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Deutsche Post DHL werfen einen Blog, aeh… Blick in die Zukunft der Logistik

Die Deutsche Post DHL hat das Blog Delivering Tomorrow gestartet. Dort schreiben der CEO, der Kommunikationsleiter und diverse Experten über Zukunftsthemen. Seit ich die Gelegenheit hatte mit dem einen (das Interview selbst hat Rutger Middendorp geführt) oder anderen Zukunftsforscher zu sprechen, lässt mich das Thema ja auch nicht mehr los.

Rob hatte letztens schon angekündigt, Frank Schätzing hat in dieser 80 Minuten Präsentation der Studie Logistik 2050 auch ein paar Statements abgegeben und mit dem Thema Szenarioplanung kriegt man mich ja immer :)

Der Artikel ist für die Zugfahrt nachher in die ReaditLater Liste gewandert :) Bin gespannt, was in den nächsten Monaten noch so an Morgen geliefert wird.

Feierabend Links heute fast schon #Cars Science-Fiction

Rrrrummmms in den USA hat es einen amtlichen Elektro Auffahrunfall gegeben. Nissan LEAF vs. gelbes Schulbusheck. Die 5 Crashtest Sterne hat der Stromer zu Recht. Alles gut gegangen

 

Großer Tag des Roboterfahrens bei Golem:

Verkehrsregelungssoftwareschupo für Roboterautos

 

ach und dann können wir auch gleich mal Züge fernsteuern. Wundert mich eh, warum das nicht längst passiert. Die Bahn muss doch spaaahn

 

Google hat in Nevada für einen Führerschein für Roboter gesorgt – ausführlicher Covers das NPR

Porsche bleibt in SanFran im frischen Beton des Marina Boulevard stecken :) thx Jan

 

Notiz an mich: Hackintosh für 370,-€ bauen

 

Gibt’s bald auch Auto-Industrie 4.0? Ich würde mir ja schon gerne ein Auto aus dem CNC Makerbot nach opensourcerezepten zusammen dengeln

 

Neuerdings hat mit Autoladegeräten rumgetestet

 

Chip hat eine ziemlich billige Klickstrecke mit iphone apps für autofahrer zusammen gejaucht. Ich stelle die Tage mal was ordentliches zusammen

 

Was zu Giftstoffen im Neuwagen hat Jan rausgefischt. Muss ich mir noch mal in Ruhe reinziehen.

 

The Economist nimmt die sinkenden Absatzzahlen – insbesondere in Europa unter die Lupe. Geht dabei mMn aber zu wenig auf politische und Auto-Industrie unabhängige Gründe ein? Thomas von greenmororsblog hat’s gefunden

 

Tolles Statement zum Tesla X bei Stromjuwelen :)

 

Marcus auf dem Daimler Blog zur Zukunft der Mobilität und mein Interview mit Daimlers Zukunftsforscher Alex Mankowsky is auch mit drin :)

 

Exzellenter Ergänzungsartikel dazu bei Zukunft Mobilität, der das Taxigewerbe, ÖPNV und peer2peer Systeme wie Flinc beleuchtet

 

Ye Zi Concept Car: CO2 rein – Sauerstoff raus

Ye Zi Concept Car: CO2 rein – Sauerstoff raus

(Bildrechte: Shanghai Automotive Industry Corporation)

Also ehrlich – aerodynmisch ist was anderes. Mal abgesehen davon, dass das Feigenblättchen als Dach für mich als Laien nicht grade nach der Krone des cw-Werts aussieht: Schneller als 40 sollte man damit nicht fahren, sonst macht das hübsche Auto eine Rolle rückwärts. Sollte einem mal das Dach abfliegen, gibt es bei IKEA auf jeden Fall Ersatz-Teile :)

(Bildrechte: IKEA)

Spaß bei Seite – Der Ye Zi – was wörtlich übersetzt erstaunlicherweise Weise – Blatt bedeutet, folgt schon einem tollen Konzept: Er wandelt während der Fahrt CO2 in Energie und Sauerstoff um. Wenn die Pläne der Shanghai Automotive Industry Corp. aufgehen, dann hätten wir nicht nur Energie mäßig ein perpetuum Mobile, sondern auch ein umweltetuum Mobile. Letztendlich passt seine Energie-Erzeugung zum Look: Es klingt nach künstlicher Photosynthese.

Das Dach soll aus Solarzellen bestehen. Die kleinen Propeller auf den Felgen sollen wie Turbinen funktionieren und Strom erzeugen. Das Fahrwerk besteht aus Metal Organic Framework, das der Umgebung CO2 entzieht, und einer Bio-Brennstoffzelle zuführt. In der Mikrobiellen-Brennstoffzelle wird aus Wasser der Wasserstoff abgespalten und so bauen die Mikroben Methan (CH4) zusammen und spucken Sauerstoff O2 aus. So erklärt es Martin hier) Das Dach nimmer  die ebenfalls Strom erzeugt und Wasserdampf ausspuckt (hätte man da nicht auch noch eine Turbine anbauen können um Strom zu erzeugen? Oder wenigstens Espresso?)

(Bildrechte SAIC)

Die Frage ist nur: Wenn irgendwann nur noch YeZis auf unseren Straßen rumfahren – haben wir dann eine Sauerstoff Überproduktion? Möglicherweise sogar SO viel Sauerstoff in der Atmosphäre, dass sich keiner mehr eine Zigarette anzünden kann, weil jedes bißchen Abgas gleich Brandbeschleuniger ist?

Gibt es nachts dann Ye Zi Fahrverbote, weil die Bäume sonst ersticken? ;)

Ok, ich übertreibe. Das Konzept ist eine tolle Idee. Die Jungs haben da alle Technologien, die es aktuell gibt (wie künstliche Photosynthese und künstliche Blätter) sinnvoll kombiniert. Leider eben nur theoretisch. Hoffen wir, dass es bald funktioniert! 20 Jahre sind ja ncoh Zeit – das Auto wurde als Concept-Car auf der EXPO im Pavillon Drive to 2030 vorgestellt. Ich habe nur den Urban Planet und den Deutschen Pavillion als ich dort war gesehen. Sonst hätte ich mir im Hotel vorher auf einen Zettel schreiben lassen, was “Lass mal Fahrn – Gib Schlüssel” auf chinesisch heißt und hätte dem Standchef mein schriftliches Begehr höchst feierlich überreicht.

Obwohl – vielleicht hätte auch englisch oder sogar deutsch gereicht, denn laut CNET sind auch General Motors und Volkswagen am YeZi beteiligt.

Weitere Bilder bei autohome.com.cn

Auf das Thema aufmerksam geworden durch Boonsris Artikel auf smartplanet

Alex beantwortet Alex Fragen zu Facebook #Blogparage

Alex beantwortet Alex Fragen zu Facebook #Blogparage

Die ersten Fragen dieser Blogparade hier unten klingen ja nach einem EMNID Interview oder einer Diplomarbeitsumfrage zum Thema Facebook :) Aber ab Frage 6 wird es interessant.

Flickr-User fbouly

Und da ich gerade selber noch an einer Blogparade arbeite, dachte ich mir, kann nicht schaden, die von Alex mitzumachen, nachdem ich sie bei Jens gefunden habe.

Also auf geht’s

1. Bist du bei Facebook angemeldet? Falls ja, verlinke doch mal deine/n Account/s.
Jupp. Unter Alex Kahl

2. Besitzt du eine Fanpage?
Auch das :) Zwei genau genommen. Eine zu ORI10K – einem Social Media Road Trip Projekt, das ich im Sommer unternommen habe mit 367 Fans und eine hier für den Probefahrer hier. Die Probefahrer Fanpage besteht aber erst seit diesem jahr und ich bin noch nicht dazu gekommen, sie hübsch zu machen. Zuerst braucht das Blog hier weitere Feinschliff. Aber imerhin hat die Seite auch schon 27 Kumpel und die Vanity-URL

3. Seit wann bist du in Facebook und wie viele Fans hast du inzwischen?
Fans stehen ja da oben. Bei den Freunden sind es 950 oder so. Mit 2/3 hatte ich schon einmal tatsächlich zu tun und gut 1/3 kenne ich persönlich.

4. Pi x Daumen abgeschätzt, wie oft/wie viele Stunden täglich/wöchentlich/monatlich facebookst du? Kann man dabei eine Regelmässigkeit feststellen?
Täglich zwischen ein paar Minuten und ein paar Stunden. Das hängt davon ab, wieviel man sich so zu erzählen hat :)

5. Für welche Zwecke setzt du Facebook ein(Freunde treffen, Blogartikel promoten, Kontakte knüpfen, einfach dabei sein oder eben deine Meinung)?
Ich nutze Social Networks schon sehr lange. Letztens habe ich mich dabei ertappt, wie ich zu Freund aus unserem alten Forum (http://boards.turtled.com – hieraus ist die ESL entstanden) sagte: “Irgendwie ist Facebook wie damals das Turtleboard – nur bunter und mit mehr normalen Menschen drin.
Von daher nutze ich Facebook wie jede andere Möglichkeit durch die ich mich mit Menschen unterhalten kann. Menschen kennen lernen, mit Freunden in Kontakt bleiben, Farmville ignorieren, unglaublich elaborierte Kalauerkommentare abgeben, neues lernen und und und)

6. Analysierst du deine Facebook-Aktivitäten bzw. deinen Facebook-Account? Dabei kann man dies entweder mit Facebook-Insights oder Google Analytics tracken.
Mit Analytics mittlerweile auch? Schau an. Für mich privat tracke ich nicht. Den ORI10K Account werte ich gerade aus, um unseren Sponsoren ein paar Zahlen aus den einzelnen Kanälen, die wir in den 50 Tagen Reise benutzt haben, zusammen zu stellen. Ansonsten sollte ich wirklich mehr Interesse an Statistiken entwickeln glaube ich :) Wobei nein das stimmt nicht. Der beste Zweck von Statistiken ist, dass Du drauf kuckst, sofort die signifikanten Informationen siehst, die enthalten sind und die dann so umsetzt, dass Du nach einer Woche zwischen niggemeier und nerdcore landest :)

7. Wie sieht deiner Meinung nach die Zukunft von Facebook aus?
In erster Linie mal blau.
Ich glaube Facebook wird sich weiter öffnen und mehr Vernetzungsmöglichkeiten bieten. Ich habe letztens bei Rob Basic schon etwas dazu geschrieben:
Google hat das Web 1.0 und die Milliarden Webseiten benutzbar gemacht. Facebook hat das Web 2.0 – die Beziehungen zwischen den Menschen benutzbar gemacht und wird hier noch einiges dran verbessern können. Das Web 3.0 wird dann das Internet of Things sein und vernetzte Maschinen in ein Beziehungsnetzwerk bringen. Ob das dann noch was mit Facebook zu tun haben wird, bezweifle ich. Der oder diejenige, die mit einer Software dafür zum Quadrillionär werden wird, läuft ja im Moment noch mit der Trommel um den Weihnachtsbaum.

8. Verwendest du externe Facebook-Apps(iPad, iPhone), Fanpage-Box auf der Webseite, einen externen Client zum Facebooken wie etwa TweetDeck etc. ?
Alles was Du genannt hast. Ja.

9. Drückst du auf “Gefällt mir”-Buttons in Facebook und/oder auf Blogs bzw. Webseiten? Welche Haltung hast du dazu?
Wenn mir etwas gefällt, dann klicke ich. Das ist so ein Reflex. Ich belohne gerne, wenn mir etwas gefällt :) Und freue mich auch, wenn bei mir Leute Liken oder kommentieren. Ausserdem bin ich da irgendwie ein Sammler. Wenn mir eine Seite gefällt, klicke ich auf “Gefällt mir” in der Hoffnung sie irgendwo wieder zu finden. Finde ich natürlich nicht :)
Das ist eine echt Schwäche von Facebook, dass man seine “gefällt mir”-Klicks nicht wie Favorites auf Twitter verwenden und in einer Liste alle Likes anzeigen kann.

Die Tatsache, dass Facebook sich den “gefällt mir nicht” Button spart halte ich für persönlich sehr angenehm und für das Netzwerk für sehr klug. Dislikes wären absolut kontraproduktiv und würden viele Anfänger, die noch nicht so ein dickes Internetfell haben viel zu schnell abschrecken. Die Hemmschwelle, einen negativen oder gar beleidigenden Kommentar zu schreiben ist um einiges höher als einfach “Find ich scheisse” zu klicken.
Eine Studie deren Link ich grad nicht finde sagte darüber hinaus aus, dass Sociale Netzwerke, die keine ausdrückliche Negativbewertung zu lassen um ein vielfaches erfolgreicher sind. Und aus Nutzererfahrung kann ich das auch vollkommen bestätigen.

10. Kannst du bzgl. Facebook traffic-bezogene Aussagen machen? Bringt dieses Netzwerk einem Webmaster überhaupt etwas?
Ja klar. Wenn man es richtig einsetzt. Allerdings muss man auch als “Webmaster” oder Blogger oder Inhalteschaffender von dem Gedanken wegkommen “ich MUSS Leute auf meine Seite bekommen”. Ich denke eher “wie kann ich interessierten Menschen meinen Content vor die Haustür bringen, wenn Sie es möchten?”.

Macht Social Network Nutzung im Auto Sinn?

Macht Social Network Nutzung im Auto Sinn?

Gestern kam über Facebook die Frage: Was sollte im Auto an Social Networks Nutzung möglich sein, was würde Sinn und/oder Spaß machen, ohne verkehrsgefährdend zu sein von Dr. Uli Lessmann (bei T-Systems verantwortlich für Marketing im Bereich Automotive und Vernetztes Fahrzeug und bloggt dort auch dazu – zuletzt einen interessanten Artikel zu Taxi – das vernetzte Auto).

Genau mein Thema deswegen erlaube ich mir mal, das ganze hier auch nochmal zur Diskussion zu stellen.

Meine Antwort zum Carcial Networking soweit:

Ich könnte mir sorgar vorstellen, dass mit dem Einzug von Social Networking ins Auto (eins meiner Hauptinteressengebiete der letzten 12 Monate) die gesamten Bedien- und Interaktionskonzepte überarbeitet werden.

Wir haben ja hier schon Videopostings auf die Pinnwand. Nutzt nur keiner.

Wenn ich über eine Webcam im Auto, deren Referenzbild ich über den Navimonitor kontrollieren kann Posten könnte. Ich würde es tun.

Wenn ich mir statt Autoradio Blogpostings oder meinen Twitter-Stream und Facebook-Timeline vorlesen lassen UND damit interagieren könnte. Ich würde es tun.

Die Interaktion ist ja die Krux. So lange ich nicht interagieren kann, macht Social Networking im Auto keinen Spass. Ich kann mir ja die Einträge, die ich später noch kommentieren will aufschreiben.

Wenn nun also Leute aus dem Auto per Video/Audio posten, könnte das zu einer völlig neuen Kommuniktaionskultur führen.

Und zur Weiterentwicklung von Spracherkennungstechnologie zum Beispiel, denn die Beiträge müssten als Transskript auch im Text erscheinen für die, die keine Zeit haben alle Videokommentare zu kucken ;)

Damit würden dann auch die Smileys aussterben, denn wenn ich im Videobeitrag über Tonality und Mimik nacherleben kann, wie der Autor seinen Beitrag gemeint hat, sind sie überflüssig.

Was die Ablenkung beim Fahren angeht:
SMS oder Tweets während der Fahrt tippen lenkt sehr viel mehr ab und das tun genug Menschen. Und werden in Zukunft mit steigender Nutzungsintensität und Abhängigkeit von Social Networks eine Menge mehr Menschen tun.

Insofern wäre eine Entwicklung zur Social Network Nutzung im Auto irgendwann wohl aus Sicherheitsgründung schon notwendig.

Was machen wir mit fliegenden Autos?

iCar und neue Mobilitätskonzepte hin oder her. Wir haben letzten Freitag beim TecDay Innovationstag bei Daimler so einige Ideen gewälzt. Unter anderem auch die des fliegenden Autos.

Eine Meinung der Leute am Tisch war dabei sehr deutlich:

AUF KEINEN FALL! 1. will ich keine Autos haben, die über meinem Garten parken. Ich will nichtmal Autos, die über meinen Garten fliegen! Und wenn ich mir ankucke, wie manche Rentner fahren will ich erst recht nicht, dass sie fliegen!


Nachvollziehbar. Da habe ich mir in der Tat zum ersten Mal Gedanken drüber gemacht, wie das mit den Fliegen Autos funktionieren könnte.

Die Prototyp-Darstellung sieht man ja in “Das 5. Element.” Mehr oder weniger automatisierte Autos und festgelegte Wege, die sich über die vorhandenen Straßen stapeln. Aber auch die können unter Umständen überwunden werden. Vielleicht geht auch mit dem in-die-Luft-gehen der Autos auch der Absatz von Paintballmarkiererherstellern rapide in die Höhe, wenn sich die Leute am Boden gestört fühlen.

Fliegen die Autos über den bereits vorhandenen Straßen oder überall? Sinnvoll wäre es ja erstmal die Straßen als mehr-stöckige Luftwege zu nutzen. Auch wenn damit natürlich der eigentliche Vorteil vom Fliegen – die Luftlinie hinfällig ist. Wo werden die Dinger geparkt? Steige ich in der Stadt einfach aus und sage: “Hol mich in 2 Stunden wieder hier ab”. Oder noch besser: “Park Dich, hol in 1 Stunde die Kids von der Schule und dann mich hier wieder ab”. Fahrzeiten würden kürzer und trotzdem können wir beim automatisierten Gefahrenwerden die Zeit sinnvoll nutzen, zum arbeiten, schlafen, frühstücken…

Was meint Ihr? Was dürfen wir nicht vergessen, wenn wir Autos in die Luft schicken? :-)