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Online braucht Werbung nicht. Aber Werbung braucht online

Zeitungen, Magazine, TV, Radio, Events, Sport-Ereignisse – alle müssen durch Werbung finanziert werden. Ohne Werbung, keine rauschenden Media-Feste. Das ist bei Online anders.

Thomas Koch bloggt wahre Worte auf W&V darüber, dass Online-Werbung nicht funktioniert:

Wir sind gerade dabei, Werbung zu verlernen. Wir verführen die Menschen nicht mehr. Wir umgarnen sie nicht. Wir kämpfen nicht mehr um ihre Sympathie. Stattdessen nutzen wir neue Tools wie Targeting, Retargeting und Programmatic Buying um sie zu stalken, um ihnen unsere Kauf-mich-Reklame so lange um die Ohren zu hauen, bis sie entnervt aufgeben – oder wir sie auf ewig verlieren.

Das hat in meinen Augen einen ganz einfachen Grund: Online braucht Werbung nicht.

  • E-Mails? Können mit eigenen Servern funktionieren.
  • Webseiten? Das Web ist durch eigene Server, durch Tüftler und Bastler entstanden, die sich verlinkt haben.
  • Apps? Wird auch immer einfacher sich selber seine App zusammen zu bauen.
  • Das Web? Läuft auch ohne Google Ads.

Das Medium Web ist ohne die Hilfe von Werbung entstanden. Und es würde auch weiter existieren, wenn morgen alle Werbeetats verschwänden. Das sieht mit den “klassischen” Medien (noch) etwas anders aus, da hier die Start-Investition viel, viel höher sind.

Werbung ist ein geduldeter – und je nachdem wie gut der Werbe-Blocker funktioniert – manchmal auch nicht geduldeter Gast im “Medium Online”. Und dort entwickelt sich meine Toleranz-Grenze in den “klassischen Medien” auch immer mehr hin.

Werbung die unterhält, zur Problemlösung beiträgt, Service bietet, schön ist, provoziert, Kunst ist, Vertrauen verdient – fein. Alles andere? Wird verschwinden. Zumindest aus meiner Wahrnehmung.

Tolle Ergänzung und Lösungsansätze zu Thomas Koch Artikel von Patrick Breitenbach auf Karlshochschule

Der Skoda CitiGo Bild: rad-ab.com

5 Social Media Fragen an ŠKODA nach dem Bloglight Mai

Wie letztens schon gesagt, war ich beim vorletzten Bloglight zu ŠKODA selber nicht beteiligt. Erst hat ne fiese Grippe, dann Erwerbstätitgkeit-Termine die entsprechenden Veranstaltungen verhindert.

Da ŠKODA aber in meiner Wahrnehmung der frischeste Player auf der Social Media Bühne ist, hat mich interessiert, wie die Aktion des Bloglight dort aufgenommen wurde. Immerhin haben die deutschsprachigen Autoblogger damit Aufmerksamkeit bis in die W&V erzeugt, wo Sebastian von Passion Driving interviewed wurde.

Der Skoda CitiGo Bild: rad-ab.com

Der Skoda CitiGo Bild: rad-ab.com

 

Elena, die bei ŠKODA im Bereich Unternehmenskommunikation und Social Media arbeitet, hat mir ein paar Fragen beantwortet:

Wie hoch ist die Wahrnehmung für eine Aktion wie das Bloglight bei ŠKODA?

An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an alle Blogger, die mitgemacht haben!
Da wir noch recht „frisch“ im Social Web sind, war die Freude über diese besondere Auszeichnung
entsprechend groß. Auch in Zukunft wird die „Automobil-Blogosphäre“ zu den wichtigsten
Bausteinen der neuen Kommunikationsstrategie zählen.

Wie würdest Du den Unterschied zwischen Blogs und den klassischen Medien beschreiben?

Unterschiede, soweit es sich um Printmedien handelt, liegen ganz klar in der Aktualität,
Authentizität und der Frequenz der Berichterstattung. Anders als bei den klassischen Medien, die
Redaktionsvorgaben unterworfen sind, können in Blogs Beiträge erstellt werden, die sehr zeitnah
vom jeweiligen Event berichten. Das Social Web ist dabei ein zentraler Baustein ihrer Kommunikationsaktivitäten. Diese Art des Publizierens ist bei Vertretern der klassischen Medien eher die Ausnahme und macht die Zusammenarbeit mit Bloggern für uns sehr spannend.

Was ist für Euch bei einer Aktion wie mit dem Citigo wichtiger: Die direkte Käufer-Zielgruppe zu
erreichen oder Aufmerksamkeit für die Marke zu erzielen?

Beides ist eng miteinander verknüpft. Deshalb ist es schwierig zu entscheiden, was wirklich
„wichtiger“ ist: Mit dem Citigo betritt ŠKODA den wachsenden Markt der Kleinstwagen und steigt
damit in ein Marktsegment ein, in dem neue Kunden gewonnen werden sollen – junge Menschen,
die in der digitalen Welt groß geworden sind, und bei denen die Marke ŠKODA in der Vergangenheit
nicht unbedingt im Mittelpunkt des Interesses stand. Demnach soll die Aufmerksamkeit für die
Marke und deren Modellpalette gleichermaßen geweckt werden.

Was können wir von ŠKODA in Zukunft in Sachen aktiver Social Media Aktionen erwarten?

Aufgrund unserer bislang sehr positiven Erfahrungen im Umgang mit Bloggern und des regen
Austauschs, den wir mittlerweile pflegen, haben wir uns vorgenommen, auch auf spezielle Wünsche
und Bedürfnisse dieser interessanten Szene einzugehen. So planen wir u.a. spezielle Blogger-Events,
in deren Rahmen unsere Fahrzeuge getestet werden können – mit dem Ziel, spannenden und
exklusiven Content zu bieten, damit Blogger Ihren Lesern und Followern interessante Berichte liefern
können.

Abschließend eine eher persönliche Frage:
Bloggst Du eigentlich selbst und wenn ja über was?

Leider nein ;-)

Och schade :)

Das Social Web ist dabei ein zentraler Baustein  ihrer Kommunikationsaktivitäten.  Diese Art des Publizierens ist bei Vertretern der klassischen Medien eher die Ausnahme und macht die Zusammenarbeit mit Bloggern für uns sehr spannend.