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Bloglight: Interview mit Renaults Produktmanager Z.E. (E-Fahrzeuge) Reginar von Schoenau

Bloglight: Interview mit Renaults Produktmanager Z.E. (E-Fahrzeuge) Reginar von Schoenau

Passend zu unserem ersten Auto-Bloggerspotlight des Monats – das im April auf Renault fällt, ergab sich am Freitag kurzfristig noch ein Interview mit Renault Deutschlands Produktmanager für Zero Emission Autos Reginar von Schoenau.

Die anderen BlogLight Beiträge der Auto-Blogosphäre findet Ihr unten am Ende des Artikels. Unbedingt durchklicken – da sind interessante Geschichten dabei!

Ich gebe das ganze hier aus dem Gedächtnis wieder, da ich das Gespräch nicht aufnehmen konnte. Die Antworten sind also meine Interpretationen von Reginars Aussagen.

Renault ZE Modellpalette (c) Renault

Als erstes interessierte mich Warum sind die Elektroautos bei Renault so nah am ganz normalen Auto dran? Verglichen mit den eher spacigen Elektroautos wie Opel Ampera, Nissan LEAF oder Tesla Roadster sehen Renaults Z.E. Modelle Fluence und Kangoo ja sehr “normal”.

Reginar erklärte mir, Renault möchte nicht nur mit einem einzelnen auf E-Mobilität spezialisierten Auto an den Start gehen, sondern mit einer Flotte von Stromern. Wenn man als Hersteller dann nah an seinen Serienmodellen bleibt, bringt das einige Vorteile:

  1. Schnellere Umsetzbarkeit bis zur Produktionsreife
  2. Es müssen keine neuen Produktionsstraßen gebaut werden
  3. Die Produktion ist günstiger

Damit war in einem Zug auf meine Frage danach beantwortet Warum im Motorraum der Elektroautos auch alles so ähnlich wie im thermischen (Renaults Begriff für Verbrenner-Autos) Fahrzeug aussieht.

Macht man die Haube eines Renault ZE auf, sieht man als erstes einen silbernen Kasten, der entfernt an einen Zylinderkopf beim Spritter erinnert. Das ist allerdings weder der Elektromotor noch der Gleichrichter, wie ich immer vermutete, sondern die Ladeeinheit. Eine 12V Batterie für die Bord-Elektrik ist auch immer noch zu finden, genauso wie eine Bremsanlage, Untersetzungsgetribe, Antriebswellen usw.
Je näher man im moment an der klassischen Nutzung des Motorraums bleibt, desto einfacher kann Serien- oder seriennahe Technologie genutzt werden. Dann noch ein paar orange Stromkabel dazu und los gehts :)

Aus der (c) Renault Fluence ZE Broschüre

Twizy und Zoe als mehr oder weniger eigenständige Modelle (der Zoe teilt sich einiges an Technologie mit dem Clio) profitieren ebenfalls von dieser Strategie.

Damit hat Renault bis Ende des Jahres 4 Elektro-Modelle im Showroom stehen. Auf der IAA hatten wir zudem auch noch den Frenzy gesehen – ein rein-elektrischer Family-Van, der – wenn er denn kommt – vermutlich auch bereits eine größere Reichweite erhalten wird.

Renault und Nissan sind ja in einer Allianz kooperiert. Wie groß ist der Anteil an Technologie in den Elektroautos, die sich die Hersteller teilen?

Die Antwort hat mich echt überrascht. Sie lautete nämlich: Null.

Nissan war mit dem LEAF ja bereits gegen Ende 2010 am Start. Damit knapp ein Jahr eher. Renault hatte etwas mehr Zeit zum entwickeln. Auch auf Grund der Tatsache, dass die Technologie, die Nissan verwendet sowohl mit dem japanischen Gleichstromnetz wie auch mit dem europäischen Drehtstrom funktionieren muss, konnte sich Renault auf den europäischen Standard konzentrieren. Soweit ich weiss, werden die gleichen Batterien in der Allianz verwendet, allerdings hatten wir darüber nicht gesprochen.

Dazu gibt noch einige weitere Unterschiede in der Technologie: Nissan verwendet momentan noch permanent Magneten während Renault auf Wechselimpulsmagneten setzt. Das soll zum einen effizienter sein – zum anderen ist Renault so nicht auf die “seltenen Erden” angewiesen.

Aus meiner Erfahrung mit dem LEAF interessierte mich, wie die Renaul ZE Autos die Reichweite während der Fahrt berechnen

Da sind sich Renault und Nissan dann wieder sehr ähnlich. Die Reichweite wird zunächst mal nach dem Profil der zuletzt gefahren Strecke errechnet. Ist man also vorher geheizt, wie ein geisteskranker (was ich natürlich nie tue *hust*) dann ist bei der nächsten Fahrt die Reichweite niedrig. Während der Fahrt passt sich die Berechnung dann in Echtzeit an die Fahrweise und das Streckenprofil an und kann sich also mit der Zeit erhöhen.

Umgekehrt funktioniert das Prinzip natürlich auch. Bin ich vorher wie eine alte Oma gefahren und bin dann eher zügig unterwegs, sinkt die Reichweite ggf. schneller als erwartet.

Interessant zu erwähnen ist noch, dass das optimale Einsatzgebiet für  Elektrofahrzeuge genau entgegengesetzt zu dem von thermischen ist: Stadtfahrten, mit viel Stop-and-Go und langsamer Fahrweise sind das Element der Stromer. Lange Fahrten bei Geschwindigkeiten um 80 und höher sind weniger effizient. Bei Verbrennern ist es genau umgekehrt.

Flieger und Kofferleber Olli wollte wissen, ab wann denn mit komkurrenzfährigen Preisen für Elektroautos zu rechnen wäre. 

Renault bekommt jetzt schon Preise für Elektrofahrzeuge hin, die vergleichbar sind mit den entsprechenden Dieseln. Sobald Elektro-Modelle in höheren Volumina gekauft und damit auch produziert werden, gehen die auch die Produktionskosten und damit die Preise runter. Über die Zeit werden zusätzlich noch Investitions- und Entwicklungskosten abgeschrieben, was sich auch noch einmal positiv auf den Preis auswirkt.

Grundsätzlich sind wir zur Preisdebatte um Elektromobilität aber relativ schnell auf einen Nenner gekommen. Das sehe ich persönlich nämlich ganz genauso:

Ein 386 PC SX25 – also mit 25 Megahertz kostete Mitte der 80er 25.ooo D-Mark. Ich kann gerne die Happy Computer mit der Werbeanzeige drin raussuchen. Heute kostet ein Rechner der um gut das hundertfache schneller ist – fast das hundertfache weniger. Zumindest bei ebay ;) Aber Ihr versteht, was ich meine.

Das iPhone ist auch so ein Beispiel. Als das rauskam konnte es noch fast nix ohne Apps. Und war schweine teuer. Gut heute ist es immer noch schweine teuer – das liegt aber daran, dass Apple leider nich keine ernstzunehmende Konkurrenz und bereits eine große Verbreitung hat. Aber dafür ist die Leistungsfähigkeit und Funktionsvielfalt der iOS Geräte immer weiter gestiegen

Übertragen auf Elektroautos hieße das – fürs gleiche Geld gibts in 5 Jahren mehr Reichweite, (noch) mehr Leistung, die alten Modelle werden preiswerter und die Apps im App-Store möchte ich übertragen auf E-Mobilität mal mit der Ladestruktur vergleichen.

Das beste Beispiel ist der Zoe. Der stellt Ende 2012 schon eine Weiterentwicklung dar: Er kommt mit Schnell-Lade-Technologie. Also ein weiterer Technologieschritt. Ein Fluence oder Kangoo der nächsten Generation können das dann ebenfalls.

Statt mehr Apps gibt es in Deutschland dann (hoffentlich) bald viel mehr Schnell-Ladestationen. Damit wird die Technologie noch benutzbarer und bald ist es auch kein Thema mehr, mit einer Grundreichweite von 170 Kilometern eine Reise von 500 und mehr Kilometern zu machen, wenn man genug Schnell-Ladestationen auf der Strecke hat.

Wie wird dem Kunden Elektromobilität schmackhaft gemacht?

Renault arbeitet mit unterschiedlichen Partnern zusammen, um den Kunden die neue Technolgie so attraktiv wie möglich zu machen.

  • AVIS / Europcar bieten ZE Kunden vergünstigte Mietwagen-Konditionen an
  • RWE bietet die Wallbox zum Laden samt Installation und passenden Ökostrom Ladetarifen
  • Verwerterpartnerschaften um Akkus aus den Fahrzeugen neu aufgebaut oder recyclet werden

Wo steht Elektromobilität in 10 Jahren?

Reginar muss bei der Frage schmunzeln. Er hofft, dass wir bis dahin die von der Bundesregierung angepeilten 1 Million Elektroautos auf deutschen Straßen haben werden. (Ich hoffe ja auf deutlich mehr)

So unrealistisch ist das ganze aber auch nicht. Wir haben heute schon 2,3 Fahrzeuge pro Haushalt. Tägliche Pendlerfahrten können größtenteils elektrisch gemacht werden. Für die Stadt ist Elektro die perfekte Mobilitätslösung. Und mit der wachsenden Lade-Infrastruktur werden Elektroautos natürlich noch VIEL interessanter für kommerzielle Kunden. Vom Handwerker über den Taxifahrer oder den Lieferdienst.

Selbst eines der Hauptargumente der deutschen (so auch meiner Eltern) – die jährliche Fahrt in den Urlaub ist mit gut ausgebauter Lade-Infrastruktur kein Problem mehr. Ganz ehrlich haue ich mir bei diesem Argument auch immer wieder gerne beherzt vor die Stirn: Für EINE Fahrt im Jahr kann man sich ein Auto für 2 Wochen leihen, einen Autozug nehmen, oder zur Not auch das Auto zu Hause lassen und in den Flieger steigen.

Hinzu kommen Länder wie China, wo teilweise das thermische Auto komplett übersprungen und vom Fahrrad gleich auf E-Mobilität gesetzt wird.

Ich hoffe Ihr fandet meine Zusammenfassung unseres gut 1-stündigen Gesprächs genauso interessant wie ich. Vielen Dank nochmal an Reginar und natürlich auch ein fettes Danke an Renaults Mann für Social Media Fabian Rangol für die kurzfristige Organisation, so kurz vorm Wochenende :-)

Hier die BlogLight Beiträge der anderen Auto-Blogger zu Renault als “Hersteller des Monats”

 

 

Bloggerboliden Folge 6: Nicole @enypsilon – Web-Schreiberin stellt Ihre Autos vor

Bloggerboliden Folge 6: Nicole @enypsilon – Web-Schreiberin stellt Ihre Autos vor

Ich freue mich, die erste Dame in der Runde vorstellen zu können! Ladies first – die anderen Interviews kommen nächste Woche! Nicole von 0511web.de. Die Lady hat Benzin im Blut – aber SOWAS von :-D Lest selbst:

Nicole Y. Maennl bei der Mercedes Benz CLS Probefahrt

Was war Dein erstes Auto – kannst Du Dich noch an ein besonderes Erlebnis erinnern?

Mein erstes Auto, das erste Mal am Steuer, war der Fahrschulwagen. Ich bin niemals “schwarz” autogefahren, wirklich nicht. Mein Fahrlehrer hat mir das nicht geglaubt, auch nach mehrmaligem Versichern. Habe das aber eher als Kompliment genommen. Das Autofahren lag mir also von Anfang an. Ich wäre gern Fahrschul-Golf gefahren, “musste” aber mit einen roten Ford Escord 1,6 Diesel vorlieb nehmen. Damals waren die furchtbar!

(cc) Ford Escort Flickruser ficknoster

Das erste Auto, was ich nach meiner Führerscheinprüfung gefahren bin, war ein Mercedes 200/8. Auch Diesel, noch mit Vorglühen. Mein damaliger Freund fuhr dieses alte Schätzchen. So konnte ich gleich lernen, auch mit “großen Schlitten” umzugehen.

(cc) Strich Achter Flickruser blackcatcara

Das erste eigene Auto (endlich) war ein Volkswagen, man nannte ihn Käfer. Mein Vater machte mir diesen Wagen fahrbereit, er war an jedem Kotflügel verbeult, aber ich habe ihn geliebt. Ein 1302, cremeweiß, innen mattrote Kunststoffsitze mit Flechtgittermuster, die Gangschaltung hatte einen schwarzen Golfball als Handstück. Irgendein Vorbesitzer hatte wohl nachträglich einen roten Cordsamthimmel eingezogen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man den Käfer so bestellen konnte. Wenn ich meine Freunde mitnahm und sie das erste Mal einstiegen, kam jedes Mal der Spruch: “Ach Gott, ist das puffig. Ich fands schön, aber weil es eben “mein Käfer” war!

(cc) VW Kaefer Flickruser Claudio Nunez

Witzige Story zum Käfer:

Eines Tages war ich unterwegs, hielt kurz am Kiosk in der Südstadt (von Hannover) an und stellte mangels Parkraum den Käfer recht exponiert an die Straßenkurve. Ich wollte ja gleich weiter. Nach meinem Kioskeinkauf kam ich wieder zum Auto und sah zwei Leute (ein Typ und ein Mädchen, circa 17-19 Jahre alt) neben dem Käfer stehen. Ich wunderte mich, dachte jedoch, sie bewunderten mein Fahrzeug, so stolz wie ich selber war.
Als ich den Käfer aufschließen wollte, kam das Mädchen auf mich zu und beschimpfte mich, wo ich denn das Auto her hätte, ich hätte das doch geklaut! Verwirrt erwiderte ich, dass es mein Auto wäre, und wie sie denn darauf käme, dass ich das gestohlen haben soll. Sie ging zur Heckmotorhaube und zeigte auf die Mickey-Mouse, die wohl die Vorbesitzerin keck aufgeklebt hatte. “An der Maus erkenne ich, dass es der Wagen von Heike ist”, sagte sie. Mir blieb einfach nichts anderes über, als ihr (einer mir fremden Passantin!) meine Papiere zu zeigen, sie hätte sonst die Polizei geholt bzw. mich angezeigt und es wäre eventuell noch eine Fahndung ausgeschrieben worden, wenn ich einfach abgehauen wäre. So befürchtete ich.

VW Beetle Heck Shortie66

Sie bemerkte dann – nach Prüfung der Papiere – dass sie nicht im Recht war, ging aber mit dem Typen weiter schimpfend von dannen. Keine Entschuldigung, kein Pardon.
Heute lache ich mich schlapp über die Story und hätte es sofort verbloggt, aber damals war ich echt empört.

Was fährst Du aktuell?

Ein MINI Cooper Cabrio, Bj. 2005, astroblackmetallic mit S-Spoke LM-Felgen, Leder schwarz, Sitzheizung, Klimaautomatik, beheizbarer Frontscheibe + Seitenspiegeln, kein Interieur oder Exterieur Chrompaket (war mir zu plingpling). Also “einmal MINI mit alles”, schön scharf mit Chilipaket!

Ein Testbericht zu Deinem Auto in 140 Zeichen:

Rassig schwarz, rattigscharf, mäusesüßer Blick, geniales Go-Kart-Feeling und im Sommer am liebsten oben ohne – I love my MINI Cooper Cabrio

Was wäre Dein absolutes Traumauto?

Es gibt einen Unterschied zwischen Haben-Wollen und Fahren-Wollen. Habenwollen ist vernünftiger, Fahren-Wollen ist unvernünftig. Also unvernünftig toll finde ich die ganz alten Porsche 911 mit Fuchsfelgen, gern auch als Targa. Aber auch ein neuer 911 würde mir Spaß machen. Habenwollen: nach meiner Probefahrt in Florenz den Mercedes CLS 500.

Und ein Blick in die Kristallkugel:

Was glaubst Du, wie wir in 2030 Auto fahren bzw individuell mobil sein werden?

Ich hoffe ja, dass wir die Kurve kriegen und fast nur noch mit alternativen Energien unterwegs sind. Sowohl in der Produktion des “Kraftstoffs” als auch beim Fahren. Zero Emission ist das Zauberwort.
Die Bindung zum Auto wird immer schwächer, da viele Menschen Car-Sharing Modelle nutzen werden, die das Auto nicht täglich brauchen; also ausgeschlossen sind da z. B. Handwerker, die zum Arbeiten ihr Material dabei haben müssen.

Fragen sollten wir das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Autofahren 2040: DLR simuliert Entwicklung des Fahrzeugmarktes sagt viel darüber aus, wie ich es mir auch erhoffe. Rückgang (bis auf Null) der reinen Benzin- und Dieselmotoren, starke Zunahme von Hybrid-Fahrzeugen. Elektrifizierung (reine Batterie und Brennstoffzelle) mit hoffentlich starker Unterstützung von Staat, Wirtschaft und Politik.

Das Automobil gibt es jetzt 125 Jahre, ich glaube, wir werden 2030 immer noch mit vier Rädern und einem Dach unterwegs sein. Was sich dazwischen neu entwickeln wird – also Exterieur, Interieur, teilweise auch Karosserieformen – wird in Teilen stark davon abweichen, was wir heute als Autofahren kennen. Wenn ich mir vorstelle, wie die Autos sich seit 20 Jahren verändert haben, werden wir auch wieder so einen Schritt vor uns haben, genau so in Etappen, versteht sich. Mit Assistenzsystemen fängt es an und geht weiter mit Vernetzung im Auto, weiteren Systemen, die uns das Autofahren erleichtern werden.

Nicole Maennl am Honda FCX auf der E-Silvretta

Ich werde hoffentlich aber immer noch Gelegenheit haben, 2030 dann und wann einen Oldtimer fahren zu dürfen, der richtig nach Benzin riecht, den man kuppeln/schalten muss und wo die Autofahrkunst noch gefragt ist (schmunzel, bin eben neben der E-Auto-Lady auch noch ein kleiner Petrolhead).

Stell doch kurz noch Dich und Dein Blog vor:

Nicole Y. Männl aus Hannover, firmiere unter NY DesignBeratung.
Ich bin Freiberuflerin (Bereiche Social Web, CM-Systeme wie TYPO3 + WordPress) und berate, erstelle Konzepte, setze um, gebe Schulungen und halte gern Sessions (auf BarCamps) sowie Vorträge/Workshops zu verschiedenen Themen. Beim BarCamp Hannover bin ich in der Orga.
Den WebMontag Hannover organisiere und moderiere ich seit Anbeginn mit. Seit Oktober 2010 habe ich die WP Blogger Treffen in Hannover ins Leben gerufen, das Format ist mittlerweile sogar nach Essen (Rhein-Ruhr) “exportiert” worden. Gemeinsame Facebook-Page: WP Blogger Treffen.

Mein Blog nicole @ 0511web.de führe ich seit 2007, angefangen habe ich mit Webmontags-Postings und Berichten über BarCamps und anderen Veranstaltungen. Mittlerweile verfasse ich dort in einem Teil meine Beiträge über Social Web Themen (Facebook, Twitter, …). Der andere Teil ist mein Auto-Blog, mit meinen Probefahrten mit verschieden Automodellen, ich berichte über meine aktive Teilnahme an E-Auto-Rallyes und Veranstaltungen wie dem F-CELL World Drive oder Fahrzeug-Premieren. Ist also ein “Hybrid-Blog” mit meinen Lieblingsthemen – Cars, E-Car-Rallys + Social Web.

Vielen Dank Nicole für Deine Antworten und hoffentlich bis bald in einem Cockpit irgendwo auf der Welt :) Vielleicht ja sogar mal in einem Blogger-Team auf einer (Oldtimer-, Elektro-, oder Petrolhead-) Rally. :-)

NISSAN Chat-Conference about Zero Emission Strategy and the ESFLOW Designstudy

Da ich heute Abend schon wieder unterwegs bin, gibt es diesmal eine englische Zusammenfassung;

In this conference we had the opportunity to ask Andy Palmer some questions about Nissan’s Zero Emission Strategy in general and Francois Bancon about the ESFLOW Electric Sportscar Study in particular.

The Chat was really crowded. So I tried to place all the questions I got here, via Twitter, Facebook and Motor-Talk. Not all got through, some also popped up in the questions of colleagues. Hope you are pleased with the answers.

Hello everyone. We thank you for joining us today for this webchat session on Nissan ESFLOW concept. We are pleased to welcome François Bancon from Nissan Headquarters in Japan.

Let’s start with the first Chat and Francois Bancon on the NISSAN ESFLOW

dna : what will be the next Nissan electric car ?
The next car is going to be an LCV probably based on NV 200, and the third one will an Infiniti.

azm : Does electric vehicles have important heat losses whem we ask for big power?
Yes like in any mechanical system, but less than in ICE (Internal Combustion Engine) vehicules.

Mike: The car named ESFLOW lookd good, when is it likely to be sold in the UK?
Let’s do the first three. We are studying, and making plans for the future, but nothing is decided at this stage.

marc bolier: How much (%) of de LEAF drivetrain can we find in the ESFLOW?
We are using the basic LEAF technology for powertrain and battery.

MikeBoxwell: What does ESFLOW tell us about future cars from Nissan? Are you considering an electric sports car, or are you using the concept as a way of gauging reaction for different vehicle solutions?

Yes it tells you something about the future of Nissan based on our sports heritage. ESFLOW is a concept but of course this shows our serious considerations of EVs sports car in the future.
We are a sports car company and a leader in EV.

David: Who is the designer of the ESFLOW
This is not one designer but our studio in downtown Tokyo Creative Box.

Nikki Gordon-Bloomfield: Can you give us any more details on the LCV? Will it be a ground-up vehicle like the LEAF and the ESFLOW, and will it compete directly with the Ford Connect EV?
We have no details yet, but more to come!
I like your idea though regarding competing with Ford Connect EV! ….

thomas from germany: From what other cars in the Nissan line-up did you draw inspirations for the exterior design? Z, Juke?? Any other?
It’s an interesting question! Z and Juke are part of the Nissan heritage -This is who we are – and we build on this.

David: Is Nissan using new technology in the Nissan ESFLOW Concept?
Yes, we have some new technology exploration. Weight is the key driver to this.

RaphaelFromAustria: Is the ESFLOW the modern version of the 2006_URGE_Study?
No, it’s not a new version of the URGE. ESFLOW is a breakthrough in itself !

Alex Kahl @probefahrer: Can you tell us what was the main inspiration for the design
ESFLOW wa about designing a Zero Emission sport car. It’s not just purely inspiration, but designing a credible sports car that could be real. Somewhat stereotypical but real!

MikeBoxwell: What is your vision for the Electric Vehicle market over the next three to five years? What will the car industry look like by 2015?
We estimate the EV market in 2020 to be about 10% of the total car industry volume, and the Alliance is aiming to secure 20% of this EV market.
The auto industry is currently going to a major transformation and 2015 will be the very first evidence of the revolution to come.

Nick Chambers : How strong of a hint is the ESFLOW for the future design of Nissan’s already planned electric sports car?
We want to make a real EV sports car and it’s our first attempt. For sure, we are thinking of the next one.

JR RomanO : Obviously that electrifying the car is the future, but is Nissan planning to do a sports car like ESFLOW with an internal combustion engine, for example, with the 1.6L Turbo 190hp?
ESFLOW is purposely built to be Zero Emission.
I like the thinking, and 1.6 L turbo is an excellent base! we should try it ;-)

esflower : Talking about powertrain transmission, is Esflow using any gearbox or CVT component? If not, how in-wheel motors adjust final torque to the wheels? Thanks.
ESFLOW is an electronically controlled dual motor technology, not a in-wheel motor technology.
Look for more later in the year!

James Scoltock : Range is quoted as 240km – compared to a vehicle like the Leaf is that extra distance achieved purely by better battery management systems?
Weight first, it’s a two-seater car, and then the battery management – increase batterry capacity.

MikeBoxwell: When designers no longer have to consider the packaging of a conventional Internal Combustion Engine car, there is the potential for much more revolutionary car designs. The compact motors need much less room than a conventional engine and can even be fitted in the wheels, the batteries can be distributed across the whole vehicle. Are we going to see more unique car designs from Nissan that repackage the entire car, or are we going to see very little difference between future electric cars and ICE cars in terms of their overall look?
Yes, the EV opens the door for a new packaging, and ESFLOW is the first demonstration. We have explored a lot of alternatives such as Pivo 1 and Pivo 2, which were the first and ultimate attempts to revolutionize packaging.

Seal: ESFLOW is to fight the leadership of Tesla in supersport cars? It will be made with this intent?
We are not in the supercar category. ESFLOW is about performance and affordability, which is our general guide as an auto maker.

Esflower: Is Esflow battery pack liquid cooled or air cooled? Have you find battery cooling an important issue you have developed consciously?
We use the LEAF asset. Yes the cooling might be an issue and we have some solutions for this.

Nikki Gordon-Bloomfield: How does the ESFLOW differ from Renault’s own EV Sportscar Concept?
We are on a different price band, and ESFLOW is part of the Nissan heritage.

Thank You very much François Bancon, a word from you to wrap up the discussion ?
Nissan is about excitement and innovation and EV is perfectly in line with this objective, and this is the reason why we did the ESFLOW.
Thank you, tons of great questions and gave me many inspirations.

And now Nissan Vice President Andy Palmer on the Zero Emission Strategy

Lembit : Should Government do more to support EV use and if so what would Nissan like to see?
The important thing is that the government has been an intrinsic part of our go-to market strategy. I think it would be fair to say that without government assistance through the recent crisis, our ambitions wouldn’t have been nearly as great as they are today.
If I could simply refer to the US as an example, here the DOE made us a privilege loan of 1.4 billion dollars in order to facilitate the deployment of the vehicles and the battery facilities.
Is it enough? Would we like to see more ?
Of course the answer is yes.
so far, governments’ supports have been specific to some countries but not all.
It would be true to say that some countries have spoken about support but have not yet deployed it.
At least over the next few years while the technology is maturating.
Incentive support is important, if we are to democratize EVs.

Shotaro : Do you have plans to manufacture LEAF or other EVs in China?
We have ambition to manufacture in China. China is Nissan’s largest market, so it’s natural that we would want to deploy vehicles of our highest technology in our biggest market.
As per the previous question, initiating EV roll outs is predicated on governments’ support both in terms of fiscal and infrastructure. This support in China is becoming more clear but is not yet fully clear. The best I can say right now is watch this space.

Maxim Kadakov: Main question from Eastern Europe: is there a chance to see Nissan Leaf and other Nissan electric cars in Ukraine, Russia, Poland? When will they appear on sale? Are these electric vehicles ready to exploitation in winter at subzero temperatures?
Joost Vianen: How will Nissan’s EV range evolve after Leaf?
Like me, batteries don’t much care for the cold. That said, many of the potential customers for LEAF and our other 3 future EVs require solutions that allow them to work in extreme cold and hot climates.
In short, we have to deploy battery heating and cooling systems.
These systems are almost ready to be deployed.
Now, are we ready to go to Ukraine, Russia or Poland? This is really reliant on the charging of infrastructure being deployed in these regions. Today, I don’t have visibility, but the speed of uptake by countries around the world never fails to surpirse me…. So we are ready.
Joost Vianen : How will Nissan’s EV range evolve after Leaf?
Range anxiety is a phenomenon that we can hear very often. Fact is, if someone looks at the B-segment customer in Europe around 35% never, I mean never, drive more than 100kms a day.
So in this sense, a typical LEAF charge allowing the range of 160kms is adequate to meet our ambition of 10% market share in 2020.
However, we also want to be the undisputed leaders in Zero Emissions. Therefore we are extending our autonomy range and vehicle portfolio range over the coming years.
To be specific on portfolio range, we will introduce 4 electric vehicles including LEAF by 2013.

marc bolier: Hello Andy, thnaks for answering our questions. I have one too: does Nissan aim to have a zero-emission car in every passenger car segment or are some segments ruled out beforehand?
Today ‘s EV technology does give us some limitations. So in the short term, I would tend to limit EVs to the B, C and small van segments.
Above this weight limitation, the batteries tend to become large and in consequence heavy and expensive. This makes it hard to match with our vision of democracizing EVs – which is to say our vision is to sell EVs (including incentives) at a price broadly equal to that of an internal combustion engine vehicle.
So, for the rest of the range, today we offer our PURE DRIVE range, which is a variety of low CO2 technologies, such as clean diesel, HEV, down sizing and idle stop, etc.

Alex Kahl @probefahrer: How far goes the Zero Emission Strategy? Does it end at the emissions of the car or doest it go beyond to Zero Emission in Production and supporting the development of technology for producing Zero Emission Energy that drives the car?
Zero Emissions refers to a lack of tailpipe on the car itself. However our ambition goes beyond that even if we are not the master of the entire supply chain. For example, we try to reduce the CO2 emitted in the factories that produce our cars eg. windmills in Sunderland.
We try to encourage governments to promote the use of renewable power generation. We even champion the re-use of our batteries in second life to help for example to store energy created through windmills. I’m personally member of several forums promoting the debate about smart grids.
We cannot control everything as a car maker, all that we can do is lead by example and hope and encourage others to follow.

Peter Lawton: Will you launch range-extended EVs then? Like the Ampera (or is that a hybrid?)
In our definition Ampera is a plug-in hybrid – it has a tailpipe. Therefore it doesn’t meet our definition of zero emissions. That is not to say we think hybrids are bad idea, we think that they have their place and we are also deploying hybrid solutions. We are currently working on a range extended EV solution, but we have no firm plans to launch it at the moment.

David: Will (plug-in) hybrids be part of the Nissan Zero Emission Mobility Strategy
No.
A Hybrid has a tailpipe, so does a plug-in, so does a range extender. Therefore, de facto, it’s not zero emissions.
Hybrids, PHEVs, REEV, clean diesels, down sized turbos, idle stop, etc. all form part of our PURE DRIVE technologies. We are agnostic in the use of these technologies and simply look to the best low CO2 solution for the segment. PURE DRIVE is complementary to our Zero Emission strategy.

Alex Kahl @probefahrer: What about other Zero Emission Technologies like Fuel Cell? Is Nissan / Renault considering alternatives?

Yes.
Nissan has been working on fuel cell technologies for some time.
We are part of a consortium in Japan looking at deployment of FCVs.
The maturity of this technology at the level of the vehicle is within sight, but the challenge of infrastructure is even greater than that of EVs.
We think it has a future. We are preparing for that future, and we consider this to be part of our zero emission leadership strategy.

Alex Kahl @probefahrer: Is the strategy risky to set everything on pure battery-driven EVs? 5 Billion EUR is a lot of money.
I believe that we are not ‘betting the farm’ on EVs. We are seeking leadership in EVs envisaging around 10% of our portfolio to be EV in 2020.
That means 90% of our portfolio will use a PURE DRIVE technologies, such as hybrids and clean diesel, etc.
5 billion euros is certainly a lot of money, but leadership in EVs is core to what we want to be and our “raison d’être”. We also believe we have sight of a return on our investments within the mid-term.

Mykola Zakharenkov : What countries are most interesting in ZEV cars sale, and what countries will be interesting in it the next time? A few words about geography of electric vehicles for now and for the future…
Today the leaders can be defined by early deployment of infrastructure and a willingness to financially support the vehicles. In simple terms a non-exhaustive list would include Japan, United States, UK, Ireland, Portugal, Holland and Switzerland.
Within the US some states are even more agressive, California for example.
If we speculate I would anticipate that it’s not so far in the future where we could expect other european countries to join this list, and of course China. I also know that some countries in the Middle East are contemplating early adoption of infrastructure, Israel of course is part of this.

Thank you very much Andy, final words from you to wrap up the discussion please ?
Thank you for your patience with my typing speed.
I enjoyed the questions and the opportunity to share our vision for a cleaner world.
I hope to do this again if you found it useful?
Thank you.
Sayonara from Yokohama.
Arigato.
Thanks to all for joining us today. Looking forward to seeing you at Geneva for those who will attend the Show.

Eure Fragen an Nissan zu Zero Emission und dem ESFLOW Elektro-Sportwagen

Eure Fragen an Nissan zu Zero Emission und dem ESFLOW Elektro-Sportwagen

Montag werde ich an einem Chat mit zwei Nissan Managern teilnehmen. Zuerst werde ich Francois Bancon – einige Fragen zur Elektro-Sportwagen Studie NISSAN ESFLOW stellen können.

0 auf 100 un 5 Sekunden. Auf Basis vom Nissan LEAF. Mit einer Reichweite von 240km. Extrem schick und irgendwie an eine 68er Corvette Stingray erinnernt mit der irre langen Haube. Zwei einzelne Elektromotoren treiben die beiden Hinterräder an.

Ich werde den ESFLOW nächste Woche Donnerstag live sehen und dann ordentliche Bilder mitbringen.

Danach geht es im Chat mit NISSAN Vice President Andy Palmer allgemein um das Thema “Zero Emission Strategy”

Gerne stelle ich Fragen in Eurem Namen. Also: Was wollt Ihr wissen?

Hier Francois in einem Interview in Lissabon zum Launch des Nissan LEAF – wo ich ihn letztes Jahr bereits kennen lernen durfte: