen bis er redet und mal eben diverse Extremitäten durchknuspern, weil da einer den Zünder für eine Neutronenbombe in Mr. Presidents Unterhose mit sich rum trägt.

Das alles als dramaturgische Mittel abzutun und mit künstlerische Freiheit zu rechtfertigen ist schon krass.

Und weniger weil da gleich Soldaten in Abhu Ghureib Amoklaufen, sondern weil v.a. die amerikanische Bevölkerung meiner Meinung nach nicht grade dafür bekannt ist, die hellste Kerze auf dem Weltkuchen zu sein. Da sind doch die FOX-News Kucker, die ähnlich wie BILD-Zeitungs Leser in .de da sitzen und sich denken:

“YEAH RIGHT FUCKER! Don’t mess with TEXAS! Smash that dude onto the tischplatte”.

Meiner Meinung nach, haben die Autoren da durchaus eine Verantwortung. Schon immer gehabt. Anscheinend haben sie die mit dem Prequel zur 7. 24 Staffel und dem Piloten ja angenommen und ich bin gespannt, was sie aus der Nummer machen.

Dooferweise muss ich vorher Season 6 erst noch kucken. Die hab ich nämlich aus genau den o.g. Gründen bis jetzt vermieden, weil’s mir echt zu blöd wurde.

Naja, bei dem Wetter will man ja eh so wenig wie möglich vorre Tür ;)